Folge 74

    • 1974 – Der Kanzlerspion

      Folge 74
      24. April 1974: Im Hamburger Hotel „Atlantic“ legt Ministerialrat Klaus Kinkel ein BKA-Schriftstück neben die Kaffeetasse von Willy Brandt. Mit Namen von Frauen, die der Kanzler während seiner Reisen mit auf Hotelzimmer oder in Zugabteile genommen haben soll: Journalistinnen, Zufallsbekannte, Prostituierte. Die Liste stammt von seinem persönlichen Referenten Günter Guillaume.
      Der NVA-Hauptmann hatte sich 1963 als
      DDR-Flüchtling ausgegeben. Tatsächlich jedoch wurde er von der Stasi eingeschleust. Ende April ’74 wird der Ost-Agent wegen Spionage verhaftet. Regierungschef Brandt tritt am 6. Mai zurück: „Total enttäuscht übernehme ich die Verantwortung für alle Fahrlässigkeiten im Zusammenhang mit der Affäre Guillaume.“ Er setzt damit ein Zeichen: Politiker sollten Fehler eingestehen, die nötigen Konsequenzen ziehen. (Text: Phoenix)

    Sendetermine

    Fr 07.07.2006
    14:45–15:00
    14:45–
    Fr 07.07.2006
    00:45–01:00
    00:45–
    Do 06.07.2006
    19:00–19:15
    19:00–
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