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    Dokumentation in 5 Teilen, Folge 1–5

    • Folge 1
      Der erste Teil der Reihe führt nach Big Island. Sie ist die mit Abstand größte der hawaiianischen Inseln, mit ihr begann vor 800.000 Jahren die Entstehung des Archipels. Noch heute geben die gewaltigen vulkanischen Kräfte unter der Meeresoberfläche keine Ruhe.
      Mit rund 10.000 Quadratkilometern ist Big Island mit Abstand die größte Insel Hawaiis. Mit der Vielfalt ihrer Landschaften stellt sie zugleich ein Kuriosum dar. Das Eiland versammelt auf ihrem Gebiet elf der zwölf Klimazonen der Erde. Die Dokumentation zeigt die unterschiedlichen und überraschenden Gesichter Big Islands und begleitet einige der Bewohner durch den Inselalltag. Da ist der Helikopterpilot Calvin Dorn. Der Ex-Offizier hat jeden Zentimeter der Insel bereits unzählige Male überflogen und doch fasziniert ihn der Blick aus der Vogelperspektive jeden Tag aufs Neue. Immer wieder steuert er mit seinen Kunden vor allem die fünf Vulkane auf Big Island an. Zwei von ihnen, der Mauna Loa und der Kilauea, sind bis heute aktiv. Mitten in den noch immer heißen Ausläufern der Lavaströme lebt Jack Thompson, der letzte Bewohner einer Siedlung, die der Kilauea vor Jahren verschlungen hat. Sein Haus ist das einzige, das noch in einer bizarren Oase aus dem versteinerten Gelände aufragt. Ein ganz anderes Bild bietet der Inselnorden, dessen Vegetation verblüffende Ähnlichkeit mit dem Klischee des Wilden Westens aufweist. Tatsächlich befindet sich hier eine der größten privaten Rinder-Ranches der USA. Der Farmer Pono von Holt ist einer der vielen Nachfahren europäischer Einwanderer, die einst im fernen Pazifik ihr Glück suchten. Und dann ist da noch Marie MacDonald, die wohl renommierteste Schöpferin der „Leis“, der typisch hawaiianischen Blumenkränze. Was für Touristen aus aller Welt wie eine hübsche folkloristische Geste anmutet, ist in Wahrheit ein tief verwurzeltes Symbol, das die Schönheit Hawaiis verbunden mit der Lebensfreude seiner Menschen darstellt. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereMo 07.11.2011arte
    • Folge 2
      Der zweite Teil der Reihe führt auf Maui, auf die zweitgrößte Insel Hawaiis. Sie gilt als Wasserparadies. Wale bringen vor den Küsten ihre Jungen zur Welt, und die mutigsten Surfer der Welt reiten an der Nordküste auf bis zu 20 Metern hohen Wellen.
      Auf Maui, der zweitgrößten Insel Hawaiis, trifft das Kamerateam den derzeit wohl besten Surfer des Archipels: Kai Lenny, gerade einmal 18 Jahre alt und in Maui direkt am Strand aufgewachsen. Seine Lieblingswellen brechen sich in einer Bucht namens „Jaws“, was so viel wie „Todesschlund“ bedeutet. Wenn der Nordpazifik die Stürme aus Richtung Japan vor sich herschiebt, türmen sich die Wellen an dieser Stelle zu gigantischen Wasserbergen auf. Ursprünglich eine raffinierte Fortbewegungsart polynesischer Fischer, ist der Ritt auf der Welle für viele Menschen heute zu einer Lebenshaltung geworden. Einen Nervenkitzel ganz anderer Art durchlebt Ed Lyman regelmäßig vor den Küsten von Maui. Lyman ist der oberste Walretter der Insel. Wenn sich zwischen Dezember und April Tausende der kolossalen Tiere vor der Insel tummeln, ist Lyman rund um die Uhr in Rufbereitschaft. Die Meeressäuger zieht es jedes Jahr von Alaska in die warmen hawaiianischen Gewässer, um dort ihre Jungen zur Welt zu bringen. Immer wenn ein Wal sich in einer Boje, einem Anker oder einer Schleppleine verfangen hat, klingelt Lymans Notruftelefon. Tagelang ist er dann mit seinem kleinen Schlauchboot auf dem Ozean unterwegs. Eine gefährliche Mission, denn Wale entwickeln ungeheure Kräfte. Irgendwann aber ist auch der stärkste Wal erschöpft. Die Dokumentation begleitet Ed Lyman und sein Team hinaus auf den Ozean. Ein junger Wal hat sich in einer Schleppleine eines Hochseefischers verfangen. Wird Lyman es mit seinen Männern auch dieses Mal schaffen, den Wal zu retten? (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereDi 08.11.2011arte
    • Folge 3
      Der dritte Teil der Dokumentationsreihe zeigt die Insel Oahu. An ihrer Südküste liegt Hawaiis Hauptstadt Honolulu, deren Einwohnerschaft sich aus zahlreichen Völkern und Nationen zusammensetzt.
      Die Hawaii-Insel Oahu ist beides zugleich, Moloch und Tropenparadies. Hier schlägt in der Hauptstadt Honolulu das hektische Herz des modernen Hawaiis, hier findet es aber auch zur Ruhe. Abseits der Metropole trifft das Kamerateam auf Menschen wie Keith Ikaia-Purdy. Der international bekannte Opernsänger stammt aus Oahu und lebt heute in Deutschland. Für die Dokumentation kehrt er zurück auf seine Heimatinsel und besucht die Orte seiner Kindheit. Auf Oahu lernen junge Menschen heute wieder die Seefahrer- und Navigationskünste ihrer Ahnen. Mit der „Makali’i“, dem originalgetreuen Nachbau eines Doppelrumpf-Kanus, planen sie sogar eine Weltumseglung. Die Dokumentation stößt auch in die Unterwasserwelt Oahus vor. Die Forschungs-U-Boote von Kapitän Terry Kirby ermöglichen Wissenschaftlern spektakuläre Einblicke in bisher unbekannte Regionen vor der Küste von Oahu. Kirby steuert seit 20 Jahren Unterseeboote auch durch riskante Tiefseebereiche. Er führt die Wissenschaftler in eine Welt voller Geheimnisse. Bei einem Fotoshooting am Strand von Sacred Falls im Nordosten von Oahu trifft das Kamerateam Kim Taylor Reece. Der Fotograf hat in der Regel nur ein Motiv – den Hula. Im gesamten polynesischen Raum hat Reece den hawaiianischen Tanz studiert und dessen Geschichte recherchiert. Kims Fotos versuchen, die Intensität des Augenblicks abzubilden. Dabei sind es Gesichter und Posen, die den Fotografen faszinieren, nicht die bunten Kostüme. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereMi 09.11.2011arte
    • Folge 4
      Die Insel Kauai steht im Mittelpunkt des vierten Teils der Dokumentationsreihe. In ihrem Zentrum liegt ein geheimnisvoller Berg, der zu den feuchtesten Orten der Erde zählt und nur selten zu sehen ist, denn meistens verdeckt ein dichtes Wolkenband den Mount Wai’ale’ale.
      Die Insel Kauai besitzt tropischen Regenwald, endlose Sandstrände, Korallenriffe und steil aufragende Felsformationen. In ihrem Zentrum liegt der Mount Wai’ale’ale, dessen Name auf Hawaiianisch „plätscherndes Wasser“ bedeutet und der häufig von Wolken bedeckt ist. Der Biologe Matt Johnson ist einer der wenigen, die regelmäßig versuchen, das rund 1.500 Meter hohe Gipfelplateau zu erreichen. In den gefährlichen Nebeln sind in den letzten Jahren bereits mehrere Piloten mit ihren Helikoptern abgestürzt. Seit Jahren studiert Matt Johnson die außergewöhnliche Naturlandschaft hier oben. Der Wai’ale’ale ist das Herz von Kauais natürlicher Bewässerungsanlage. Wie ein gigantischer Schwamm absorbiert der Berg die Feuchtigkeit. Das aber funktioniert nur mit den einheimischen Pflanzen. Werden sie von den sich hier immens vermehrenden Wildschweinen abgefressen, erodiert der Boden und Kauai würde veröden, wenn nicht Zäune die Region schützten. Das wäre auch für die Filmschaffenden aus Hollywood eine Katastrophe. Denn die Insel ist durch ihre vielfältige Landschaft ein gefragter Drehort. So entstanden hier zahlreiche Szenen für Kinokassenschlager wie „King Kong“, „Indiana Jones“ und „Jurassic Park“. Doch Kauai ist weit mehr als nur eine traumhafte Kulisse. Nachfahren der polynesischen Einwanderer bewahren in versteckten Winkeln der Insel einen traditionellen Lebensstil. Wie Kopa Akana, dessen Familie im Südosten Kauais seit Hunderten von Jahren Salz abbaut. Nur wenige Einheimische haben dieses Privileg von ihren Vorfahren geerbt. Das Meersalz gilt als Delikatesse, die so in Hawaii nur noch in Kauai hergestellt wird. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereDo 10.11.2011arte
    • Folge 5
      Der letzte Teil der Dokumentationsreihe ist der Insel Molokai gewidmet. Hier leben nur knapp 8.000 Einwohner. Die haben sich bisher erfolgreich gegen eine touristische Vereinnahmung ihrer Insel zur Wehr gesetzt.
      Stolz und trotzig hat Molokai allen ökonomischen Verheißungen des Tourismus widerstanden und zuletzt sogar ein milliardenschweres Konsortium vergrault, das an der entlegenen Nordwestküste der Insel ein abgesperrtes Edel-Resort für Superreiche errichten wollte. Das Millionärs-Ferienghetto aber hätte Molokais Infrastruktur deutlich überfordert. Nur knapp 8.000 Menschen leben auf dem Eiland, darunter etliche außergewöhnliche Persönlichkeiten. So zum Beispiel Rachel Dudoit, eine Frau mit drei Jobs und vielen weiteren Talenten. Sie ist Blumenhändlerin, Busfahrerin und Postbotin der Insel. Nach Feierabend trainiert sie dann noch die Hula-Schule der kleinen Insel und die zählt zur absoluten Weltspitze. Auslandstourneen führten sie bereits nach Japan und Europa. Doch Rachel kann sich nicht vorstellen, irgendwo anders zu leben als auf Molokai. Das geht Miki’ala Pescaia nicht anders. Die 35-Jährige ist auf einer Eliteschule in Honolulu ausgebildet worden. Eine goldene Zukunft stand ihr offen, aber sie entschied sich ganz bewusst gegen die große Kariere und für die Rückkehr auf ihre Heimatinsel. Hier kümmert sie sich als direkte Nachfahrin der ersten polynesischen Siedler um Grundschulkinder, die es schwer haben, ihre hawaiianische Identität zu bewahren. Miki’ala versucht, ihnen mehr Bewusstsein und Stolz auf die eigenen Traditionen zu vermitteln. Das gilt auch für die eigene Familie. Zu Thanksgiving hat sie alle Verwandten eingeladen, insgesamt fast hundert Gäste. Viele von ihnen leben auf Maui und Oahu und wissen nicht mehr viel von der Geschichte ihrer Vorfahren. Das dreitägige Familienfest soll zum hawaiianischen Themenwochenende und die Reise nach Molokai zu einer Reise in die unverfälschte Vergangenheit der Insel werden. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereFr 11.11.2011arte

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