Ganz aus dem Häuschen

    Ganz aus dem Häuschen

    DDR 1957–1958
    6 Folgen

    Spielsendung, in der Hausgemeinschaften stellvertretend für ihre Städte in einem „fröhlichen Wettbewerb des Wissens“ gegeneinander antreten und verschiedene Geschicklichkeitsspiele absolvieren. Ihre Städte unterstützen sie, indem sich Betriebe, Hausgemeinschaften und örtliche Institutionen telefonisch zu Geld- oder Sachspenden oder freiwilligen „Aufbaustunden“ verpflichten.

    Ganz so „fröhlich“ war der Wettbewerb nicht: Es galt, eine handfeste „kulturpolitische erzieherische Aufgabe“ zu erfüllen, wie es in der Programmankündigung hieß. Der Aufwand, der dafür getrieben wurde, war enorm, allein schon durch die drei Übertragungswagen, die aus den beteiligten Städten berichteten. Die Summen und Arbeitsstunden, die zusammenkamen, waren ebenfalls erheblich. In der ersten Folge traten Gera, Dresden und Karl-Marx-Stadt gegeneinander an. In der sechsten und letzten Ausgabe spielte Magdeburg, der Gewinner der vorherigen Sendungen, gegen die tschechoslowakische Stadt Ostrava – in der CSSR gab es einen ähnlichen Fernsehwettbewerb.

    Die sechs Sendungen liefen ungefähr monatlich am Samstag. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)