„American Song Contest“ soll 2021 an den Start gehen

    Pläne für amerikanischen „ESC“-Ableger werden konkreter

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 07.08.2020, 12:45 Uhr

    „American Song Contest“ – Bild: Brain Academy
    „American Song Contest“

    Erstmals angekündigt wurden sie bereits im Frühjahr 2019, nun werden die Pläne für einen amerikanischen Ableger des „Eurovision Song Contest“ konkreter. „American Song Contest“ soll zur Weihnachtszeit 2021 an den Start gehen.

    Hinter dem Projekt steht das schwedische Produktionsstudio Brain Academy, das sich mit der European Broadcasting Union (EBU) auf einen Deal über die Vertriebsrechte geeinigt hatte. Ein amerikanisches Zuhause hat das Event allerdings noch nicht, weshalb ein von Brain Academy veröffentlichter neuer Trailer den großen Event-Charakter des Originals potentiellen Abnehmern schmackhaft machen soll.

    Viele inhaltliche Details sind noch nicht bekannt. Allerdings soll es sich beim „American Song Contest“ laut Deadline Hollywood um einen Wettbewerb zwischen den 50 US-Bundesstaaten handeln. Damit würde der internationale Faktor, der sicher auch ein Schlüssel zum Erfolg des „ESC“ ist, wegfallen. Zunächst war noch spekuliert worden, ob das Format auch Kanada, Mexiko oder andere südamerikanische Länder beteiligen würde.

    Hinter dem Projekt stehen Anders Lenhoff, Peter Settmann, Christer Björkman und Ola Melzig von Brain Academy, die gemeinsam bereits an über 20 „Eurovision“-Übertragungen gearbeitet haben. Lange jenseits des Atlantiks ignoriert, war der „ESC“ zuletzt für ein paar Jahre beim Sender Logo TV beheimatet, der aktuelle „ESC“ sollte dann eigentlich in den USA bei Netflix zu Hause sein – genau wie der Fernsehfilm „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ mit Will Ferrell, der bereits international für Aufsehen gesorgt hat (fernsehserien.de berichtete).

    Im August 2017 überraschte die EBU bereits mit der Ankündigung des ersten Eurovision Asia Song Contest, mit dem aktuell im Dezember zu rechnen ist . Der australische Sender SBS ist der Gastgeber und heißt 17 Länder an einem Abend willkommen, darunter China, Indien, Japan und die Vereinigten Arabischen Emirate. Eine offizielle Bestätigung des Termins gibt es aber noch nicht.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1991) am

      An sich könnte das durchaus was werden, wenn sie den Geist des Originals folgen und die eigenheiten jedes Bundesstaates zeigen.

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