Quinoa-Suppe ist in Peru Frauensache: Köchin Josefina Ramchi gewährt Einblicke in den Herstellungsprozess der heiligen Mahlzeit.
Bild: Elephant Doc
(1): Das heilige Mahl der Inka – Quinoa-Suppe Quinoa-Suppe ist in Peru Frauensache. Diese Erfahrung konnte Arnaud Théry selbst machen! Er durfte Chicha, ein traditionelles Getränk, probieren, Quinoa ernten und eine lecke Suppe genießen – all das an der Seite von Frauen aus den peruanischen Anden. Eine von ihnen war die Köchin Josefina Rimachi. Pierre Raffard, Geograf und Ernährungswissenschaftler, spricht über die Rolle der Frau in der Andengesellschaft, die Ursprünge von Quinoa und der Geschichte von Inca Kola. (2): Ein Biss’chen Heimat: Carlos, ein Peruaner in Bordeaux Carlos ist in Peru geboren und lebt seit zehn Jahren in Bordeaux.
Er bereitet ein typisches Gericht aus der Region Cusco zu: Kapchi de Setas. Dabei spricht er über die in der Küche von Cusco häufig verwendete Pflanze – Huacatay – und über Geschmacksnoten, die ihn an sein Heimatland erinnern. Dabei
verrät Carlos auch, welche Gerichte er sofort nachwürzt, ohne sie überhaupt erst einmal zu kosten. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Rezept für Quinoa-Suppe, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ran an die Töpfe! --- Rezept für Quinoa-Suppe Zutaten für 4 Personen: 100 g Quinoa 200 g Ackerbohnen 1 Zwiebel 2 Karotten 4 Kartoffeln 100 g Spinat Kräuter: Oregano, Petersilie, Koriander und Minze 2 Knoblauchzehen Zubereitung: – Quinoa gründlich unter fließendem Wasser waschen.
– Zwiebeln und Knoblauch hacken. – Zwiebeln in einem großen Topf andünsten. – Kräuter, Knoblauch und gehackte Karotten hinzugeben. Mit einem Liter Wasser aufgießen und die Quinoa untermischen. – Nach zehn Minuten die gestückelten Kartoffeln, nach weiteren zehn Minuten die Bohnen und den Spinat in den Topf geben. Salzen. – In Tonschalen servieren. (Text: arte)