Die Wombels

    Die Wombels

    GB 1972–1975 (The Wombles)
    Deutsche Erstausstrahlung: 03.05.1977 ZDF
    Alternativtitel: Die Wombles

    Sie haben schon in vielen Ländern Freunde. Jetzt kommen die kleinen Wombles auch zu uns, um den fast überall herumliegenden Müll wegzuräumen. Denn die Menschen, so meinen die lustigen Umweltschützer, sind faul und verschwenderisch … (Text: Hörzu 18/1977)

    Die Wombels auf DVD

    Die Wombels – Community

    Rolf (geb. 1970) am 18.12.2014: Die Wombels haben meiner Kindheit das gegeben, was mir sonst keiner geben konnte. Ich hatte nicht viel, aber diese Wombels waren soetwas wie Idole für mch! Sauber, witzig, ehrlich und supercool...
    Rolf (geb. 1970) am 18.12.2014: Endlich mal eine korrekte Beurteilung. Daumen hoch...
    Rolf (geb. 1970) am 18.12.2014: Entschuldige mal!!! Natürlich gab es was besseres, aber die Wombels so niederzumachen ist doch wohl echt MIST.
    Rambo (geb. 1968) am 03.12.2014: Ich fand die Fraggles viel cooler als die Wombels mit ihrem Besserwissen. Aus dem gleichen Grund fand ich die Rolling Stones besser als die Beatles.
    grmbl am 20.03.2014: An die Schweizer Fassung kann ich mich noch gut erinnern. Die Wombles hießen noch "Waldputzerli", und die Köchin war Frau Wacker. Außerdem gab es ein Waldputzerli namens Pfusi. Später kam dann eine hochdeutsche Fassung im ZDF und noch später liefen die Kurzfilme in den dritten Programmen in einer weiteren Neufassung, bei der Dieter Hallervorden alle Rollen sprach.

    Die Wombels – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    99 tlg. brit. Puppentrickserie nach Geschichten von Elisabeth Beresford („The Wombles“; 1973–1998).

    Die Wombels sind kleine, dickbäuchige, zottelige Wesen mit spitzen Schnauzen. Sie leben in Wimbledon in niedlichen Erdlöchern, die mit alten Zeitungen tapeziert sind, und sammeln den Müll, den die Menschen überall herumliegen lassen, um ihn auf originelle Art wiederzuverwerten. Familienoberhaupt ist Großonkel Bulgaria, zur Sippschaft gehören außerdem Orinoco, Wellington, Tomsk, Tobermory und Bango. Madame Cholet ist die französische Haushälterin. Erzähler ist Dieter Hallervorden (im englischen Original: Bernard Cribbins), der auch allen Wombels die Stimme leiht.

    Die fünfminütigen Folgen liefen dienstags im Vorabendprogramm. Der Titelsong lautete: „Umwelt fängt an vor der eigenen Tür. / Wombles sind Wesen, die tun was dafür. / Leise und freundlich und sauber sind sie. /Jeder muss wombeln, denn sonst klappt das nie!“ Komponiert hat ihn Mike Batt. In Großbritannien schaffte es der „Wombling Song“ ebenso wie diverse Nachfolgelieder sogar in die Charts.

    Zum 25 jährigen Jubiläum wurden 39 neue Folgen der Serie produziert, die in Deutschland der KI.KA zeigte. Jetzt verfügten die Wombles auch über Internet und Womfaxe und hatten einige neue Freunde: Miss Alderney, Shansi, Stepney und Obidos. Der Text der Titelmusik war dem Zeitgeist entsprechend weniger ökologisch engagiert und dafür eine platte Übersetzung des englischen Originals: „Oberirdisch, unterirdisch, wombeln wir los. / Wir Wombles sind auf jeder Wiese ganz groß. / Machen tolle Sachen, und jetzt haltet Euch fest, / mit allerhand Müll, den man hier hinterlässt.“

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