• Folge 538 (45 Min.)
    Der spitze Mund verräts – sie zupfen lieber Blätter und Sträucher: Spitzmaulnashörner in Afrika. – Bild: SWR/​NDR/​Roland Gockel
    Der spitze Mund verräts – sie zupfen lieber Blätter und Sträucher: Spitzmaulnashörner in Afrika.
    Seit nahezu 50 Millionen Jahren ist die Familie der Nashörner eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Säugetiere. Heute kämpfen die Urzeitriesen um das Überleben ihrer Art – Wilderer haben es auf ihr Horn abgesehen. Im Mittelpunkt dieser Dokumentation steht das persönliche Porträt einer kleinen ugandischen Breitmaulnashornfamilie, bestehend aus der neunjährigen Malaika und ihrem zweijährigen Sohn Elias. Malaika ist wieder trächtig und die Geburt seines Geschwisterchens wird im Leben des kleinen Elias viel verändern. Zu allem Überfluss brechen Buschfeuer aus. Malaika führt ihren Sohn Elias dennoch sicher durch das Reservat. Sie kennt die besten Matschlöcher für das Schlammbad am Mittag und schützt ihr Kalb vor herumschleichenden Bullen, die dem Kleinen gefährlich werden könnten. So sind Mutter und Sohn unzertrennlich, ein Herz und eine Seele. Doch eines Tages setzen bei Malaika die Wehen ein und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Hautnah zeigt die Dokumentation erstmalig die Geburt eines Nashornkalbes in der Wildnis und erzählt in berührenden Bildern den schmerzvollen, aber unvermeidlichen Abschied des älteren Bruders Elias von seiner bis dato allgegenwärtigen und beschützenden Mutter. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind dabei, wenn der kleine Pipo seine ersten Schritte macht. Ein intimer Einblick in das Leben dieser charismatischen Tiere. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.03.2026 Das Erste
  • Folge 539 (45 Min.)
    Orang-Utan Mütter bringen ihre Jungen alleine zur Welt. Sie werden mindestens zwei Jahre am Körper getragen, bevor sie selbstständig unterwegs sind.
    Das Überleben der Orang-Utans hängt am seidenen Faden. Wie sich Orang-Utans aber in der Wildnis wirklich verhalten und in ihrer dreidimensionalen Welt genau orientieren, wurde im Detail bisher nie gefilmt. Immer noch werden erstaunliche Tatsachen über die Waldmenschen herausgefunden. Eine kleine Sensation: Der Gebrauch von Werkzeug wurde dokumentiert. Ein Verhalten, das eher bei Schimpansen bekannt ist, und ein Beweis dafür, wie anpassungsfähig die großen Menschenaffen sind. Gibt es also noch Hoffnung für die letzten Menschenaffen Asiens? Der Naturfilm führt in die schwindelerregenden Baumwipfel Borneos, Heimat der Orang-Utans. Dank modernster Drohnentechnik erlebt man die Welt dieser faszinierenden Menschenaffen so nah wie nie. Im Mittelpunkt stehen Sati und ihre Tochter Huyan, deren Leben die Zuschauenden tief in den Regenwald eintauchen lässt. Hautnah erlebt man die Herausforderungen ihres Dschungelalltags: Klettern in mehr als 40 Metern Höhe, die mühsame Nahrungssuche und Begegnungen mit anderen Waldbewohnern. Das unbekannte Leben dieser Menschenaffen zu filmen, ist eine der größten Herausforderungen im Naturfilm. Die mehrfach preisgekrönten und für den Emmy nominierten Kameramänner und Biologen Thoralf Grospitz und Jens Westphalen sind dank ihrer langen Erfahrung prädestiniert, die Geschichte der Waldmenschen in emotionalen Bildern einzufangen. Der Film hat in Deutschland alle großen Naturfilmfestivals gewonnen, darunter auch den Deutschen Naturfilmpreis 2025 und das Green Screen Festival. Doch ein Film über die seltenen Menschenaffen, ohne die Bedrohung ihrer Heimat durch die Ausbreitung von Palmölplantagen zu thematisieren, ist unmöglich. Viele der Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Addy ist einer davon. Im Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre wird das Orang-Utan-Waisenkind auf ein Leben in Freiheit vorbereitet und lernt hier alles, was ihm sonst von der Mutter beigebracht worden wäre. Der Naturfilm begleitet Addy, Sati und Huyan auf einer spannenden Reise und zeigt, warum der Schutz der Regenwälder so essenziell ist – nicht nur für die Orang-Utans, sondern für das Leben auf dem Planeten Erde. (Text: ARD)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 02.03.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 23.03.2026 Das Erste
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 09.03.2026
  • Folge 540 (45 Min.)
    Maria Furtwängler mit ihrer Mutter.
    17 Millionen Privatgärten gibt es in Deutschland. Zusammen bedecken sie eine Fläche von 9000 Quadratkilometern – mehr als alle deutschen Nationalparks an Land! Dieses riesige Mosaik bietet enormes Potenzial, bedrohten Tier- und Pflanzenarten mehr Lebensraum zu geben. Naturnahe Gärten statt steriler Schotterflächen, begrünte Hinterhöfe statt schmutziger Ecken, farbenfrohe Dachgärten statt grauer Betonwüsten, artenreiche Schrebergärten anstelle eintöniger Gemüsebeete: Gartenfreundinnen und -freunde können verblüffend viel tun für Naturschutz und Artenvielfalt. Deshalb reist die Schauspielerin und Naturliebhaberin Maria Furtwängler quer durch die Republik: von München über Berlin und Leipzig bis ins Rheinland, um zu zeigen, wie sich das Grün vor der heimischen Haustür in kleine, aber artenreiche Paradiese verwandeln lässt. Sie fragt nach, wie Kommunen die Renaturierung von Schottervorgärten fördern und wie Kleingartenkolonien durch einfache Maßnahmen wie Wildblumenwiesen oder Totholzecken zu Rückzugsorten für bedrohte Insekten und Vögel werden. Diese abwechslungsreichen Gärten bieten nicht nur Lebensraum für Tiere, sondern schützen auch die Menschen in den Städten vor Hitzewellen, wie ein eindrucksvolles Projekt in Berlin beweist. Auf dem begrünten Dach eines Krankenhauses trifft Maria Furtwängler den Moderator und Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen, der ihr die vielen positiven Effekte von Gärten für die körperliche und seelische Gesundheit erklärt. Im Garten von Maria Furtwänglers Mutter stellen die beiden automatisch filmende Wildtierkameras auf und stellen überrascht fest, dass Igel, Fuchs und Marder nachts auch in einem städtischen Garten unbemerkt auf die Jagd gehen. Der Film lädt zu einer unterhaltsamen Tour durch Deutschlands Gärten ein und zeigt, wie leicht sich Gärten in artenreiche Lebensräume verwandeln lassen. Gärten stehen für Spaß und Erholung im Freien – doch sie können weit mehr sein als Räume zum Spielen oder Grillen. Mit cleveren Ideen, modernen Smartphone-Apps und der Freude an neuen tierischen Gästen im heimischen Grün werden Deutschlands Gärten zu wichtigen Schauplätzen für erfolgreichen Natur-, Arten- und Klimaschutz. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 20.04.2026 Das Erste
  • Folge 541
    Zum 100. Jubiläum des Kruger Nationalparks begibt sich Dirk Steffens auf eine Reise durch eines der berühmtesten Naturschutzgebiete der Welt. Er führt durch spektakuläre Landschaften und beobachtet Elefanten, Löwen und Nashörner aus nächster Nähe. Und er begegnet Menschen, die den Park schützen, gestalten und zeigen, wie moderner Naturschutz funktioniert. So wird deutlich, warum der Kruger Nationalpark seit einem Jahrhundert für Vielfalt und die Hoffnung auf ein respektvolles Zusammenleben von Mensch und Natur steht. Dirk Steffens präsentiert ab April 2026 regelmäßig die Doku-Reihe „Erlebnis Erde“ und nimmt das Publikum mit an einige der spektakulärsten Orte der Welt. Der vielfach ausgezeichnete Natur- und Wissenschaftsjournalist ist nun mehrmals im Jahr auch für die ARD unterwegs, ordnet komplexe Zusammenhänge ein, gibt fundierte Einblicke in die Tierwelt und macht die Faszination der Wildnis hautnah erlebbar. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 27.04.2026 Das Erste

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