bisher 221 Folgen, Folge 1–25weiter

    • Folge 1

      Warm und trocken bleiben in moderner und modischer Funktionskleidung – das versprechen die Outdoor-Unternehmen für ihre Produkte. Und dafür werben sie mit waghalsigen Kletterern und rasanten Mountainbikern. Eine dieser Firmen: Vaude aus Tettnang am Bodensee. Das Familienunternehmen setzt ebenfalls auf das „Erlebnis Natur“ und möchte dabei sozial und ökologisch vorbildlich sein. Antje von Dewitz, die Tochter des Firmengründers und heutige Chefin von Vaude, hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2015 soll Vaude der nachhaltigste Outdoor-Ausrüster Europas werden. Mit Blick auf ökologische Textilien und Sozialstandards arbeiten sie mit den strengsten Regeln, die es in der Branche gibt. Doch nicht nur ihre Produkte sollen möglichst vorbildlich sein, sondern auch die Firmenkultur. Und so gibt es bei Vaude neben einem eigenen Kinderhaus überproportional viele Teilzeitmöglichkeiten, auch für Führungskräfte. Das Geschäft mit Zelten, Schlafsäcken, Rucksäcken und natürlich Kleidung boomt, seitdem von Dewitz vor 40 Jahren begann, die ersten Rucksäcke herzustellen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 02.04.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 2

      Von ihrer Art, Lebensmittel zu erzeugen, sind sie zu 100 Prozent überzeugt: Biovegan heißt konsequenterweise der Betrieb im Westerwald, Deutschlands Marktführer bei Bio-Backzutaten und -Bindemitteln. Der Biosupermarkt sowie der kleine Naturkostladen an der Ecke haben ihre Tütchen und Tüten im Regal, aber auch Geschäfte in 36 Ländern dieser Welt. Das Wachstum lag zuletzt wieder bei etwa 50 Prozent. Hinter Biovegan steht eine Familie: Die Firmengründerin Käthe Henneke, mittlerweile 77 Jahre alt, lebt auf Ibiza und ist das große Vorbild für alle. Sie hat sämtliche Rezepturen, vom Backpulver bis zu bunten Zuckerstreuseln, erdacht und zusammengestellt. Wie, das verrät sie nicht. Aber ausnahmsweise öffnet Käthe Henneke die Tür zu ihrer Versuchsküche einen Spalt breit. Es gibt also Betriebsgeheimnisse bei Biovegan, und sehr offene Einblicke – in ihre Produktionsräume zum Beispiel, in ihre Vertriebswege und die Verhandlungen mit Bio-Großhändlern. Schließlich verrät Käthe Henneke ihr Rezept für Firmenwachstum und erklärt, was ihre Expansion mit einem Öko-Gewerbegebiet zu tun hat. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 09.04.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 3

      Der gelernte Zimmermann Hans Weber ist ein Bau-Pionier und Vorreiter der Holz-Fertigbauweise. Mit der Idee, ganze Häuser vorzufertigen, galt er im Deutschland der 1950er Jahren als verrückt. Fertigbau gab es damals nur in den USA und Skandinavien. Doch bis heute hat seine Firma im badischen Rheinau mehr als 33.000 Familien zu den eigenen vier Wänden verholfen. Die SWR-Reihe „made in Südwest“ stellt Hans Weber und seine zukunftsweisenden Projekte vor. Zu sehen ist die Sendung „made in Südwest: Der Fertighaus-Pionier – Die Firma Weber in Rheinau“ am Mittwoch, 16. April 2014 um 18:15 Uhr im SWR Fernsehen. Hans Weber kam 1947 mit seiner Familie nach Deutschland. Der Sohn eines Bautechnikers hatte seine Jugend in Indonesien verbracht und wurde durch den Krieg vertrieben. Das Gefühl der Heimatlosigkeit hat ihn geprägt. Sein Traum war es, ganze Häuser aus Holz vorgefertigt in Hallen zu bauen. Weber erwarb eine der ersten Lizenzen für Deutschland und bald belieferte die kleine Firma aus dem badischen Rheinau ganz Deutschland mit erschwinglichen Häusern für Jedermann. Die Firmengeschichte ist eng verknüpft mit der Entwicklung Deutschlands, den Jahren des Wirtschaftswunders, dann den Herausforderungen des Energiemarktes. Die Leidenschaft Hans Webers gilt nicht nur dem Naturwerkstoff Holz, sondern auch der nachhaltigen Energienutzung. Heute arbeitet das Unternehmen auch mit Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut zusammen. Die neuesten zukunftsweisenden Projekte sind: Vorgefertigte Häuser, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen und mehrgeschossige Holzbauten. Die SWR-Reihe „made in Südwest“ stellt wirtschaftliche Spitzenleistungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleistung und Forschung vor. Oft geht es um mittelständische Familienbetriebe, die mit einem Nischenprodukt weltweit vertreten sind. Immer stehen die Geschichten der Menschen, die diese Spitzenleistungen ermöglichen, im Mittelpunkt. Ausgestrahlt wird die Film-Reihe „made in Südwest“ immer mittwochs, von 18.15 bis 18:45 Uhr im SWR Fernsehen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 16.04.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 4

      Markus Mann steht ganz oben: 4.135 Meter hoch ist der Gipfel des Bishorns in den Alpen. Mit dabei: 30 Geschäftspartner aus der Holzpellet- und Ökostrombranche. Sie alle hat der clevere Unternehmer aus dem Norden von Rheinland-Pfalz im Herbst 2013 zu einem „Energiegipfel“ der besonderen Art in die Schweiz geladen. Eine PR-Aktion ganz nach seinem Geschmack. Typisch Mann: Geschäfte machen, vernetzen, Spaß haben. Erst im Urlaub die größte Pelletheizanlage Zentraleuropas anzetteln und danach vor Ort einen Branchentreff mit Medienwirkung und Ministerbesuch veranstalten. Neue Ideen entwickeln und umsetzen – davon lebt das Unternehmen „Mann Naturenergie“ mit den Geschäftsfeldern Ökostrom und Holzpelletheizungen. Aus Sägeabfällen stellt der Betrieb hochwertiges Heizmaterial her, handelt dazu mit Strom aus Wind- und Wasserkraft. Ein mit rund hundert Mitarbeitern eher kleiner Mittelständler, im strukturschwachen Westerwald dennoch eine Größe. Konsequent hat Mann die elterliche Spedition in Richtung grüne Energien weiterentwickelt. Mit seinem Bruder, der die Spedition weiterführt, arbeitet er nach wie vor eng zusammen. Bruder Thomas stellt die LKWs, die die Holzpellets zu den Kunden bringen. Das erste kommerziell betriebene Windrad von Rheinland-Pfalz hat übrigens Markus Mann errichtet. Das war 1991. Es läuft immer noch. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 23.04.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 5

      Das „deutsche Silicon Valley“ liegt an der Autobahnausfahrt Walldorf/Wiesloch. Von dort führen alle Wege in die Welt der SAP. Die Geschichte des Walldorfer Software-Konzerns liest sich wie ein Märchen: Es war einmal ein Quintett junger IBM-Ingenieure, das beschloss, sich selbständig zu machen. Zu einer Zeit, als Computer nur als Großrechner für Industriekonzerne denkbar schienen. Die weitsichtigen Einzelgänger nannten ihre Firma SAP, ein Kürzel für „Systemanalyse und Programmentwicklung“. Heute sind die Gründerväter Milliardäre! Mit ihrer standardisierten Datenverarbeitung verschafften sie Unternehmen einen sofortigen Überblick über Wareneingang und -ausgang, Verkäufe und Umsätze. Heute arbeiten fast alle Weltkonzerne mit der SAP-Software, und das Unternehmen zählt zu den 100 wichtigsten Konzernen der Welt. Rasch veränderte die SAP die Rhein-Neckar-Region. Die Kleinstädte Walldorf und St. Leon-Rot haben einen Weltkonzern mit mehr als 15.000 Mitarbeitern aus 80 Nationen vor Ort. Für die gefragten IT-Experten müssen Angebote geschaffen werden, vom Golfplatz bis zum Großkino, von der SAP-Arena bis zum Fußball-Bundesligisten. Zudem zeigen sich die Gründerväter Dietmar Hopp, Hasso Plattner, Klaus Tschira und Hans-Werner Hector mit ihren Stiftungen auch im Ruhestand großzügig. (Text: Tagesschau24)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 30.04.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 6

      Sie sehen täuschend echt aus und hören sich an, wie richtige Lastkraftwagen: die Modelle der Firma ScaleArt in Waldsee. Faszination im Maßstab 1:14,5. Das Getriebe der Mini-Brummis hat ein Sperrdifferential und mehrere Gänge, ihr Fahrwerk verfügt über Stoßdämpfer und Bremsen. Servolenkung und Xenon-Fahrlicht gehören zur Ausstattung. Die LKW-Miniaturen haben ihren Preis: ab 2.000 Euro für den Selbstbausatz, nach oben hin gibt es keine Grenze. „Mit Spielen hat das wenig zu tun“, sagt ScaleArt-Gründer und Inhaber Bernd Brand, „hier geht es um Maschinenbau.“ Tatsächlich muss ein Konstrukteur die originalen Baupläne der LKW-Firmen erst umarbeiten. Es dauert Wochen bis alle Teile für einen Mini-LKW produziert und das Modell in uhrmacherähnlicher Kleinarbeit zusammengebaut ist. „Made in Südwest“ ist dabei, wenn auf der hauseigenen Teststrecke im Keller des Familienbetriebes ein neues Modell in Betrieb genommen wird. Außerdem zeigt die Sendung den Baustellen-Parcours, auf dem Modell-Liebhaber mit den ScaleArt-Brummis baggern können. Die ungewöhnliche Firmengeschichte begann vor 25 Jahren damit, dass Bernd Brand seinen Job als Zahntechniker an den Nagel hing. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 07.05.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 7

      Das deutsche Familienunternehmen Fissler wurde 1845 von Carl Philipp Fissler in Idar-Oberstein gegründet. Der erste „Meilenstein“ des Unternehmens war die „Gulaschkanone“, 1892 vom kaiserlichen Militär zur Versorgung der Soldaten eingeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich Fissler durch die Erfindung des Schnellkochtopfes einen Namen. In den letzten 50 Jahren meldete Fissler über 200 Patente an. Darunter befindet sich das immerscharfe Messer „bionic“ oder – ganz aktuell – eine App, mit der man vom Smartphone aus den gesamten Kochvorgang steuern kann. Fissler beschäftigt rund 790 Mitarbeiter und gilt als eine der führenden Marken für qualitativ hochwertiges Kochgeschirr. Alle Produkte sind „Made in Germany“. Der Umsatz lag 2013 bei 218 Mio. Euro. Vor allem in Asien ist Fissler gut aufgestellt, ausgerechnet der Wok des Hauses erfreut sich dort großer Beliebtheit. „Made in Südwest“ begleitet einen Arbeiter in der Schnellkochtopf-Fertigung, zeigt wie die beiden Werke in Idar und in Neubrücke zusammenarbeiten und wirft einen Blick auf eine Kochveranstaltung mit Hausfrauen und -männern. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 14.05.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 8

      Millionen von Mekka- Pilgern richten ihre fünf täglichen Gebeten nach der Uhr auf dem 600 Meter hohen „Mecca-Clock-Tower“. Es ist die größte Uhr der Welt, angetrieben von einem gigantischen Uhrwerk aus der Werkstatt des Calwer Turmuhrenherstellers „Perrot“, einem Familienbetrieb in der fünften Generation. Vier Jahre lang haben die Uhrenspezialisten aus dem Schwarzwald an diesem Mammut-Projekt gearbeitet. Seitdem sind sie bei Aufträgen mit Sonderuhren und Spezialwünsche weltweit gefragt. Doch die spektakulären Neubauten sind nur ein Teil ihrer Arbeit. Das Kerngeschäft der Firma aus Calw ist die Wartung von Turmuhren und Glockenspielen sowie die Reparatur von in die Jahre gekommenen Laufwerken, Ziffernblättern und vergoldeten Zeigern. Vieles davon haben die Vorfahren der heutigen Brüder Perrot hergestellt. Zum Beispiel die von Hand aufzuziehende Uhr im Evangelischen Stift Tübingen, die seit über hundert Jahren zuverlässig tickt. An diesem Uhrwerk hat Hermann Hesse während einer Lehre bei den Perrots mitgearbeitet, bevor er ein berühmter Dichter wurde. Der Film zeigt, wie die Reparaturarbeiten an Turmuhren in spektakulärer Höhe ablaufen, wie die riesigen und komplexen Uhrwerke zu einem sekundengenauen Lauf gebracht werden und wie die Menschen hinter dieser Präzisionsarbeit „ticken“. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 21.05.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 9

      Präzision ist ihr Geschäft: Seit fast 150 Jahren produziert das Balinger Familienunternehmen Bizerba Waagen. Bis heute ist die Gründerfamilie Kraut fest mit dem Ort auf der Schwäbischen Alb und Bizerba verbunden, mittlerweile in der fünften Generation. Heute steht an der Spitze des Unternehmens der 40-jährige Andreas Kraut. Als sein Vater 1995 verstarb, entstand eine große Lücke. Doch Bizerba meisterte den erzwungenen Generationswechsel gut. Inzwischen hat die Familie ihre Anteile auf 90 Prozent aufgestockt und lebt das Familien-Unternehmen in der Firmenkultur. Innovative Waagen und Schneidemaschinen werden noch immer produziert. Doch der einstige Waagen-Hersteller hat sich zu einem Technologieunternehmen gewandelt und ist in vielen Bereichen Weltmarktführer. Die Firma setzt auf technische Neuerungen, will bei Innovationen Trendsetter sein. Früher stand Bizerba für präzise mechanische Waagen. Heute sind es vernetzte IT-Lösungen rund um das Wiegen, die Kunden verlangen maßgeschneiderte Lösungen der Wäge-, Informations- und Servicetechnik. Die heutigen Maschinen müssen Alleskönner sein: Schneiden, Verarbeiten, Wiegen, Kassieren, Prüfen, Auszeichnen, Etikettieren und Verpacken am Fließband. Denn Andreas Kraut weiß, nicht der Große schluckt den Kleinen, sondern der Schnelle den Langsamen. Bizerba hat den Wandel präzise gemeistert. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 28.05.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 10

      „Mer schamen nefos“ – so stellt sich die Firma Heuft aus Bell im Internet vor. Zum Glück erklärt sie gleich, was das heißt, nämlich „Wir bauen Öfen“. Die Mitglieder des Familienbetriebs beherrschen noch heute „Lebber Talp“, eine Geheimsprache, mit der sich über viele Generationen hinweg Beller Ofenbauer ungestört verständigen konnten, wenn sie in der Fremde Aufträge erledigten. Seit Jahrhunderten werden in der kleinen Eifelgemeinde Backöfen gebaut. In der Vulkaneifel findet sich der feuerfeste Tuffstein, der das Geheimnis der Öfen ausmacht. Noch bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts galt Bell als das Zentrum des Backsteinofenbaus. Heute sind nur noch drei Ofenbauerfirmen übrig geblieben. Die Firma Heuft setzt auch im Zeitalter von Billigbäckereien auf das traditionelle Ofenbauer-Handwerk. Im Unternehmen arbeiten Großvater, Vater und neuerdings auch der Enkel Hand in Hand. „Made in Südwest“ begleitet die Heufts bei der Reparatur des Steinbackofens des Landschaftsmuseums Bad Sobernheim und beim Ofenbau in den Manufactum-Bistros in Stuttgart und Frankfurt. Außerdem wird erklärt, wie die Geheimsprache „Lebber Talp“ funktioniert. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 04.06.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 11

      Auf zwanzig Meter langen Tischen liegen Stoffballen: rubinroter Samt, blauer Tüll, beigefarbiger Leinenstoff. Die Stoffe werden als Kulisse für große Auftritte dienen. Aus der Produktionshalle der Firma Gerriets gehen Theatervorhänge und Projektionsfolien zu bedeutenden Theatern. Das Familienunternehmen aus Freiburg stattet die bekannten Bühnen der Welt aus: Moskau, New York, Paris, Mailand. Was einst mit Theatervorhängen begann, entwickelte sich zu einem Geschäft mit Ausstattungen für große Events.. Die Ansprüche der Kunden wachsen stetig, immer neue Textilien und Bühnentechniken gilt es zu erfinden. Der Vater des heutigen Firmenchefs Hannes Gerriets gründete die Firma 1946 aus der Not heraus: Das ausgebombte Freiburger Theater brauchte einen neuen Vorhang und der war nur mit Mühe aufzutreiben. Anschließend spezialisierte sich Gerriets auf Theater- und Bühnenbedarf. Heute stattet die Firma unter anderem den neuen Prestigebau des Modeimperiums Louis Vuitton in Paris aus – eine schwierige Aufgabe für das Montageteam. Das neu entstehende multifunktionale Kulturzentrum im Scala in Ludwigsburg ist ebenfalls eine technische Herausforderung. Vom Textilhandel für Bühnen zu einem weltweit führenden Bühnenausstatter für großes Theater – das ist die Freiburger Firma Gerriets. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 11.06.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 12

      Seit den 1950er Jahren hebt und verlädt der Krandienst Riga in Mainz alles, was groß und schwer ist. Uwe Langer führt das Familienunternehmen in der dritten Generation. Sein Vater Friedel hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf Autokräne und Schwertransporte spezialisiert. Heute zählt Riga zu den größten Krandienst-Unternehmen in Deutschland. Der stärkste Kran hebt bis zu 750 Tonnen. Auf dem Firmengelände im Mainzer Stadtteil Mombach stehen 36 Autokräne unterschiedlicher Größen. Das Unternehmen beschäftigt 90 Mitarbeiter. „Made in Südwest“ war bei zwei Einsätzen dabei: bei der Wartung eines riesigen Windrades bei Idar-Oberstein und beim Aufbau einer „Modul-Kinderklinik“ in Schwäbisch Hall. Die Kranführer Waldemar Michel und Karl Böhm mussten dabei ihr ganzes Können zeigen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 18.06.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 13

      Der Schwarzwald als Mekka der Uhrenhersteller – das war einmal. Die Marke „Junghans“ gehörte einst als größte Uhrenfabrik Europas dazu. Dann begann der Abstieg in dem kleinen Ort Schramberg. Auslöser waren die Quarzuhren aus Fernost. Die mechanische „Junghans“-Uhr war nicht mehr gefragt – Tradition hin oder her. Die Insolvenz im Sommer 2007 besiegelte das Aus für die bekannteste deutsche Uhrenmarke. Doch es geschah ein kleines Wunder im Schwarzwald. In Schramberg werden wieder erstklassige Uhren produziert, das Unternehmen „Junghans“ knüpft an alte Erfolge an. (Text: Tagesschau24)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 25.06.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 14

      Wie geht es dem Wald? Wenn jemand hierzulande diese Frage beantworten kann, dann sind es die 60 Wissenschaftler in Trippstadt im Landkreis Kaiserslautern. „Saurer Regen“ und „Waldsterben“ – diese beiden Schlagworte prägten die hitzigen umweltpolitischen Diskussionen der 80er Jahre. Die Sorge um die Folgen von Industrie- und Autoabgasen führte 1984 zur Gründung der „Forstlichen Versuchsanstalt“ inmitten von Deutschlands größtem Waldgebiet. Noch immer ist sie in einem Barockschloss in der Pfälzer Gemeinde Trippstadt untergebracht, aber sie heißt inzwischen „Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft“ und auch ihr Forschungsschwerpunkt hat sich verändert. Heute geht es vor allem um die Analyse des Klimawandels, den Umbau der Wälder zu naturnahen Mischwäldern und um die Beratung der Forstwirtschaft. „Made in Südwest“ begleitet den dienstältesten Trippstadter Forscher, wirft einen Blick in die Datenbank, in der das Erbgut in Rheinland-Pfalz vertretener Bäume und Sträucher aufbewahrt wird und zeigt, weshalb ihre Arbeit die Trippstadter „Waldmeister“ manchmal in luftige Höhen führt. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 02.07.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 15

      Leuchtende Farben – das ist die Welt der Firma Kremer Pigmente im Allgäu. Mit altem Wissen und viel Handarbeit gewinnt das Familienunternehmen bunte Schätze aus der Natur, nämlich seltene Pigmente aus Pflanzen, Steinen und Erden. Darin ist die Firma Marktführer und gilt bei Restauratoren, Künstlern und Handwerkern als Top-Adresse weltweit. Seit der Firmengründung 1977 arbeitet der Chemiker Georg Kremer daran, die alte, fast verloren gegangene Handwerkskunst der Pigmentherstellung wiederzubeleben. Mit großem Erfolg: Zunächst besetzte er nur eine kleine Nische, doch heute ordern Restauratoren weltberühmter Museen wie des Prado in Madrid, des Louvre in Paris und des Museum of Modern Art in New York ihre Farben bei Georg Kremer. Anselm Kiefer, Gerhard Richter und viele andere berühmte Künstler kaufen bei ihm ein. Der Film begleitet den Alltag in der Farbmühle und zeigt, wie die Pigmente gewonnen werden. Außerdem beschäftigt er sich damit, wie Farben entstehen und erzählt die Geschichten einzelner Farbtöne. Der Film blickt Handwerkern und Restauratoren über die Schulter und beobachtet, wie sie die Pigmente einsetzen. Georg Kremer und sein Sohn David führen die Firma gemeinsam. Sie sind immer auf der Suche nach neuen Pigmenten. Diese Suche führt sie um die ganze Welt. Vor Kurzem sind sie mit farbigen Gesteinsbrocken aus Island zurückgekommen. Die Kremers besitzen Dependancen in New York und München. Hergestellt werden die Farben aber nach wie vor in der Farbmühle in Aichstetten im Allgäu. Ein Film über ein Leben im Farbenrausch. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 09.07.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 16

      Karl Svoboda kennt jede Rohrleitung der BASF in Ludwigshafen. Zusammengezählt sind die Metalladern des Werks 2.800 Kilometer lang. Karl Svoboda und seine Kollegen von der Abteilung Rohrbrücken müssen steile Leitern aus Metall hochsteigen, bevor sie die Rohrleitungen kontrollieren können. Bei den regelmäßigen Rundgängen durch das Rohrgewirr sehen sie nach, ob alle Leitungen dicht sind. Durch die Metalladern fließen teilweise gefährliche Chemikalien. Eine undichte Stelle in den Rohren könnte zu Verletzungen oder zum Ausfall einzelner Anlagen führen. Unter den Rohrbrücken ist der Lokrangierführer Andre Schumacher jeden Tag mit seiner Diesellok unterwegs. Er verteilt Bahnkesselwagen mit Chemikalien an die einzelnen Betriebe. Ein heikler Job, denn Andre Schumacher muss aufpassen, dass er nicht mit Autos oder Lastern zusammenstößt. Er muss außerdem auf Fußgänger und Radfahrer achten, die vor und hinter seiner Lok unterwegs sind. Gleichzeitig hat er die Zeit im Nacken, denn die Betriebe warten auf Grundstoffe, die sie für die Produktion benötigen. Karl Svoboda und Andre Schumacher sind zwei Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass die Logistik-Adern der BASF jeden Tag pulsieren. Tagtäglich werden 20 Binnenschiffe bei der BASF abgefertigt, 2.100 LKW und 400 Eisenbahnwagen liefern Grundstoffe an oder transportieren fertige Produkte ab. „Made in Südwest“ zeigt, wie es gelingt, diesen Chemieriesen am Leben zu halten. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 16.07.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 17

      Das Hybrid-Messer oder die Kältesonde der Firma Erbe, das sind kleinste Instrumente, aber mit großem Effekt. Mit ihnen werden Tumore entfernt – und zwar durch Hitze und Kälte. Längst sind bei Wucherungen im Magen keine großen Operationen mehr erforderlich, bei der der ganze Bauchraum aufgeschnitten werden muss. Nein, mit einem Endoskop werden durch eine kleine Öffnung winzige Messer und Sonden in den Körper eingeführt, die der Chirurgen von außen ganz genau steuern kann. Ein großer Fortschritt in der Medizin. Mit der Hitze des Hybrid Messers kann der Operateur den Tumor im Magen sehr präzise herausschneiden, so dass wenig gesundes Gewebe dabei zerstört wird. In der Lunge kommt die Kältesonde zum Einsatz, mit ihr lassen sich dort verdächtige Wucherungen schonend entfernen. Die Firma Erbe ist eine Erfolgsgeschichte aus Schwaben. 1851 von Christian Erbe gegründet, ist sie bis heute zu einem der Weltmarktführer gewachsen und weiter auf Erfolgskurs. 850 Mitarbeiter arbeiten in dem Unternehmen, das seinen Sitz in Tübingen hat. Weltweit gibt es Niederlassungen. An Übernahmeangeboten hat es nie gemangelt, aber das Unternehmen ist noch immer in Familienhand und soll es auch bleiben. Dafür will Christian Erbe sorgen, der das Unternehmen zusammen mit seinem Schwager Reiner Thede, in der fünften Generation leitet. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 23.07.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 18

      Nicht weniger als die Welt retten, das will Bernd Drosihn mit seiner Firma. Zumindest ein bisschen wenigstens. Denn für die Schnitzel, Hamburger oder Currywürste, die im Dörfchen Wiesbaum am Rande der Vulkaneifel vom Band laufen, müssen keine Tiere geschlachtet werden. Denn der überbordende Fleischkonsum sei Klimakiller Nummer eins und mitverantwortlich für den Hunger in der Welt. Da ist sich Drosihn sicher. Er ist ein Unternehmer aus Überzeugung. Seine wichtigsten Rohstoffe sind Bioweizen und Sojabohnen, die zu Tofu verarbeitet werden. Daraus entstehen Fischstäbchen, Frühlingsrollen, Holzfällersteaks, Brotaufstrich, Sahne, fleischloser Fleischsalat – Produkte, die mittlerweile in die ganze Welt exportiert werden. „Tofutown“ heißt die Firma des ehemaligen Punkmusikers. Eine Stadt ist es zwar noch nicht, aber das Unternehmen wächst und wächst. Rund 300 Mitarbeiter beschäftigt Drosihn in der Wiesbaumer Zentrale und am zweiten Standort in Lüneburg. Kaum eine Supermarktkette, kaum ein Discounter, der nicht von „Tofutown“ beliefert wird. Nichts erinnert mehr an die Anfänge, als Drosihn Anfang der 80er Jahre mit ein paar anderen „Freaks“ in einer Siegburger Metzgerei Tofu-Brei mit Bootspaddeln zusammenrührte. Das „Kollektiv“ wurde von den Behörden mehr als kritisch beäugt. Mehr als 30 Jahre später wird in Wiesbaum gerade eine große Abfüllanlage für Sojamilch eingeweiht. Gleichzeitig hat Drosihn eine Käserei im Nordhessischen übernommen, um dort künftig Käse aus Mandelmilch herzustellen. Sogar ein kleines Plattenlabel leistet sich der frühere Saxophonist. Und der Mann, der sich selbst einen „Aktiv-Entspanner“ nennt, hat noch ganz viele Ideen und Pläne …  (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 30.07.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 19

      Seit 1780 produziert die Familie Mack im Südschwarzwald Schaustellerwagen, Karussells und Fahrgeschäfte. Heute sind die Produkte und Fahrgeschäfte auf der ganzen Welt zu finden, vor allem im Europa-Park. Der Park am Oberrhein wächst und wächst, viereinhalb Millionen Besucher jährlich sind es inzwischen. Und jedes Jahr werden Millionen in neue, spektakuläre Attraktionen investiert. Hinter allem steht Roland Mack, der König des Europa-Parks. Er kümmert sich um jede Kleinigkeit, ständig auf der Suche nach Verbesserungen – ein Leben mit dem Vergnügen der anderen. Auch der kleine Ort Rust hat sich mit dem Freizeitpark völlig verändert: 2.000 Privatbetten sind zum Übernachten der Gäste entstanden. Die meisten Ruster arbeiten in Roland Macks Europa-Park. Dennoch bleibt das Zentrum in Familienhand: Tagt die Geschäftsleitung unter Vorsitz von Roland Mack, ist das ein reines Familientreffen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 06.08.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 20

      Ein Stöckelschuh soll es nicht werden, aber einen kleinen Absatz sollte er schon haben: Designerin Margit Ahnert arbeitet an einem Entwurf für einen neuen Damenschuh. Er soll schick sein, vor allem aber soll er die Füße seiner künftigen Trägerin vor den Gefahren schützen, die in Fabrikhallen lauern. Die Firma Steitz Secura mit Sitz im nordpfälzischen Kirchheimbolanden ist spezialisiert auf die Herstellung von Sicherheitsschuhen. Das einst im Nachbarort Marnheim gegründete Unternehmen beschäftigt 200 Mitarbeiter in Kirchheimbolanden und am zweiten Standort Pirmasens. Eine Million Sicherheitsschuhe will das Familienunternehmen in diesem Jahr an den Mann und die Frau bringen. „made in Südwest“ hat die Produktion begleitet: vom Zuschnitt des ersten Musterschuhs über die Montage rutschfester Sohlen bis zum Härtetest für die Schutzkappen. Die Sendung zeigt den Austausch mit Kunden vor Ort und fragt nach den Konzepten, mit denen das Traditionsunternehmen seine Erfolgsgeschichte fortsetzen will. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 20.08.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 21

      Beim Stuttgarter Lichterfest im Sommer brennt der Himmel: Der Brandstifter ist der weltweit bekannte Pyrotechniker Joachim Berner. Er überrascht durch neue Feuershows, die er in seiner Firma Innovative Pyrotechnik in Ehningen vorbereitet. Von dort aus rückt er auch Stars wie Robbie Williams und AC/DC bei ihren Europatourneen ins rechte Licht. Auch Thomas Fischer ist ein bekannter Profi aus dem Land. Er hat die Firma Beisel von seinem Vater in Heidelberg übernommen. Das Metier lernte er von der Pike auf und hinter vielen Eventfeuerwerken im Land steht seine Firma. Fischers Programmierer entwickelt, bewaffnet mit Tonaufnahme und Partitur, eine Choreografie für Schwetzingen. Dort soll das Feuerwerk zu einem live spielenden Orchester vor dem Schloss passen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 27.08.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 22

      Flugplatz Trier-Föhren, 6 Uhr früh: 13 Männer arbeiten fieberhaft. Sie testen einen brandneuen Heißluftballon. 8.500 Kubikmeter Luft fasst seine Hülle, es ist der größte Ballon, den die Firma Theo Schroeder Fire Balloons aus Schweich herstellt. „Wenn der Brenner eingeschaltet wird, heizen wir ein Hochhaus in Windeseile auf Saunatemperatur“, sagt Leo Ersfeld, der Test-Leiter. An diesem Morgen werden nach und nach alle Funktionen des Ballons geprüft. So schreibt es das Luftfahrtbundesamt vor. Die Firma aus dem Landkreis Trier-Saarburg ist der einzige Hersteller von Heißluft-Ballonen in Deutschland. Gegründet wurde sie 1986 von Theo Schroeder, der aus seinem Hobby ein Unternehmen machte. 30 Mitarbeiter produzieren in Handarbeit Körbe, Brenner, Gasflaschen und die Hüllen der Ballone, einfach alles, was dazugehört. Etwa 50 Ballone entstehen so pro Jahr, Schroeder stellt derzeit rund zwei Drittel aller in Deutschland zugelassenen Heißluftballone her. „Made in Südwest“ hat die Produktion in Schweich begleitet und zeigt, wie aus Nylongewebe, Rattan und Metall faszinierende Luftfahrzeuge entstehen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.09.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 23

      In Geislingen, am Fuße der Schwäbischen Alb, rumort es: Die traditionsreiche WMF, die Firma der Töpfe und Bestecke, wird umgebaut. Umbauen – das heißt, es werden hunderte von Arbeitsplätzen wegfallen. Dabei geht es dem Unternehmen glänzend. Die Württembergische Metallwarenfabrik ist in Geislingen der bedeutendste Arbeitgeber und der Stolz einer ganzen Region. Konzernweit arbeiten bis zu 6.000 Menschen bei WMF. Marken wie Cromargan feierten von hier aus ihren weltweiten Siegeszug, ebenso die Töpfe. Die Küchenwerkzeuge sind in vielen Haushalten zu finden. Auch im sozialen Bereich war die WMF einst vorbildlich: Die Firma gründete für ihre Mitarbeiter eine eigene Krankenkasse, eine eigene Sparkasse und baute ehemals eine Fischhalle zur Versorgung. Nun soll etwa ein Siebtel der Arbeitsplätze am Stammsitz wegfallen. Die Familie von Markus Lutz arbeitet bereits seit fünf Generationen bei WMF. Dass sein Sohn einmal ebenfalls in der Firma arbeiten wird, glaubt Lutz nicht. Düster seien die Aussichten, aber kampflos wollen sie den drohenden Ausverkauf durch den neuen Eigner, dem US-amerikanischen Finanzinvestor KKR, nicht hinnehmen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 10.09.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 24

      Die Theo-Sommer-Sattlerwarenfabrik fertigt seit 1970 in Pirmasens. 40 oft langjährige Mitarbeiter tüfteln hier überwiegend per Hand an der optimalen Verbindung zwischen Pferd und Reiter. Vom Diplomat VS bis zum Opus Tölt entstehen bei Sommer Sättel in allen möglichen Größen und Formen für alle Bereiche des Pferdesports. 1.400 bis 7.000 Euro kostet der ergonomisch ausgeklügelte Sitz später im Fachhandel. Maß- und Sonderanfertigungen auf Wunsch: hellgrünes Rochenleder, Strass-Steinchen von Swarovski oder Prägung mit schickem Familienwappen – alles ist möglich. Während andere Branchen die Krise spüren, ist die Pirmasenser Produktion mehr als ausgelastet. Lieferzeiten von bis zu sechs Monaten, „da murren die Kunden schon mal“, sagt Alexander René Sommer. Seit er die Firma von seinem Vater übernommen hat, konzentriert sich der Chef, der an Geschäftsreisen besonders das Heimkommen mag, auf Design und Entwicklung, kauft Leder ein und verzieht sich in der Mittagspause gerne mit Hund in den Wald. Komplizierte Fälle übernimmt der 46-Jährige am liebsten selbst, den Dressursattel etwa für eine an beiden Beinen amputierte Reiterin hat er zur Chefsache gemacht. Der Film zeigt, wie der Spezialsattel entsteht und fängt die Atmosphäre bei den Mitarbeitern in der Produktion ein. Er begleitet ein Pferde-Fotoshooting für den neuen Sattelkatalog im Zweibrücker Landesgestüt und den Chef beim Gerbereibesuch in Bayern. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 17.09.2014 SWR Fernsehen
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    • Folge 25

      Textile High-Tech-Materialien lassen aus Strampelanzügen für Babys oder T-Shirts für Senioren intelligente Textilien mit Überwachungsfunktionen werden. Sie helfen in Jacken für Katastropheneinsätze kritische Situationen zu meistern, Leben zu retten oder die Lebensqualität zu verbessern. Diese Materialien sind Entwicklungen des Instituts für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV). Dabei stehen medizinische Textilien wie Wundverbände oder Hautmembranen an vorderster Stelle. Im Denkendorfer Institut nahe Stuttgart wurden wichtige Erfindungen gemacht: Operationsfäden, die sich im Körper auflösen, Kompressionstextilien, Arterienverschlüsse oder Nervenleitschienen. Textile High-Tech-Materialien, die gesponnen, gewebt, gewirkt, gestrickt und geflochten werden. Württembergs ehemals blühende und schließlich untergegangene Textilindustrie erlebt eine Renaissance auf technisch und qualitativ höchstem Niveau. Das ITV leistet dabei Pionierarbeit und meint, „die Zukunft ist textil“. (Text: Tagesschau24)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 24.09.2014 SWR Fernsehen
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