Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

D 1972
Deutsche Erstausstrahlung: 03.09.1972 ARD

In dieser Mischung aus Puppen- und Realserie nach dem Kinderbuch von Boy Lornsen bekommt der kleine Tobias ‚Tobbi‘ Findeisen Besuch von einem Roboter namens Robbi. Dieser muss für den erfolgreichen Abschluss der dritten Roboterklasse drei Prüfungsaufgaben lösen, für die er die Hilfe eines Menschenkindes nutzen darf. Tobbi willigt ein und startet mit Robbi und seinem selbst entwickelten Universal-Fortbewegungsmittel Fliewatüüt in ein aufregendes Abenteuer rund um die Welt.

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt auf DVD

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt – Community

The Little (geb. 2019) am 23.03.2015: Es fliegt durch meine ewigen Träume !
Ich habe beschlossen, die Kindheit nie zu verlassen!
Die Musik schon ist so anders & lebt in einer anderen Welt !
Ich verstehe ohnehin nicht , wozu man erwachsen wird !
#654421 (geb. 1971) am 11.12.2013: Hallo zusammen,

kennt jemand den Unterschied der beiden derzeit erhältlichen Versionen. Remastered oder nicht. Bei dem einen ist die Audio-CD noch dabei, aber die habe ich separat schon. Wie unterscheiden sich die Versionen im Bild/Ton?

Möchte unseren Kindern diese tolle Serie schenken, weiß aber nicht zu welcher der Ausgaben ich greifen soll, zumal die angebliche Special Edition auch noch deutlich güstiger zu bekommen ist.

Danke für Tipps,
Michael
Jörg P. (geb. 1967) am 25.08.2013: Ich habe damals auch jede Folge verschlungen. Klasse Serie, toll gemacht. Unterhaltung ohne Gewalt zeigen zu müssen. Sowas sollte es heute wieder mal im Fernsehen geben.
Felix am 16.05.2013: Weiß denn eigentlich jemand, ob es das Hörspiel (das Originale vom WDR!) noch zu kaufen gibt? Überall auf amazon etc. bekommt man nur die neuere Variante bzw. eine Hörspielversion des Filmes...
Hatte die WDR-Version damals auf LP...
viele Grüße

Felix
Lena am 17.02.2013: Ich liebe Robbi,Tobbi und das Fliewatüüt. <3
Ob als Hörspiel oder als Film,ich finde das es ein absoluter Klassiker ist,den man lieben muss. Ich mochte es schon von meiner Kindheit an und bin auch froh,es zu kennen. Viel besser als das,was heutzutage im Fernsehen kommt. Die DVD werd ich mir auch noch bestellen und das Hörspiel hab ich auch auf mein MP3 Player. ^^

Ich grüße auch alle Robbi,Tobbi und Fliewatüüt-Fans! =)

Puppenspieler

SonstigeHarry J. Bong
 Hildegard Drescher
 Karl-Heinz Drescher
 Erika Fischer
 Rudolf Fischer
 Barbara Gallauner
 Werner J. Heyking
 Ingrid Höfer
 Margot Leonard
 Ulrike Luderer
 Albrecht Roser
 Detlef Stocker

Crew

RegieFriedrich Arndt
 Armin Maiwald
 Monika Paetow
 Rolf Schneider
 Wolfgang Schünke
DrehbuchArmin Maiwald
BuchvorlageBoy Lornson
KameraWerner van Appeldorn
MusikIngfried Hoffmann

Dies und das

Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

4 tlg. dt. Puppentrickserie nach dem Buch von Boy Lornsen, Fernsehbearbeitung: Armin Maiwald.

Der Roboter Rob 344–66/IIIA aus der dritten Robotklasse, kurz Robbi, muss eine Reihe schwieriger Prüfungsaufgaben meistern. Robbi besteht aus silbergrauem Blech mit einer Leiste aus bunten Knöpfen auf dem Bauch und einer Klappe mit notwendigem Zubehör, einem grünen und einem roten Auge, einem eckigen Rumpf und Kopf mit einer Antenne darauf. Er spricht monoton und so blechern, wie er aussieht, und sagt nach jedem Satz: „Klick.“ Gemeinsam mit dem Volksschüler Tobias Findeisen, ebenfalls aus dem dritten Schuljahr, macht er sich im Fliewatüüt auf die Reise. Der blonde Tobias, genannt Tobbi, ist ein eifriger Erfinder. Das Fliewatüüt war seine Idee, Robbi hat sich heimlich die Konstruktionspläne angeeignet und es gebaut. Es ist eine hubschrauberähnliche Maschine mit der Aufschrifft „FWT1“, die fliegen, schwimmen und fahren kann, und genau dafür steht der Name: „Flie“ für fliegen, „wa“ für Wasser und „tüüt“ für Straße. Angetrieben wird es von Himbeersaft. Lebertran geht auch.

Robbi und Tobbi müssen einen gelb-schwarz geringelten Leuchtturm suchen und die Anzahl der Stufen herausfinden. Der Glückliche Matthias, der Leuchtturmwärter, beziffert sie auf 177. Die nächste Aufgabe führt Robbi und Tobbi zum Nordpol, wo ein Polarforscher in einem Iglu lebt, dessen Name gefragt ist. Zacharias heißt der gute Mann. Und nach Schottland müssen sie auch. Dort finden sie Nessi, das Ungeheuer von Loch Ness, aber das ist noch nicht die Aufgabe. Das Geheimnis einer dreieckigen Burg mit dreieckigen Türmen sollen sie lüften, und von Nessie erfahren sie den Namen: Plumpudding Castle. In dessen Umgebung wurde Silber gestohlen, und es stellt sich heraus, dass Sir Joshua über eine Maschine verfügt, die Silber in Gold verwandelt. Die Abenteuer verlaufen nicht ohne Zwischenfälle: Einmal geht dem Fliewatüüt der Himbeersaft aus, ein anderes Mal fällt Robbi in Ohnmacht. Aber am Ende sind alle Aufgaben gelöst.

Alle Hauptfiguren waren Marionetten, doch sie agierten teilweise vor realen Kulissen. Für die Realfilmaufnahmen flog ein Kamerateam des WDR mit dem Hubschrauber über die internationalen Schauplätze, die Puppen wurden später per Tricktechnik eingefügt. Nebenbei hatte die Serie einen pädagogischen Wert: Während Robbi und Tobbi die Fragen für die Roboterprüfung beantworteten und Abenteuer erlebten, lernten die jungen Zuschauer Wissenswertes über Luftfahrt, Schiffskunde, Geografie, Kultur, Geschichte und Naturwissenschaften. Die Musik war von Ingfried Hoffmann.

Bei der Erstausstrahlung lief die Serie in vier Teilen sonntags nachmittags, sie waren 45, 55 und zweimal 65 Minuten lang. Zwischen Teil 1 und 2 zeigte die ARD das halbstündige Special „Wie das Fliewatüüt fliegt“ mit Hintergrundberichten von den Dreharbeiten. Spätere Ausstrahlungen brachten die Serie auf einheitliche Episodenlängen, wodurch fünf, später auch elf kürzere Folgen daraus wurden. Und dann auch mal sechs oder zwei.

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