kreuz und quer Vom Klang getragen – Edgar Unterkirchner
unvollständige Liste
Vom Klang getragen – Edgar Unterkirchner
Infolge eines schweren Verkehrsunfalls stand seine Zukunft als junger Mensch lange Zeit infrage – körperlich, existenziell, biografisch. Der Wendepunkt im Leben von Edgar Unterkirchner war nicht nur medizinisch oder sozialer Natur, sondern ein innerer Prozess der Neuorientierung, in dem die Musik, aber auch der Glaube eine zentrale Rolle einnahm. Heute ist Edgar Unterkirchner ein etablierter Musiker und Komponist mit einer klaren künstlerischen Handschrift. Seine Biografie bietet ein authentisches Beispiel dafür, wie kreative Praxis zur Ressource für Resilienz, Identitätsfindung und soziale Reintegration werden kann.
Karoline Thaler gibt in kreuz & quer nah dran einen sehr persönlichen Einblick und zeigt, wie Menschen mit plötzlichen Brüchen in ihrer Biografie umgehen, welche inneren und äußeren Faktoren eine Rückkehr ins Leben begünstigen und
welche Rolle Kunst – insbesondere die Musik – dabei spielen kann. Im Anschluss begeben wir uns im ersten Teil der PLUS-Reihe „Räume des Glaubens – Kunst in der Fastenzeit“ ins KULTUM Graz. Die Ausstellung „Gott hat kein Museum. Aspekte von Religion in Kunst der Gegenwart“ im KULTUM – Zentrum für Gegenwart, Kunst und Religion in Graz versammelt auf mehreren Etagen Werke, die der Frage nachgehen, wie Religion heute in der zeitgenössischen Kunst dargestellt wird und welche Lücken der institutionelle Kunstbetrieb dabei bewusst oder unbewusst lässt.
Die Jubiläumsausstellung, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens des KULTUM erstmals präsentiert wird, blickt auf 25 Jahre Auseinandersetzung von Kunst und Glauben zurück und macht sichtbar, wie vielfältig religiöse Bilder und Glaubensfragen in der Gegenwart künstlerisch verhandelt werden. (Text: ARD alpha)