Was will man mehr als 17-jähriger Absolvent der Highschool? Zehn Tage Paris mit drei Dutzend anderen Schülern, nur zwei Lehrern als Aufsicht und keine Eltern weit und breit. Doch für Alex (Devon Sawa) ist schon der Gedanke an den Langstreckenflug in die Seine-Metropole schweisstreibend. Zudem wird er von einem Albtraum heimgesucht, in dem die Maschine kurz nach dem Start explodiert. Als sich der Einstieg am Gate in der Realität genau wie im Horrortraum abspielt, dreht Alex durch und zettelt einen Tumult an, in dessen Verlauf er und sechs weitere Schüler sowie eine Lehrerin aus der „Unglücksmaschine“ gewiesen werden.
Zum Entsetzen der Zurückgebliebenen explodiert sie wirklich – mit ihren Klassenkollegen drin. Weil Alex diese Katastrophe „vorausgesehen“ hat, wird er in der Schule für einen Hellseher gehalten und ist manchen unheimlich. Doch er ahnt nicht, dass für die sieben Überlebenden des Absturzes der Albtraum erst beginnt. Sie sind dem Tod zwar von der Schippe gesprungen, doch als Alex’ Kumpel (Chad Donella) bei einem rätselhaften Unfall ums Leben kommt, mehren sich die Anzeichen, dass das Schicksal nachholt, was beim ersten Mal „schiefgegangen“ ist – alle Insassen des Flugs nach Paris müssen sterben. (Text: SRF)
James Wong beweist mit seinem Regiedebüt, dass er die Spielarten des Horrorfilms perfekt beherrscht. Bereits als Regisseur einiger „Akte X“-Folgen erwies er sich als Meister für Spannung und Mystery. Mit einer realitätsnahen Story und einem irritierenden visuellen Stil macht Wong den Zuschauer zum Passagier auf einer Reise, bei der ihm allmählich eines gewiss wird: Der Tod ist unausweichlich! (Text: Kabel Eins)
Deutscher Kinostart21.09.2000Original-Kinostart17.03.2000(USA) (Englisch)