Nesthäkchen

    Nesthäkchen

    D/CH/A 1983
    Deutsche Erstausstrahlung: 25.12.1983 ZDF

    Die sechsjährige Annemarie Braun (Kathrin Toboll in den ersten drei Folgen, danach Anja Bayer) lebt mit ihrer gutsituierten Familie im Berlin des beginnenden 20. Jahrhunderts. Sie hat das Glück, in einem idyllisch gelegenen, prunkvollen Haus aufzuwachsen. Vor allem ihr Vater Ernst (Christian Wolff), ein erfolgreicher Arzt, verwöhnt seine kleine Annemarie, die als jüngstes Familienmitglied von allen nur „Nesthäkchen“ genannt wird.

    Da er ihr wegen ihrer süßen und unschuldigen Art jedes vorlaute Wort und jeden Streich durchgehen lässt, kommt es immer wieder zu kleineren Reibereien mit den restlichen Bewohnern des Hauses, als da wären Mutter Elisabeth (Doris Kunstmann), Annemaries Brüder Klaus (erst Florian Baier, später Patrick A. Janovsky) und Hans (erst Oliver Schlicht, später Pascal Breuer), Oma Gerda (Helma Seitz) und das Kindermädchen Lena (Susanne Uhlen).

    Insbesondere die spießigen und fragwürdigen moralischen Regeln ihrer Mutter und Großmutter sind es, denen Annemarie sich nach Kräften widersetzt und dabei vor allem in Kindermädchen Lena eine treue Verbündete hat. (Text: Universum Film)

    Nesthäkchen auf DVD

    Nesthäkchen im Fernsehen

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    Mi
    28.12.14:55–15:45ZDFneo11.01Folge 1
    14:55–15:45
    Mi
    28.12.15:45–16:40ZDFneo21.02Folge 2
    15:45–16:40
    Do
    29.12.14:55–15:45ZDFneo31.03Folge 3
    14:55–15:45
    Do
    29.12.15:45–16:40ZDFneo41.04Folge 4
    15:45–16:40
    Fr
    30.12.15:35–16:30ZDFneo51.05Folge 5
    15:35–16:30
    Fr
    30.12.16:30–17:20ZDFneo61.06Folge 6
    16:30–17:20

    Nesthäkchen – Community

    Amaryll (geb. 1974) am 15.09.2016 17:09: Wo auch der vierte Band.... sollte es heißen.
    Amaryll (geb. 1974) am 15.09.2016 17:08: Da ich die Hoffnung aufgegeben habe, dass es jemals wieder im Free TV kommt, habe ich mir vor einigen Jahren die DVDs gekauft, inzwischen auch für den Kindle die Ebook Gesamtausgabe, wo ich der vierte Band Nesthäkchen und der Weltkrieg enthalten ist. Die TV Serie liebe ich heute noch. Mein Favorit war in der Serie aber immer das kleine sechsjährige Nesthäkchen.
    User_1175350 am 14.06.2016 01:44: Ich komme gerade von Amrum zurück. Während des Aufenthalts im Schullandheim Ban Horn hatte ich mich gefragt, ob hier wohl "Das Nesthäkchen" gedreht wurde. Nun recherchierte ich und finde dieses Forum. Das mit dem abgerissenen Kinderhospiz stimmt nicht. Nach der Beschreibung von Nina und Plaschi hier im Forum habe ich eben meine Fotos nachgeguckt. Das "Kinderheim Clarsen" gibt es noch! Es ist eines der schönsten Friesenhäuser im Straßenzug Bideelen/Boragwai. Eindeutig kann man das runde, viergeteilte weiße Fenster der Haupteingangstür, die Art der Sprossenfenster sowie die Anordnung der Fenster mit Türen und Tor identifizieren. Auch die eisernen Beschläge, die Art der Fensterläden und die Löcher in den Fensterläden stimmen überein. Außerdem hat sich farblich kaum etwas geändert. Nicht zuletzt ist auch die steinerne Treppe zum Haus und der Friesenwall, der ein Holztürchen einfasst, wiederzuerkennen.
    User_1175350 am 14.06.2016 01:27: Das Kinderheim "Clarsen" hat nichts mit dem Seehospiz I gemein. Es handelt sich um ein Haus, das im Straßenzug Bideelen/Boragwai steht.
    Chr2031 (geb. 1981) am 06.04.2016 06:28: Ich komme von Amrum, das Kinderheim ist definitiv abgerissenen worden. Es war das Seehospitz I. dort steht nur noch ein Gedenkstein.

    Nesthäkchen – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    In der auf der gleichnamigen Romanreihe von Autorin Else Ury basierenden Serie werden typische Themen aus der Welt eines kleinen Mädchens auf sehr humorvolle und liebevolle Weise erzählt. Tolle Ausstattung und großartige Schauspieler tragen dazu bei, dass das „Nesthäkchen“ für das ZDF zum einem großen Erfolg wird und als Klassiker der 80er-Jahre in die deutsche Fernsehgeschichte eingeht.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6 tlg. dt. Jugendserie von Justus Pfaue und Klaus Landsittel nach den Romanen von Else Ury, Regie: Gero Erhardt.

    Berlin, Anfang des 20. Jh.: Die sechsjährige Annemarie (Kathrin Toboll; in späteren Jahren: Anja Bayer) ist das jüngste Mitglied der Familie Braun und wird von Vater Ernst (Christian Wolff) entsprechend verwöhnt. Er ist Arzt, und die Familie nebst Personal wohnt idyllisch in einem prunkvollen Haus. Es sind dies Mutter Elisabeth (Doris Kunstmann), Annemaries Brüder Klaus (Florian Baier; später: Patrick Janovsky) und Hans (Oliver Schlicht; später: Pascal Breuer), Oma Gerda (Helma Seitz), und mit ihnen Kindermädchen Lena (Susanne Uhlen), Köchin Hanne (Hilde Berndt) und Stubenmädchen Frieda (Belle Schupp). Wilhelm (Ekkehardt Belle) ist Lenas Freund.

    Der Kleinen fehlt es an nichts, und genau das ist natürlich das Problem. Der Vater lässt ihr jedes vorlaute Wort durchgehen, denn sie ist ja so süß mit ihren Zöpfen und den rosa Schleifchen im blonden Haar. Die meiste Zeit spielt sie mit ihren Puppen, es geht aber auch um viele andere Themen aus dem Leben eines Kindes: Ferien auf dem Land – sie verbringt sie bei Onkel Heinrich (Willy Harlander) und Tante Käthe (Dagmar Hessenland) in Bayern, wo der Onkel Senator ist – Streiche unter Geschwistern, Freundschaften. Vor allem zu Lena entwickelt Annemarie eine besondere Beziehung. Lena ist es auch, die die Eltern davon überzeugt, Annemarie in einen Kindergarten zu schicken, den auch Prinz Poldi (Marc Manuel Kunstmann) besucht, damit sie sich mit Gleichaltrigen umgeben kann und nicht immer nur mit Erwachsenen zusammen ist.

    Annemarie wird langsam älter und selbstständiger, kommt in die Schule und wird wenig später schwer krank. Im Krankenhaus kämpft sie gegen Scharlach, anschließend wird sie zur Erholung für längere Zeit in ein Kinderheim nach Amrum geschickt. Sie findet neue Freunde, genießt das Leben. Doch plötzlich muss sie sich mit der harten Realität auseinander setzen, als der Erste Weltkrieg ausbricht.

    Insgesamt zehn „Nesthäkchen“-Romane veröffentlichte die Autorin Else Ury. Die erfolgreiche ZDF-Weihnachtsserie verarbeitete nur Inhalte aus den ersten vier Bänden. In den Büchern wurde Nesthäkchen anschließend erwachsen, heiratete, bekam ihrerseits Kinder und Enkelkinder und feierte ihre Goldene Hochzeit.

    Die sechs einstündigen Folgen liefen zwischen den Feiertagen im Vorabendprogramm und erreichten bis zu zwölf Millionen Zuschauer. Später wurde die Serie auch in zwölf halbstündigen Folgen wiederholt. Nesthäkchen war die erste größere Regiearbeit von Gero Erhardt, dem Sohn von Heinz Erhardt. Die Titelmusik stammte von Christian Bruhn. Die Serie ist auf DVD erschienen.

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