Neues aus Uhlenbusch

    Neues aus Uhlenbusch

    D 1977–1982
    Deutsche Erstausstrahlung: 24.12.1977 ZDF

    Das norddeutsche Dorf Uhlenbusch hat alles, was es braucht: eine Post, einen Tante-Emma-Laden und viele Bauernhöfe. Briefträger Onkel Heini erzählt fröhliche, spannende und besinnliche Geschichten aus der Welt der Kinder, die hier prägende Erlebnisse für ihr Leben sammeln. Ein echtes TV-Erlebnis nicht nur für Menschen, die auf dem Lande aufgewachsen sind. Und das Titellied vom Gockel Konstantin, für den Schlafen keinen Sinn macht, ist längst ein wahrer Evergreen … (Text: Universal Family Entertainment)

    Neues aus Uhlenbusch auf DVD

    Neues aus Uhlenbusch – Community

    heini_uhlenbusch (geb. 1956) am 07.10.2016 21:00: Einfach prima diese Serie.....da lohnt es sich..die DVD zu haben......ich schau die einfach immer wieder so gern an....
    Stefan (geb. 1986) am 01.12.2014: Hallo, habe die Serie leider erst sehr spät und zufällig durch eine Wiederholung im TV kennen gelernt. Allerdings hat mich die Serie dafür seitdem nicht mehr losgelassen. Habe mir gleich die DVDs bestellt und einen Samstag lang geschaut. Da ich aus der Nähe von Loccum / Wiedensahl stamme, waren die ersten 13 Folgen natürlich am Interessantesten für mich. Die Serie, die Drehorte und mein großes Interesse an alten Bauernhäusern haben mich dazu bewegt, dass ich am folgenden Sonntag mich ins Auto gesetzt habe und nach Loccum gefahren bin. Nach kurzer Suche und ein wenig Hilfe von google habe ich auch einige Drehorte finden können: - z.B. Der Laden von Oma Piepenbrink. Ecke Weserstraße / Färberstraße. Ein Teil des Gebäudes wurde zwar abgerissen, aber der Teil in dem der Laden war, ist noch vorhanden. Bei googleearth kann man auch ein Bild des Ladens sehen. - Auf der Weserstraße wurde auch die Aufnahme aus dem Vorspann aufgenommen. Ungefähr vor dem Laden in Richtung Westen. Die Fachwerkscheune ist allerdings nicht mehr vorhanden. - Das Haus von Onkel Heini befindet sich in der Frankenstraße. - Im Heimser Weg befindet sich der Hof von Bauer Brömmelkamp und gegenüber befindet sich die Scheune, die mittlerweile zu einem Wohnhaus umgebaut / einem Wohnhaus weichen musste. (Folge 4 Der kleine Große Heiner) - Der Hof und die kleine Brücke aus der Folge "nur eine Ohrfeige" (Folge 5) befindet sich in der Straße Lühehorst. Von der Brücke gibt es auch ein Bild bei googleearth - Der Hof aus der Folge (Der verregnete Geburtstag Folge 6) befindet sich in der Straße am Rosenbaken in Richtung Münchehagen. - Der Hof aus der Folge "Der Angeber" (Folge 10) befindet sich in der "Krumme Straße" hinter einer kurve. Ich hoffe das diese Infos Interessant für euch sind und würde mich sehr freuen wenn Ihr noch ergänzungen zu der Liste habt. Mich würde z.B. interessieren wo die Folge 1 "bierlisa" gedreht wurde oder die Aufnahemen aus Folge 12 "Die Arme Anne" gedreht wurden. Gruß aus der Nähe von Uhlenbusch Stefan
    André (geb. 1967) am 24.02.2014: Ja ich kann mich auch noch an die Serie erinnern und habe sie als Kind auch sehr gerne geschaut. Ich fand den Vorspann immer sehr witzig, wie Gockel Konstantin nackt aus dem Bild geht. Und an die strenge Mutti von Onkel Heini kann ich mich auch noch erinnern. In einer Folge will er nicht Essen, ich glaube es war Huhn, und seine Muddi stand mit dem Holzloeffel hinter ihm, und er hat ganz diskret unter dem Tisch alles seiner Katze gegeben.
    B: Marianne am 05.11.2013: ich habe es geliebt und es immer mit meine Kinder geschaut,würde es mir heute hin und wider gerne anschauen .
    Christian K. (geb. 1969) am 23.02.2013: Hallo Anja, warst Du auch bei Frau Driebe? Grüße aus NRW, ehmals Lauingen :-)

    Cast & Crew

    Dies und das

    Titellied:

    Für Gockel Konstantin hat fliegen keinen Sinn.

    Er muss am Boden bleiben und uns die Zeit vertreiben.

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Für Gockel Konstantin hat schlafen keinen Sinn.

    Wer soll uns sonst im Leben von Uhlenbusch erzählen?

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Für Gockel Konstantin hat weinen keinen Sinn.

    Wir sind in deiner Nähe und machen dein Gekrähe.

    Auh weia, auh weia, kiki-riki-kiki.

    Auh weia, auh weia, kiki-riki-kiki.

    Kikiriki!

    Drehorte: Loccum, Münchehagen, Wiedensahl & Bornum am Elm

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    40 tlg. dt. Kinderserie.

    Verschiedene Kinder im ländlichen Uhlenbusch, keines älter als zehn, viele unter fünf, lernen das Leben kennen und ihre Eltern verstehen, setzen sich mit ihren Erfahrungen und Problemen auseinander. Zu den erwachsenen Bewohnern des Orts gehören der kauzige Briefträger Heini Lüders (Hans-Peter Korff), genannt Onkel Heini, der immer mit dem Fahrrad unterwegs ist, Oma Piepenbrink (Trude Breitschopf), Bauer Brömmelkamp (Uwe Dallmeier) und Tante Appelboom (Hildegard Wensch).

    Neues aus Uhlenbusch war die diesseitige Variante von Anderland. Statt Traumauslebung in Fantasiewelten ging es hier um den Umgang mit realen Problemen in der realen Welt, und statt eines merkwürdigen Gnoms gab es einen merkwürdigen Briefträger. In jeder Folge standen andere Kinder im Mittelpunkt, ständige Mitwirkende waren nur die vier Erwachsenen. Die behandelten Probleme schöpften die volle Bandbreite aus: Großeltern sterben, Eltern vernachlässigen ihre Kinder, Eltern schlagen ihre Kinder, Eltern sind Alkoholiker, Eltern sind arm, Eltern haben Geheimnisse vor ihren Kindern. Und mittendrin Onkel Heini als Kommentator des Geschehens und oft der einzige Ansprechpartner für die Kinder, der sie versteht.

    Die Serie richtete sich vor allem an Kinder auf dem Land. Der Ort Uhlenbusch war fiktiv, gedreht wurde in den Ortschaften Loccum, Münchehagen und Wiedensahl im Weserbergland. Die Kinder, die die wechselnden Hauptrollen spielten, kamen überwiegend aus der Umgebung. Im Vorspann sah man stets einen Zeichentrickhahn aufgeregt mit den Flügeln schlagen und hörte dazu den Titelsong: „Au weia, au weia, der Hahn legt keine Eier … “ Dann fuhr ein Auto viel zu dicht an ihm vorbei und wehte ihm das Federkleid vom Leib. Der Gockel hieß Konstantin.

    Eine einzelne Folge war bereits an Weihnachten 1977 gelaufen, die regelmäßige Ausstrahlung begann im folgenden April mit 25-Minuten-Folgen am Sonntagnachmittag. Wie schon bei der Rappelkiste zeigte auch hier das ZDF die Serie zum Start einmalig im Abendprogramm, um Eltern zu zeigen, was sie ihre Kinder doch bitte sehen lassen sollen. Der abendfüllende Film war ein Zusammenschnitt aus drei regulären Folgen. Zwei Jahre nach dem Ende der Serie wurde ein weiterer Spielfilm gezeigt, der wieder ein Zusammenschnitt war.

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