Stromberg

    Stromberg

    D 2004–2012
    Deutsche Erstausstrahlung: 11.10.2004 ProSieben

    Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) ist ein Ekel. Als Leiter der Abteilung „Schadensregulierung – Buchstabe M bis Z“ bei der fiktiven Kölner „Capitol“-Versicherung striezt er seine untergebenen Kollegen und intrigiert wo es nur geht, um auf der Karriereleiter des Unternehmens weiter nach oben zu kommen.

    Wenn es ihm nützt, glättet er auch schon mal Wogen und versucht, sich bei den Kollegen einzuschleimen. Denn trotz seiner grundsätzlich politisch unkorrekten Kommentare will auch Stromberg im Grunde nur von allen geliebt werden – und hinter der Fassade des unangreifbaren Chefzynikers verbirgt sich tief im Inneren nur ein kleiner Hanswurst, dessen seelische Probleme und Unsicherheiten im Laufe der Serie in kurzen Momenten immer wieder aufflackern und ihn schließlich zur tragikomischen Figur machen. (Text: ProSieben)

    Adaption von The Office (UK)
    siehe auch Galileo, Konttori

    Stromberg auf DVD

    Stromberg – Community

    Peter123 am 07.01.2013: Kommt nun noch ne 6. Staffel oder "nur" der Film?
    Stromberg4ever (geb. 1989) am 02.12.2009: Die neuen folgen laufen zurzeit bei Prosieben immer di ca.21-22h und die sind echt der burner! :D Handlung: Stromberg wird nach Findsdorf versetzt um einen dortigen Standort der Carpitol AG auf vordermann zu bringen,dabei zieht er seine neuen Kollegen ( am witzigsten ist die Polin^^)durch den Kakao und treibt auch einige Kundschaft zur weißglut,stromberg ist zwischenzeitlich auch am alten Arbeitsplatz,meist wegen seiner neuen eroberung Jennifer...
    Mia (geb. 1983) am 26.02.2009: Weiss jemand, wann die neuen Folgen ausgestrahlt werden? Im Moment sind sie ja am Drehen, soviel ich weiss.
    DerKevin (geb. 1988) am 08.09.2008: Also,ich muss Robert echt recht geben,The Office is zwar gut aber Stromberg ist BESSER
    Robert (geb. 1985) am 06.09.2008: GARANTIERT besser als The Office!Stromberg ist Kult

    Stromberg – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Die Comedyserie ist angelegt als Parodie auf die beim Publikum beliebten Doku-Soaps und wird im Stile einer ebensolchen gedreht. Das heißt, es wird suggeriert, dass es sich um eine real existierende Firma handelt, deren Mitarbeiter wissen, dass ihr Arbeitsalltag von Kameras gefilmt wird.

    Die Serie machte Christoph Maria Herbst zum Star und Ralf Husmann, der „Stromberg“ nach einer Idee der britischen Serie „The Office“ schuf, dann aber einen völlig neuen Geschichten- und Figurenkosmos entwickelte, zum heimlichen König der deutschen Comedy-Autoren.

    In seiner Rolle als Stromberg moderierte Herbst am 13.02.2014 eine Ausgabe des Wissensmagazins „Galileo“.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Dt. Comedyserie von Ralf Husmann.

    Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) ist der Chef aus der Hölle. Der Leiter der Abteilung Schadensregulierung, Buchstaben M bis Z, bei der Capitol-Lebensversicherung ist die meiste Zeit damit beschäftigt, sich und seine Leistungen in ein positives Licht zu rücken, eigene Fehler anderen in die Schuhe zu schieben und jeden Vorteil für sich herauszuholen. Wenn er sich nicht aus Bösartigkeit unbeliebt macht, dann aus Ungeschicklichkeit; selbst wenn er es gut meint, steht er innerhalb von Sekunden bis zum Hals im Fettnapf. Schlimmer wird der Umgang mit ihm noch dadurch, dass er sich für einen toleranten Chef hält, wie man ihn sich wünschen würde. Unter ihm leiden und arbeiten der überforderte Arschkriecher Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Ingmar Mädel), der bequeme Ulf Steinke (Oliver K. Wnuk), die von ihm umschwärmte Tanja Seifert (Diana Staehly) und die füllige Erika Burstedt (Martina Eitner-Acheampong). Der Deutschtürke Sinan Turculu (Sinan Akkus) leitet die Konkurrenzabteilung (A bis L), Tatjana Berkel (Tatjana Alexander) ist Strombergs Vorgesetzte.

    Die Serie bezog ihren Witz nicht aus Pointen, sondern fast immer aus der unerträglichen Peinlichkeit der Situationen. Inszeniert war sie wie eine Doku-Soap. Ein Fernsehteam dokumentiert mit der üblichen Wackelkamera die Arbeit der Abteilung; die Protagonisten wissen, dass sie gefilmt werden, was Stromberg noch mehr auf seine Außendarstellung achten und die Peinlichkeit noch größer werden lässt. Zwischendurch erzählen die Mitarbeiter ihre Sicht der Dinge direkt in die Kamera. Stromberg wäre eine außerordentlich innovative deutsche Comedyserie gewesen, hätte Pro Sieben nicht Idee, Format, Figurenkonstellation, Musikstil, Schnitt, ganze Dialoge und sogar Frisur und Details der Marotten des Chefs von der britischen Serie „The Office“ kopiert, mit der die BBC einen sensationellen Erfolg erzielt hatte. BBC Worldwide prüfte, gegen Pro Sieben wegen Plagiats juristisch vorzugehen.

    Die deutsche Version lief nur mäßig erfolgreich montags um 21.50 Uhr, dennoch bestellte Pro Sieben nach acht Folgen eine zweite Staffel.

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