„Bad Banks“: Machtkämpfe gehen in zweiter Staffel Anfang 2020 weiter

    Neue Folgen kommen Ende Januar in die Mediathek

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 12.12.2019, 12:07 Uhr

    Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch), Jana Liekam (Paula Beer), Gabriel Fenger (Barry Atsma) in „Bad Banks“ – Bild: Fabrizio Maltese/KNSK
    Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch), Jana Liekam (Paula Beer), Gabriel Fenger (Barry Atsma) in „Bad Banks“

    Die Termine für die zweite Staffel von „Bad Banks“ stehen: Nachdem die sechs neuen Folgen ab dem 31. Januar 2020 in der Mediathek des ZDF zum Abruf bereitstehen, erfolgt die lineare Ausstrahlung ab dem 6. Februar 2020 um 20.15 Uhr beim Kulturkanal arte und ab Samstag, dem 8, Februar um 20.15 Uhr im ZDF.

    Im Zentrum der Serie steht die junge Investmentbankerin Jana Liekam (Paula Beer), die nach einem beruflichen Rückschlag durch Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch) einen neuen Job vermittelt bekam. Im Finale der Staffel kam es schließlich zu einem Bankencrash, die Deutsche Global Invest (DGI) wurde durch die Bundesregierung gerettet. Generell ist das Vertrauen in Banken geschwächt, aber die wirklichen Drahtzieher konnten sich einer Bestrafung entziehen.

    In der zweiten Staffel sind seitdem sechs Monate vergangen. Gabriël Fenger (Barry Atsma) sitzt in Untersuchungshaft, Leblanc steht wegen ihrer maßgeblichen Beteiligung an den Vorgängen statt vor der Beförderung in den Vorstand auf dem Abstellgleis. Dort findet sich auch Jana, die allerdings in den vergangenen Monaten nicht untätig gewesen ist. Während das bisherige Hauptgeschäft der DGI – auch unter den schärferen Auflagen der Behörden – nur noch mit halber Kraft läuft, versucht sich die Bank auf die Zukunft zu stürzen: StartUps und Digitalisierung.

    Dazu wurde von der Frankfurter Bank ein Inkubator im Standort Berlin gegründet, der kleine StartUps unterstützten und deren Entwicklung betreuen und dann bei deren Markteinstieg große Gewinne generieren soll. So fällt das Augenmerk der DGI auf das junge Unternehmen GreenWallet. Wie der ökologisch angehauchte Name des Unternehmens schon andeutet, hat man dort ideologische Bedenken, von den in Ungnade gefallenen Banken Geld anzunehmen, zudem ist der bisherige Hauptinvestor ein extrem schmieriger Geselle.

    Für die Beteiligten auf Seiten der DGI geht es einmal mehr um Alles, um Aufstieg in den Olymp oder Fall in die Bedeutungslosigkeit: Mit dem neuen Inkubator besteht die Chance auf Ruhm und persönlichen Aufstieg, für Jana geht es zudem darum, aus der Zentrale in Frankfurt wegzukommen und in den aufsteigenden Inkubator nach Berlin zu gehen.

    Daneben sind nach den bisherigen Geschehnissen noch diverse alte Rechnungen unter den Bankern offen: Je mehr sich die Wirtschaftswelt zu verändern scheint – das alte Spiel um Macht, Manipulation und persönlichen Ehrgeiz geht unverändert weiter.

    Die Auftaktstaffel der Serie von Autor Oliver Kienle konnte als Qualitätsserie aus deutschen Landen angenehm überraschen und zahlreiche Kritikerpreise einheimsen – darunter mehrerer Auszeichnungen beim Deutschen Fernsehpreis (etwa als beste Dramaserie), Grimme-Preis“, Preise der Deutsche Akademie für Fernsehen und eine Nominierung bei den internationalen Emmys.

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