„Dark“: Trailer zur dritten und letzten Staffel spielt mit Zeit – und Raum

    Letzte Stippvisite von Netflix in Winden

    Bernd Krannich – 12.06.2020, 09:40 Uhr

    Wird es für die Bewohner von Winden bei „Dark“ Licht am Ende des Tunnels geben?

    In knapp zwei Wochen, am 27. Juni 2020, veröffentlicht Netflix die dritte und letzte Staffel seiner deutschen Eigenproduktion „Dark“. Die Mysteryserie vom Ehepaar Jantje Friese und Baran bo Odar konnte weltweit für Aufsehen sorgen und kommt mit acht weiteren Episoden zum Abschluss. Dafür hat Netflix nun einen ausführlichen Trailer veröffentlicht:

    Trailer zur dritten Staffel von „Dark“

    Schon zuvor war klar: Mit diesem „dritten Zyklus“ wird die Geschichte um die Vorgänge rund um die Kleinstadt Winden, das Atomkraftwerk und die Bewohner der Stadt ihr Ende finden. Die Dreharbeiten dazu fanden zwischen Juni und Dezember 2019 in Berlin und Umgebung statt.

    Während die ersten beiden Staffeln das Konzept der Zeit dekonstruieren, fügt das Ende der Trilogie die Dimension des Raums hinzu. Jonas (Louis Hofmann) landet in einer Parallelwelt, die eine verzerrte Spiegelung der Kleinstadt Winden zu sein scheint. Er muss erkennen, dass nicht nur Adam (Dietrich Hollinderbäumer) sein Spiel mit Zeit, Raum und der Apokalypse treibt. Jonas versucht, den Zusammenhang zwischen dieser Welt und seinem eigenen Schicksal zu verstehen. Allmählich beginnt er zu durchschauen, dass in dieser ewig währenden und unzerstörbar scheinenden Verknotung von Ursache und Wirkung auch die anderen Figuren nur ihre eigenen Interessen verfolgen. Die Charaktere aus seiner ursprünglichen Welt streben danach, den endlosen Zyklus der Ereignisse zu durchtrennen, der sie gefangen hält. Im Mittelpunkt der Geschichte über zwei Welten, über Licht und Schatten, steht eine tragische Liebesgeschichte epischen Ausmaßes.

    Die beiden Showrunner Jantje Friese (Drehbuch) und Baran bo Odar (Regie) bezeichneten vorab die dritte Staffel als Vollendung ihrer Vision: DARK war bereits in der Konzeption als Zeitreise-Trilogie geplant. Umso glücklicher waren wir, dass die erste Staffel um die Verstrickungen der Bewohner von Winden durch Raum und Zeit auf so viel Zuschauerliebe weltweit getroffen ist. Es wird zwar auch für uns sehr traurig sein, sich von den uns ans Herz gewachsenen Figuren zu trennen, aber der Anfang ist das Ende und das Ende ist der Anfang.

    Odar und Friese zeichnen erneut zusammen mit Quirin Berg und Max Wiedemann sowie Lars Gmehling als ausführende Produzenten verantwortlich. Ben Frost liefert den Score.

    Auch wenn das Ende von „Dark“ ansteht, wird das Kreativ-Team Boran bo Odar/Jantje Friese auch weiterhin für Netflix tätig sein: Die beiden wurden von dem Streamingdienst unter einen mehrjährigen, exklusiven Serienvertrag genommen. Mit „1899“ steht bereits die nächste Serie in der Pipeline, die die Themen Horror, Migration und Geschichte verbinden soll (fernsehserien.de berichtete).

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