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    Zur Juli-Ausgabe der Radio Bremen-Talkshow 3nach9 haben Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo bereits folgende Gäste zugesagt: Alexander Herrmann Vor gut 30 Jahren absolviert er seine Prüfung zum Küchenmeister als Jahrgangsbester mit Auszeichnung der Bayerischen Staatsregierung: Alexander Herrmann. Der Oberfranke übernimmt mit Mitte 20 den Hotel- und Gastronomiebetrieb seiner Familie in Wirsberg und baut diesen zum kulinarischen Tempel aus. Mittlerweile leitet er vier Restaurants, eines davon ist mit zwei Michelin-Sternen dekoriert. Als Juror und Koch diverser TV-Formate ist er bei seinem Publikum äußerst beliebt, nun wagt er sich auf neues Terrain: die Lokalpolitik. Seit der Kommunalwahl im März dieses Jahres sitzt er für die CSU im Kreistag in Kulmbach. Warum Vertrauen als Chef unumgänglich für ihn ist, welche besondere Bedeutung seine Tätowierungen haben und warum er davon träumt, gemeinsam mit seinem Team einen dritten Stern zu erkochen, verrät Starkoch Alexander Herrmann bei 3nach9. Sigrid Klausmann und Walter Sittler Walter Sittler zählt zu den bekanntesten Schauspielern des Landes. Mit ihm verbinden Zuschauer und Zuschauerinnen nicht nur erfolgreiche Serien wie „Der Kommissar und das Meer“, „girl friends“ oder „Nikola“. Seit über 40 Jahren ist er mit der Regisseurin Sigrid Klausmann verheiratet. Die beiden haben zusammen drei erwachsene Kinder, sind mittlerweile Großeltern und pflegen auch beruflich gemeinsame Interessen: Das Ehepaar gründete bereits vor 30 Jahren zusammen eine Produktionsfirma, in der sich Sigrid Klausmann, frühere Sport- und Modern-Dance-Lehrerin, als Dokumentarfilmerin verwirklicht. Neuestes Werk ist der Film „Girls Don’t Cry“, der von den Sehnsüchten sechs junger Mädchen aus sechs Ländern erzählt. Bei 3nach9 sprechen die beiden über familiäre Wurzeln, Teamarbeit und über die Liebe. Leon Windscheid Leon Windscheid schafft etwas, das nur wenigen Wissenschaftlern gelingt: Er macht Psychologie verständlich, unterhaltsam und alltagstauglich – ohne dabei an Tiefe zu verlieren. 1988 im Rheinland als Sohn eines Lehrerehepaars geboren, wird Leon Windscheid im Jahr 2015 zunächst als Gewinner der Quizshow „Wer wird Millionär?“ bekannt. Seither feiert der promovierte Psychologe zahlreiche Erfolge: Mit Büchern wie „Besser fühlen“ oder seinem Podcast „In extremen Köpfen“ begeistert er ein Millionenpublikum für Themen wie mentale Gesundheit, Emotionen und menschliches Verhalten. Dabei verbindet der 37-Jährige wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Geschichten, Humor und einer großen Portion Nahbarkeit. Jetzt hat Windscheid sich einem der größten Themen der Menschheit gewidmet: der Liebe. Was im Körper und im Gehirn passiert, wenn sich ein Mensch verliebt, wie die Liebe bleibt und sich dennoch verändert – darüber spricht Leon Windscheid bei 3nach9. Iris Schmidbauer Sie gehört zu den erfolgreichsten Klippenspringerinnen Deutschlands und liebt die Extreme: Iris Schmidbauer. Mit beeindruckender Präzision, enormer Körperkontrolle und außergewöhnlichem Mut springt die 31-Jährige aus bis zu 20 Metern Höhe ins Wasser und bewegt sich damit in einer der spektakulärsten Disziplinen des internationalen Sports. Ihr Weg zum Erfolg verläuft dabei alles andere als klassisch: Geboren im oberbayerischen Puchheim entdeckt sie schon früh ihre Leidenschaft fürs Wasserspringen, beginnt jedoch erst im Alter von 19 Jahren mit einem professionellen Trainer zu arbeiten. Innerhalb weniger Jahre arbeitet sie sich an die Weltspitze heran, erlangt internationale Bekanntheit und holte jüngst Gold beim Weltcup in Fort Lauderdale. Doch Iris Schmidbauer steht nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für mentale Stärke: Bereits wenige Monate nach der Geburt ihrer Tochter kehrt sie auf die internationale Bühne zurück. „Mein Alltag ist geprägt von viel Eigenverantwortung, Selbstorganisation und klaren Prioritäten – sowohl im Training als auch im Wettkampfgeschehen“, so die Leistungssportlerin. Bei 3nach9 spricht Iris Schmidbauer über Druck, Risiko und die Herausforderung, den Spitzensport und den Alltag als alleinerziehende Mutter miteinander zu vereinbaren. Luis Bauer Über den Tod spricht er so offen wie kaum ein anderer: Luis Bauer. Der gebürtige Fürther arbeitet seit seiner Jugend im Bestattungsunternehmen seines Vaters und zählt heute zu den jüngsten und bekanntesten Bestattern Deutschlands. Millionen Menschen verfolgen den 20-Jährigen auf TikTok, Instagram und YouTube, wo er Einblicke in seinen ungewöhnlichen Berufsalltag gibt und über Themen wie Sterben, Trauer und Abschied aufklärt. Berührungsängste mit dem Tod kennt Bauer nicht – schließlich wächst er praktisch zwischen Särgen und Trauergesprächen auf. Schon früh lernt er, dass Leben und Tod untrennbar zusammengehören. Heute möchte er dazu beitragen, dass in der Gesellschaft offener über das Sterben gesprochen wird. Warum gerade junge Menschen seine Videos millionenfach anschauen, weshalb soziale Medien für ihn wichtige Aufklärungsarbeit leisten und wie herausfordernd es sein kann, Personen zu bestatten, die man kannte, erzählt Luis Bauer bei 3nach9. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 17.07.2026 NDR

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