Deutsche Erstausstrahlung: DFF

    Thematisiert wird in den insgesamt acht Episoden der Reihe vor allem die Kriminalität außerhalb der DDR-Gesellschaft, sprich in der Bundesrepublik Deutschland, deren Polizei und Justiz als unfähig und korrupt geschildert werden. (Text: Deutsches Rundfunkarchiv)

    Kriminalfälle ohne Beispiel auf DVD und Blu-ray

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    8 tlg. semidokumentarische DDR Kriminalreihe von Günter Prodöhl.

    Geschildert werden Fälle aus der Bundesrepublik, die international Aufsehen erregten, bei denen die Behörden versagten, vertuschten, Täter laufen ließen oder korrupt waren – u. a. die Fälle Timo Rinnelt, Dominas-Bande, Brühne-Ferbach. Teilweise nennt ein Sprecher während des Krimis Hintergründe, Daten und Fakten und betont so den realistischen Hintergrund der spannenden Geschichten, die so spannend für das DDR-Publikum dann doch nicht waren. Die Reihe war wenig erfolgreich und brachte es in acht Jahren nur auf acht Folgen. Sie liefen dienstags um 20:00 Uhr. Der Gerichtsreporter Prodöhl hatte bereits für die ungleich erfolgreichere Serie Blaulicht geschrieben, die politisch einen ähnlichen Anspruch hatte, nämlich typische Erscheinungsformen der kapitalistischen Gesellschaft kritisch zu analysieren (Prodöhl). Kurz gesagt: In der Bundesrepublik sind Verbrechen an der Tagesordnung, Polizei und Justiz faschistisch unterwandert, Kriegsverbrecher wieder in Amt und Würden.

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