Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

    Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

    D 1972
    Deutsche Erstausstrahlung: 03.09.1972 ARD

    In dieser Mischung aus Puppen- und Realserie nach dem Kinderbuch von Boy Lornsen bekommt der kleine Tobias ‚Tobbi‘ Findeisen Besuch von einem Roboter namens Robbi. Dieser muss für den erfolgreichen Abschluss der dritten Roboterklasse drei Prüfungsaufgaben lösen, für die er die Hilfe eines Menschenkindes nutzen darf. Tobbi willigt ein und startet mit Robbi und seinem selbst entwickelten Universal-Fortbewegungsmittel Fliewatüüt in ein aufregendes Abenteuer rund um die Welt.

    Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt auf DVD

    Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt – Community

    Frederik (geb. 1997) am 13.12.2015 15:24: Leider wird dass wohl nichts mehr, ich meine die stimme von Robbie ( Harry J.Bong) ist schon verstorben, und ich würde es ehrlich gesagt nicht mögen eine andere stimme aus dem sympatischen Roboter zu hören.
    The Little (geb. 2019) am 23.03.2015: Es fliegt durch meine ewigen Träume ! Ich habe beschlossen, die Kindheit nie zu verlassen! Die Musik schon ist so anders & lebt in einer anderen Welt ! Ich verstehe ohnehin nicht , wozu man erwachsen wird !
    Martin Wolf (geb. 1961) am 08.11.2014: Neue Staffel, vielleicht auch gut. Aber ich warte auf die Wiederholung der 11 Folgen, einfach die Wiederholung. Ebenso von Lisa wohnt am Zoo.
    #654421 am 11.12.2013: Hallo zusammen, kennt jemand den Unterschied der beiden derzeit erhältlichen Versionen. Remastered oder nicht. Bei dem einen ist die Audio-CD noch dabei, aber die habe ich separat schon. Wie unterscheiden sich die Versionen im Bild/Ton? Möchte unseren Kindern diese tolle Serie schenken, weiß aber nicht zu welcher der Ausgaben ich greifen soll, zumal die angebliche Special Edition auch noch deutlich güstiger zu bekommen ist. Danke für Tipps, Michael
    Jörg P. (geb. 1967) am 25.08.2013: Ich habe damals auch jede Folge verschlungen. Klasse Serie, toll gemacht. Unterhaltung ohne Gewalt zeigen zu müssen. Sowas sollte es heute wieder mal im Fernsehen geben.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    4 tlg. dt. Puppentrickserie nach dem Buch von Boy Lornsen, Fernsehbearbeitung: Armin Maiwald.

    Der Roboter Rob 344–66/IIIA aus der dritten Robotklasse, kurz Robbi, muss eine Reihe schwieriger Prüfungsaufgaben meistern. Robbi besteht aus silbergrauem Blech mit einer Leiste aus bunten Knöpfen auf dem Bauch und einer Klappe mit notwendigem Zubehör, einem grünen und einem roten Auge, einem eckigen Rumpf und Kopf mit einer Antenne darauf. Er spricht monoton und so blechern, wie er aussieht, und sagt nach jedem Satz: „Klick.“ Gemeinsam mit dem Volksschüler Tobias Findeisen, ebenfalls aus dem dritten Schuljahr, macht er sich im Fliewatüüt auf die Reise. Der blonde Tobias, genannt Tobbi, ist ein eifriger Erfinder. Das Fliewatüüt war seine Idee, Robbi hat sich heimlich die Konstruktionspläne angeeignet und es gebaut. Es ist eine hubschrauberähnliche Maschine mit der Aufschrifft „FWT1“, die fliegen, schwimmen und fahren kann, und genau dafür steht der Name: „Flie“ für fliegen, „wa“ für Wasser und „tüüt“ für Straße. Angetrieben wird es von Himbeersaft. Lebertran geht auch.

    Robbi und Tobbi müssen einen gelb-schwarz geringelten Leuchtturm suchen und die Anzahl der Stufen herausfinden. Der Glückliche Matthias, der Leuchtturmwärter, beziffert sie auf 177. Die nächste Aufgabe führt Robbi und Tobbi zum Nordpol, wo ein Polarforscher in einem Iglu lebt, dessen Name gefragt ist. Zacharias heißt der gute Mann. Und nach Schottland müssen sie auch. Dort finden sie Nessi, das Ungeheuer von Loch Ness, aber das ist noch nicht die Aufgabe. Das Geheimnis einer dreieckigen Burg mit dreieckigen Türmen sollen sie lüften, und von Nessie erfahren sie den Namen: Plumpudding Castle. In dessen Umgebung wurde Silber gestohlen, und es stellt sich heraus, dass Sir Joshua über eine Maschine verfügt, die Silber in Gold verwandelt. Die Abenteuer verlaufen nicht ohne Zwischenfälle: Einmal geht dem Fliewatüüt der Himbeersaft aus, ein anderes Mal fällt Robbi in Ohnmacht. Aber am Ende sind alle Aufgaben gelöst.

    Alle Hauptfiguren waren Marionetten, doch sie agierten teilweise vor realen Kulissen. Für die Realfilmaufnahmen flog ein Kamerateam des WDR mit dem Hubschrauber über die internationalen Schauplätze, die Puppen wurden später per Tricktechnik eingefügt. Nebenbei hatte die Serie einen pädagogischen Wert: Während Robbi und Tobbi die Fragen für die Roboterprüfung beantworteten und Abenteuer erlebten, lernten die jungen Zuschauer Wissenswertes über Luftfahrt, Schiffskunde, Geografie, Kultur, Geschichte und Naturwissenschaften. Die Musik war von Ingfried Hoffmann.

    Bei der Erstausstrahlung lief die Serie in vier Teilen sonntags nachmittags, sie waren 45, 55 und zweimal 65 Minuten lang. Zwischen Teil 1 und 2 zeigte die ARD das halbstündige Special „Wie das Fliewatüüt fliegt“ mit Hintergrundberichten von den Dreharbeiten. Spätere Ausstrahlungen brachten die Serie auf einheitliche Episodenlängen, wodurch fünf, später auch elf kürzere Folgen daraus wurden. Und dann auch mal sechs oder zwei.

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