Die Babaloos

    Die Babaloos

    F 1996–1998 (Les Babalous)

    Im Haus des kleinen Kevin findet jede Nacht, wenn die Bewohner in ihren Schlaf versunken sind, eine wundersame Veränderung statt: Alle Haushaltsgegenstände verwandeln sich in lebendige Wesen, sie werden zu den „Babaloos“. Die Nacht ist ihre Geisterstunde. Unbehelligt vom Zugriff ihrer Schöpfer, der Menschen, können sie machen, was sie wollen. So nutzen sie ihre Stunden für ausgelassene Späße und verrückte Spiele. Aber genau genommen werden sie nur aktiv, um Kevin, ihrem Schützling, zu helfen und um kleine oder große Missgeschicke, die er verursacht hat, zu berichtigen. Wenn Kevin vergessen hat, den Müll hinauszutragen, seine Hausaufgaben nicht fertiggemacht oder einfach irgendwas verlegt hat, bis zum Morgengrauen haben die Babaloos das Problem geregelt.

    Wahrscheinlich könnte jeder Junge oder jedes Mädchen ab und zu ein paar Babaloos gebrauchen. „Mutter Wisch“ und „Baby Wisch“ sind die Geschirrtücher und nahezu universell verwendbar. Baby Wisch steht bei fast jedem Abenteuer der Babaloos im Mittelpunkt. Zusammen mit „Klein Schlürf“ dem Esslöffel, fällt ihm jede Nacht ein neuer Unfug ein. Meistens fährt ihnen „Klein Kritzel“, Kevins Kugelschreiber, dazwischen und kann damit verhindern, dass die beiden irgendeinen größeren Unsinn anrichten. Klein Kritzel ist der gescheiteste unter den Babaloos und der einzige, der über Kevin und seine Vorhaben wirklich Bescheid weiß. Schließlich geht er jeden Tag mit ihm in die Schule. Außerdem hat er die besten Einfälle, um Kevin das Leben leichter zu machen. Klein Kritzels heimlicher Schwarm ist „Klein Putz“, die Zahnbürste, die zwar bisweilen recht naseweis und eitel daherkommt, von allem aber wegen ihrer Prinzipientreue respektiert wird. Vor „Tante Pick“, der Gabel, haben die Babaloos weniger Respekt. Sie sieht sich selbst als Frau von Welt und benimmt sich entsprechend geziert vor ihren Kollegen. Im Grunde ist sie aber eine liebenswerte Dame, die von den Babaloos nur manchmal vor zu eigenwilligen Ideen bewahrt werden muss. Dann gibt es noch „Herrn Schwabb“ (die Allzwecktasse), der von allen anderen geschätzt, aber auch ausgenutzt wird. So musste er in seinem Bauch schon manche unangenehme Flüssigkeit und lästige Gegenstände ertragen. Aber sein ausgeglichenes Gemüt kann vieles aushalten. Ebenfalls sehr geschätzt von den Babaloos wird „Frau Saug“ (der Schwamm). Sie freilich weiß genau, wie wichtig sie im Haushalt ist und lässt das die anderen immer wieder spüren. Weitaus harmloser dagegen sind die Launen der Schwestern „Warm & Kuschelig“, Kevins Hausschuhe, die ihre Tratschsucht nur schwer zügeln können. Wenn man ihnen aber die großen Ereignisse und Partys im Haus nicht verschweigt, dann verhalten sie sich ganz friedlich. Nicht zu ignorieren ist schließlich „Doktor Schepper“, der pünktlich um 7 Uhr in der Früh klingelt und damit den Babaloos anzeigt, dass Kevin aufstehen und in die Schule gehen muss. (Text: Premiere)

    Die Babaloos auf DVD

    Cast & Crew