Bericht: „The Walking Dead: World Beyond“ wird Miniserie

    Klarer Handlungsbogen für dritte „The Walking Dead“-Serie geplant

    Bernd Krannich – 22.01.2020, 10:03 Uhr

    „The Walking Dead: World Beyond“

    Eine etwas überraschende Neuigkeit macht von der in der vergangenen Woche abgehaltenen TCA nur langsam ihren Weg in die Medien: AMC plant die dritte „The Walking Dead“-Serie, „The Walking Dead: World Beyond“ als in sich geschlossene Geschichte mit einem klaren Zielpunkt für die Handlung. Das führt dazu, dass die Serie wohl auf zwei Staffeln mit je 10 Episoden angelegt ist. Das berichtet Forbes.

    Bei der Mutterserie „The Walking Dead“ etwa war die Aussage zuletzt, dass diese noch jahrelang laufen könne – vor allem mit Blick auf die vorhandenen Vorlagen aus den Comics (auch, wenn die Serie und die Comics oftmals verschiedene Charakter-Details setzen, so hält sich die Serie doch an die großen Handlungsbögen). Generell gilt „The Walking Dead“ als der große Geldbringer von AMC, der anscheinend auch ausgequetscht werden soll.

    Auf der TCA erklärte AMC-Chefin Sarah Barnett, dass man in dem Franchise nun experimentiere. Dabei verwies sie einerseits auf die geplanten Filme mit Andrew Lincoln um Rick Grimes, die in Zusammenarbeit mit Universal Pictures auf der Kinoleinwand starten werden (fernsehserien.de berichtete).

    Auf der anderen Seite wird dann auch „World Beyond“ ein Experiment sein, da die Serie „weder in Substanz noch Form“ dem großen Vorbild nacheifere. Stattdessen soll die Serie ganz klar über zwei Staffeln eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Daneben würden der Franchise-Verantwortliche Scott M. Gimple und sein Team noch weitere Experimente in Planung haben, etwa „Specials“, eine online zu veröffentlichende Serie in Kurzfolgen („Shortform“) und weitere Ideen. Generell will man mit neuen Projekten bei AMC die Geschehnisse in anderen Teilen der „Welt“ – zumindest Nordamerika – nach der Zombie-Apokalypse zeigen.

    „The Walking Dead: World Beyond“ bietet sich seiner Kurzbeschreibung nach wirklich auch gut für eine in sich geschlossene Handlung an: Die Serie handelt von zwei Schwestern, die im Wesentlichen ihr gesamtes Leben in einer sicheren, 10.000 Seelen starken Siedlung verbracht haben. Ihr Vater hatte sich aufgemacht, von dieser Siedlung aus die Saat der Zivilisation in einer Expedition auszubringen. In der Serie machen sich die Mädchen und einige Begleiter auf, den Spuren ihres Vaters zu folgen, um diesen zu finden. Dabei müssen die in relativer Sicherheit aufgewachsenen Jugendlichen nun erkunden, wie sie auf die lebensbedrohliche Außenwelt reagieren – können sie menschlich bleiben, oder kämpfen sie rücksichtslos um ihr Überleben? Klarer Endpunkt wäre dann vermutlich, wenn die Mädchen das Schicksal ihres Vaters erfahren – ihn also entweder finden oder eben seinen (Un-)Tod nachweisen.

    In den USA beginnt die Veröffentlichung von „World Beyond“ am 12. April, in Deutschland hat Prime Video die Rechte.

    Hauptrollen in „The Walking Dead: World Beyond“ haben Aliyah Royale (spielt Iris), Alexa Mansour (Hope), Annet Mahendru (Huck), Nicolas Cantu (Elton), Hal Cumpston (Silas) und Nico Tortorella (Felix) sowie Julia Ormond als Elizabeth, die Anführerin einer „großen, respekteinflößenden Gruppierung“.

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