Bilderbuch

    1996, Folge 1–24weiter

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    • Folge 1 (45 Min.)

      Die Sage berichtet, dass einst im Berchtesgadener Land ein König lebte, der wegen seiner Hartherzigkeit samt Weib und Kind zu Stein erstarrt. Die versteinerte Königsfamilie ist das Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes geworden. Als erster erreichte den höchsten Punkt (2.713 m) im Jahre 1800 der slowenische Geistliche Valentin Slanag. Erst 1852 erkletterten die Ramsauer Bergführer Kederbacher und Preiß den Gipfel des kleinen Watzmann. Außer den Geschichten über die Erstbesteigungen sollen vor allem Jagdgeschichten erzählt werden; vom Jagdrevier der Fürstpröbste und der Wittelsbacher Könige. Vom Nationalpark wird die Rede sein und natürlich von der Ostwand, die bisher 84 Todesopfer gefordert hat. Von Anfang an wollte der Autor Jürgen Eichinger mit dem Kamerateam die Ostwand durchsteigen. Aber bis in den Oktober hinein lag Schnee – zu viel Schnee – in den Steilabstürzen, um die gefährliche Wand zu durchklettern. Buchstäblich in letzter Minute vor dem frühen Wintereinbruch gelang dann der Durchstieg. Am Abend des 27. Oktober 1995 stand das Team auf dem Gipfel des Watzmann. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 07.01.1996 Das Erste
      Film von Jürgen Eichinger
    • Folge 2 (45 Min.)

      Eine Reise rechts und links und längs der Deutschen Weinstraße.

      Deutsche Erstausstrahlung: So 14.01.1996 Das Erste
      Film von Manfred Hattendorf
    • Folge 3 (50 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 21.01.1996 Das Erste
      Film von Ulf von Mechow
    • Folge 4 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 28.01.1996 Das Erste
      Film von Christine Eichel
    • Folge 5 (45 Min.)

      Nordrhein-Westfalens ältestes Naturschutzgebiet mit seiner geografisch herausragenden Lage direkt am Rhein gegenüber der Stadt Bonn ist nicht nur Quelle früher Rheinromantik. Naturnahe Waldlebensräume und sonnenverwöhnte Felshänge im milden Rheintal machen das Siebengebirge zu einem einzigartigen Lebensraum zahlreicher Wärme liebender Tier- und Pflanzenarten. Überwiegend bewaldete Berge, deren vulkanischer Ursprung die höchsten Gipfel deutlich über 400 Meter wachsen ließ, beherbergen etliche Raritäten der Tier- und Pflanzenwelt. Engagierte Biologen stellen besonders reizvolle Lebensräume vor, stimmungsvolle Bilder vermitteln eindrucksvoll den Charakter des Siebengebirges zu verschiedenen Jahreszeiten. Mehr als 700 Farn- und Blütenpflanzen, Zipp- und Zaunammer, verschiedene Spechtarten, Mauereidechsen und zahlreiche Amphibienarten sind hier zu Hause. Der Weinanbau unmittelbar am Rhein, die Ortschaften Rhönberg und Königswinter sowie die Klosterruine Heisterbach erweitern das Bild dieser traditionsreichen Kulturregion. Eine lange touristische Tradition, kulturell bedeutende Ausflugsziele wie der berühmte Drachenfels und die abwechslungsreiche Natur haben das Siebengebirge zu einer der bekanntesten Regionen Deutschlands gemacht. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 04.02.1996 Das Erste
    • Folge 6 (45 Min.)

      Romantik und Lebensfreude, Landschaft und Kultur – dafür ist der Rheingau berühmt. Schon die Römer kannten die sonnigen Südhänge des Rheins flussabwärts von Wiesbaden. Seit es Karl der Große verfügte, wächst dort der wohl bekannteste deutsche Wein. Rieslinge von Schloss Johannisberg, Kloster Eberbach oder Schloss Vollrads erzielen heute bei Auktionen Höchstpreise. Schon Johann Wolfgang Goethe ist dort durch die Rebenlandschaft gewandert: Seine berühmte „Weinpredigt“ kann man heute noch gelegentlich im Haus der Baronin von Brentano hören, die die Tradition des literarischen Salons weiterpflegt wie einst zu Zeiten Achim von Arnims und der Bettine Brentano. Tradition und Kultur im Rheingau sind geprägt vom Wein. Ob es um die berühmte „Krone“ in Aßmannshausen geht, die „Rieslingorgel“ in Lorch, die erste Kiedricher Weinkönigin, um die Benediktiner in Kloster Eberbach, den „Spätlesereiter“ von Schloss Johannisberg, das „Raritäten-Kabinett“ im Eltviller Gut der Langwerth von Simmern – jede Geschichte, die die Filmautoren Peter de Leuw und Klaus Hensel im Rheingau aufgespürt haben, ist zwangsläufig auch eine Geschichte von der deutschen Weinkultur. Der Film zeigt den Rheingau, wie ihn viele lieben, aber nur wenige kennen. (Text: hr-fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 11.02.1996 Das Erste
      Film von Klaus Hensel und Peter de Leuw
    • Folge 7 (45 Min.)
      Der Spreewald (Folge 7) – Bild: rbb
      Der Spreewald (Folge 7) – Bild: rbb

      100 Kilometer südöstlich von Berlin erstreckt sich auf etwa 480 Quadratkilometern eine in Mitteleuropa einmalige Kulturlandschaft. Fast 1.000 Kilometer Fließe mit Feldern und Wiesen formen ein harmonisches Binnendelta. Weil dem Teufel die Ochsen durchgingen und sie tiefe Furchen zogen, sei dieses dichte Wassernetz entstanden. Tatsächlich ist der Spreewald das Ergebnis der letzten Eiszeit, die die Spree in viele dünne Wasserläufe teilte. Die beliebteste Brandenburger Region wird jährlich von zweieinhalb Millionen Touristen heimgesucht, die sich in randvollen Kähnen durch die Kanäle staken lassen, Gurken kosten und sorbische Bräuche bewundern. Doch das „ländliche Venedig“ Brandenburgs ist eine fragile Idylle. Die intensive Landwirtschaft zurückliegender Jahrzehnte haben ein schwieriges Erbe hinterlassen, das Wiederauffüllen der Grundwasserreserven der Kohletagebaue droht den Wasserzufluss zum Spreewald zu gefährden. Das Wegbrechen großer Wirtschaftszweige wie Kohle- und Textilindustrie hatte eine hohe Arbeitslosigkeit zur Folge, die die private Landwirtschaft und der Tourismusboom nicht auffangen konnten. So kehrten viele junge Leute der Region den Rücken. Der Film erzählt von jungen Existenzgründern und Ideengebern, die dennoch blieben. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 18.02.1996 Das Erste
      Film von Petra Seiler
    • Folge 8 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 25.02.1996 Das Erste
      Film von Axel Bornkessel
    • Folge 9 (45 Min.)

      Der Film zeichnet ein Porträt des Flusses Wörnitz – von seinem Ursprung in Franken bis hin zur Donau in Schwaben, gekennzeichnet durch den Charme idyllischer Dörfer und historischer Städte, romantischer Burgen und Schlösser, Kirchen und Mühlen. Große Feste gibt es, wie die Dinkelsbühler Kinderzeche und kleine wie das Harburger Brückenfest. Eine fränkisch-schwäbische Idylle, die nicht immer ruhig war. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 03.03.1996 Das Erste
      Film von Hannes Spring
    • Folge 10 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 10.03.1996 Das Erste
      Film von Oskar Zerlacher
    • Folge 11 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 17.03.1996 Das Erste
      Film von Helge Cramer
    • Folge 12 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 24.03.1996 Das Erste
      Film von Ernst Michael Wingens und Renate Schaefer, Alternativtitel: Am Niederrhein - Zwischen Xanten und Kleve
    • Folge 13 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 31.03.1996 Das Erste
    • Folge 14 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 07.04.1996 Das Erste
      Film von Axel Bornkessel
    • Folge 15 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 14.04.1996 Das Erste
      Film von Eitel Riefenstahl
    • Folge 16 (45 Min.)
      Die Schlei (Folge 16) – Bild: NDR
      Die Schlei (Folge 16) – Bild: NDR

      Die Schlei sieht aus wie ein Fluss, doch sie ist eine Förde, ein Meeresarm, der während der letzten Eiszeit entstanden ist. Als zugleich schmalste und längste aller Ostseeförden durchschneidet die Schlei eine äußerst vielfältige, reizvolle Landschaft mit sanften Hügeln, Wäldern und Wiesen. An ihren Ufern finden sich beschauliche Dörfer, schmucke Herrenhäuser, malerische Schlösser und alte Kirchen. Während heute auf der Schlei nur noch ein paar Fischer ihrem Handwerk nachgehen und das Gewässer von Wochenendtouristen und Langzeiturlaubern als Freizeitangebot genutzt wird, war es früher ein bedeutender Schifffahrtsweg. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 21.04.1996 Das Erste
      Film von Ralph Quinke
    • Folge 17 (45 Min.)
      Der Westerwald (Folge 17) – Bild: NDR
      Der Westerwald (Folge 17) – Bild: NDR

      Im Westerwald herrschen angeblich neun Monate Winter und drei Monate Kälte, die Äpfel brauchen hier zwei Jahre zum Reifen – ein Jahr für jede Seite! Unter solchen Vorurteilen hatte der Westerwald schon immer zu leiden, denn die wenigsten, die über ihn sprechen, waren schon mal da. Oder sie haben es zumindest gar nicht gemerkt, denn durch den Westerwald führt zwar die A3, von Köln nach Frankfurt am Main, aber die schottet sich mit seltsamen Erdhügeln gegen neugierige Blicke vom Westerwald ab – oder ist es umgekehrt? Auf jeden Fall führt die Autobahn, wie viele Straßen in dieser Gegend, nicht in, sondern durch den Westerwald. Der Grund dafür wird oft genug dem rauen Klima zugeschrieben („ … über deine Höhen pfeift der Wind so kalt … “) kann aber genauso gut an die Adresse der Westerwälder selbst gehen, die sich sinnigerweise „Basaltköppe“ nennen. Joachim Fuhrländer gehört dazu. Seine ersten Versuche mit Windenergie vor zehn Jahren wurden von den Banken noch belächelt statt mit Geld unterstützt. Heute verkauft er Windkraftanlagen in der ganzen Welt, empfängt internationale Politiker und gekrönte Häupter in seinem Westerwälder Heimatort Waigandshain und geht im nächsten Jahr als zweiter deutscher Handwerksbetrieb an die Börse. Oder Erwin Wortelkamp, international angesehener Bildhauer aus Hasselbach, der nach langen Wanderjahren in seine alte Heimat zurückgekehrt ist. Zusammen mit 30 Künstlern hat er hier acht Hektar Westerwald nach seiner Vorstellung geschaffen – ein englischer Garten inmitten einer kargen Agrarlandschaft. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 28.04.1996 Das Erste
    • Folge 18 (45 Min.)
      Das Kinzigtal (Folge 18) – Bild: rbb
      Das Kinzigtal (Folge 18) – Bild: rbb

      Nicht nur der Schwarzwald, auch Hessen hat „sein“ Kinzigtal, eine Region voller Überraschungen: Naturschützer verlängern Flüsse, Keramik wird im Silo versteckt und ein Pfarrer ist für Morde verantwortlich … Das Tal liegt zwischen den Mittelgebirgen Vogelsberg und Spessart, 20 Kilometer von Frankfurt entfernt. (Text: rbb)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 05.05.1996 Das Erste
      Film von Stefan Tolz
    • Folge 19 (45 Min.)

      Vor der Wende war die Kulturlandschaft zwischen Potsdam und Berlin geteilt. Heute gehört das Ensemble der Havelschlösser und ihrer Parks, die Peter Joseph Lenné und Fürst Pückler einst gestaltet haben, wieder zusammen. Die UNESCO hat Parks und Schlösser um die Glienicker Brücke zum Weltkulturerbe erklärt. – Ein Film über Preußens Havelschlösser. (Text: 3sat)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 19.05.1996 Das Erste
      Film von Marianne Ouvrier
    • Folge 20 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 27.05.1996 Das Erste
      Film von Herbert Cruel
    • Folge 21 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 02.06.1996 Das Erste
      Film von Jens Hamann
    • Folge 22 (45 Min.)

      Ein Porträt der Stadt Frankfurt.

      Deutsche Erstausstrahlung: So 09.06.1996 Das Erste
      Film von Tilman Jens
    • Folge 23 (45 Min.)

      Die Landschaft am Tegernsee ist bis heute geprägt von der tausendjährigen Tradition der berühmten Benediktinerabtei Tegernsee, deren Mönche das gesamte Umland kultiviert haben. Während sich der Tegernsee gern in seinem eleganten Schick präsentiert, zeigt der Schliersee noch seine Nähe zum bäuerlichen Leben. In der alten Hammerschmiede gehen noch die Bauern ein und aus, hier bestellen sie ihre Geräte und Werkzeuge wie eh und je. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 16.06.1996 Das Erste
      Film von Jürgen Eichinger
    • Folge 24 (45 Min.)

      Osterbräuche in der Oberlausitz. Ostermorgen bei der Herrnhuter Brüdergemeinde. Sorbische Osterreiter tragen die Osterbotschaft von Ort zu Ort. Große landschaftliche Vielfalt (Text: Tagesschau24)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 23.06.1996 Das Erste
      Film von Helge Cramer

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