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Die Zugspitze – Eine Reise auf den höchsten Berg Deutschlands
45 Min.Der Filmemacher Jürgen Eichinger stellt die Zugspitze nicht nur als Bilderbuch-Idylle vor, sondern zeigt auch die andere, ernste Seite des Berges: Ob sengende Hitze, klirrende Kälte oder orkanartige Stürme, Hochwasser und Wintereinbrüche – die Zugspitze hat viele Gesichter. Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern der höchste deutsche Gipfel. Für viele ist sie der Inbegriff der Übererschließung der Alpen und des Massentourismus. Doch dieser Berg hat auch eine andere, unbekannte Seite: Abseits der Touristenscharen finden sich einsame und noch fast unberührte Winkel und Täler. In ihnen verbergen sich vielfältige Lebensräume mit zahlreichen Naturschätzen.Highlights sind zum Beispiel die spektakuläre Partnachklamm oder der wildromantische Eibsee. Letzterer wird von vielen wegen seines türkisblauen Wassers und seiner malerischen Buchten die „Bayerische Südsee“ genannt. Jürgen Eichinger zeigt in seinem Film eine faszinierende Reise vom Tal zum Gipfel, von der Fülle des Lebens bis in unwirtliche Gipfelregionen. In drei Jahren Drehzeit dokumentierte er, dass das Hochgebirge keine leblose, nackte Stein- und Eiswüste ist, sondern reich gefüllt ist mit widerstandsfähigem Leben. Im Laufe von Jahrmillionen haben es diese Arten gelernt, Unwettern und Wintereinbrüchen zu trotzen: Alpenschneehuhn, Gämse und Murmeltier tragen ein isolierendes Haarkleid. Kreuzotter, Bergeidechse und Alpensalamander etwa nützen mit ihrer dunklen Färbung die karge Wärmestrahlung bestmöglich aus. Mit zunehmender „Reisehöhe“, stellt sich heraus, dass der Wildbach die Lebensader für extrem unterschiedliche Lebensräume bildet. Doch schon in wenigen Jahren wird er weitgehend versiegt sein, denn dann ist seine Quelle – der Zugspitzgletscher – durch die Klimaerwärmung dahingeschmolzen. (Text: BR Fernsehen) Zwischen Bayern und Tirol – Natur im Karwendel
45 Min.Zwischen Bayern und Tirol liegt ein fast unbesiedeltes Kleinod: das innere Karwendel. Die Gegend zwischen Hinterriss und Ahornboden gehört zwar politisch zu Österreich, aber wer hierher will, muss durch Bayern fahren. Filmautor Christian Herrmann zeigt die Natur der Region im Verlauf eines Jahres. Der Filmemacher Christian Herrmann hat mit seinen Kamerateams nach dreijähriger Vorbereitung zwölf Monate lang im Karwendel gedreht. Es entstand ein Jahreszeitenfilm, der die Fauna und Flora darstellt: Aufnahmen von Wildfütterungen, der Birkhahnbalz, von Flussuferläufern beim Brüten, Gämsenfamilien und Aufnahmen der ersten Flüge eines jungen Steinadlers im Karwendel. Dabei wurden diese Flüge aus drei Perspektiven gedreht. Zuerst vom Boden, dann aus der Sicht des Greifvogels mit einem Helikopter und schließlich erstmals mit dem Steinadler mittels einer Minikamera, die er auf dem Rücken trug. So entstanden einmalige Aufnahmen, die diese Region aus einer völlig neuen Perspektive zeigen. (Text: BR Fernsehen)Zwischen Hirschen und Kanonen
45 Min.Panzer und Naturschutz bilden zwei scheinbar unvereinbare Gegensätze. Doch die Vermutung ist falsch. Gerade dort, wo Tausende Soldaten mit Panzern und scharfer Munition den Ernstfall proben, haben viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten ein Refugium gefunden. Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen – nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zu Hause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang.Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf, Braunkehlchen und Bachstelzen brüten in ausrangierten Panzern. Wo tonnenschwere Panzer rollen, bleiben Einflüsse auf die Natur nicht aus. Bis zu 80 Zentimeter tief graben sich die Ketten in den Boden, reißen die Bodennarbe auf und halten die Pflanzendecke kurz. Doch gerade davon profitieren einzelne Arten, sogenannte Pionierarten. Die Gelbbauchunke etwa freut sich über die immer neu entstehenden kleinen Tümpel und Feuchtlöcher. Und gerade in der „Impact Area“, wo ständig Geschosse einschlagen, gedeiht der Sonnentau, der anderswo gegen wuchskräftige Pflanzen keine Chance hat. Auch das Rotwild verhält sich im Übungsplatz anders als außerhalb. Hier zeigt sich das ursprüngliche Steppentier tatsächlich noch am Tage, während es im Rest von Bayern zum Nacht- und Waldtier geworden ist. Und es gibt noch weitere Aspekte. So finden sich beispielsweise in den verlassenen Dörfern und Weilern des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr seltene Obstbaumsorten, die außerhalb des Militärgeländes bereits ausgestorben sind. (Text: BR Fernsehen)
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