„Das Ding des Jahres“ bekommt schon wieder neuen Sendeplatz

    Dritte Staffel der Erfindershow geht noch im Januar auf Sendung

    Dennis Braun – 05.01.2020, 10:31 Uhr

    „Das Ding des Jahres“-Kompetenzteam: (v. l.) Lena Gercke, Joko Winterscheidt, Lea-Sophie Cramer und Hans-Jürgen Moog

    Erst samstags, dann dienstags und nun mittwochs: Die Lebensgeschichte des ProSieben-Formats „Das Ding des Jahres“ kann man durchaus als bewegt bezeichnen. Obwohl es im vergangenen Jahr am Dienstagabend ziemlich gut lief, bekommt die Erfindershow aus der Feder von Stefan Raab ihren nunmehr dritten Sendeplatz zugewiesen. Die dritte Staffel startet am 29. Januar und wird dann immer mittwochs um 20.15 Uhr zu sehen sein.

    Der Mittwochabend ist beim Sender aus Unterföhring nicht für Eigenproduktionen bekannt, stattdessen zeigt man dort in der Regel US-Serien wie „Grey’s Anatomy“ oder „9–1–1 Notruf L.A.“, bis zum „Ding des Jahres“-Start steht hier noch „The Passage – Das Erwachen“ an. Möglicherweise will man zudem auch eine Konfrontation mit der „Höhle der Löwen“ am Dienstag vermeiden – die VOX-Gründershow meldet sich wie bereits bekannt erstmals schon im Frühjahr mit neuen Folgen zurück, dann zum letzten Mal mit Investor Frank Thelen (fernsehserien.de berichtete).

    Hinsichtlich des Expertenteams bei „Das Ding des Jahres“ setzt ProSieben auf Kontinuität: Weiterhin sind Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer, Moderatorin und Model Lena Gercke, Entertainer Joko Winterscheidt sowie REWE-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog als Kompetenzteam an Bord. Stellvertretend für die Zuschauer nehmen sie die vorgestellten Erfindungen genau unter die Lupe und geben ihr Urteil ab. Anschließend stimmt das Publikum ab. Erneut geht es um 100.000 Euro für den Teilnehmer, dessen Erfindung am meisten Zuspruch erntet und sich im großen Finale durchsetzt. Als Moderatorin führt wie in den vorherigen beiden Staffeln Janin Ullmann durch die Show.

    Die im Februar/März 2019 ausgestrahlte zweite Staffel erreichte in der Dienstags-Primetime einen durchschnittlichen Marktanteil von 12,0 Prozent in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Damit konnte sich die Show im Vergleich zur ersten Staffel, die am ungleich umkämpfteren Samstagabend lief, um 0,7 Prozent steigern. Insgesamt verfolgten im Schnitt 1,47 Millionen Zuschauer die zweite Staffel.

    Raab TV steht als Produktionsfirma weiterhin hinter der Sendung.

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