Adolars phantastische Abenteuer

    Adolars phantastische Abenteuer

    H 1973 (Mézga Aladár különös kalandjai)
    Deutsche Erstausstrahlung: 22.01.1977 DDR1
    Titel der Neusynchronisation: Archibald, der Weltraumtrotter

    Der Junge Adolar hat zwei Geheimnisse vor seinen Eltern und seiner Schwester: Sein Hund Schnuffi kann sprechen und Adolar besucht in seinem selbstgebauten Raumschiff verrückte Planeten. (Text: Stephan Jungemann)

    Adolars phantastische Abenteuer auf DVD

    Adolars phantastische Abenteuer – Community

    Mario (geb. 1983) am 08.07.2014: Hatte als Kind Archibald der Weltraumtrotter noch Gesehen.Das war so Anfang der 1990er Jahre,Adolar war aber da ich in Thüringen Geboren bin Geläufiger.Persönlich finde ich die Syncronisation,Gegenüber Adolar Besser,da die West-Variante "Angenehmer" Gestaltet ist.Habe mir Adolars Fantastische Abenteuer Zugelegt.Bin etwas Entäuscht von Bild-und Ton Qualität.Vergleicht mal Spassantshalber beide Varianten,also Adolar und Archibald,das Meiner Meinung nach Adolar eine Hoch-Kreischende Stimme hat,Werendessen Archibald der DEFA-Studios eine Unterhaltsammere Stimme bietet.Und nur auch die Serien mit Archibald sind mir in Bester Erinnerung.Sollte alles mal Aufgearbeitet werden in HD und wieder Ausgestrahlt werden.Ist ja auch wie ich Finde Wertvolles Kulturgut.Allgemein alle Kult-Serien der 90er Jahre,z.B. Als die Tiere den Wald Verliesen,Darkwing Duck,Chip und Chap,Die Dinos....usw. DANKE.
    silvi (geb. 1984) am 28.06.2012: Wie schön, hier habe ich endlich mal erfahren, dass "mein" Archibald von Tele 5 eigentlich vom ungarischen Adolar inspiriert wurde. Ich kenne die Defa-Synchro nicht, aber ich sehe es noch vor mir: Der Junge, der genervt ins Bett soll aber noch seinen Geigenkoffer hervorholg, die Rakete sich aufbläst und er durch das Fenster in eine andere Welt entflieht. Wie gesagt, ich kenne Adolar nicht, aber ich glaube, dass Archibald wie auch Adolar nicht wirklich politisch waren, nur weil sie ihrer Welt entflohen. In jungen Jahren habe ich mich auch manchmal weit weg geträumt.
    Sebastian am 27.06.2012: Also da es sich bei den beiden Synchronfassungen im Grunde um zwei eigenständige Serien handelt, bei denen die jeweiligen Episoden zum Teil auch wirklich sehr weit auseinander liegen, bin ich dafür auch für jede Serie einen eigenen Eintrag in der Liste vorzunehmen. Schließlich geht es dabei ja auch potzenziell um zwei verschiedene Produktlizenzen. Zusätzlich ist die eine Serie eher in der ehemaligen DDR und die andere eher nur in den alten Bundesländern bekannt. Von daher entsteht durch die Kombination eher Verwirrung als Aufklärung. Den Bezug der beiden Serien kann man ja schnell erklären. Eines ist eben die Ost-, die andere die Westversion. Da die Serie eh primär bei der älteren Generation ihre Fans hat, sollte da auch kein weiterer Erklärungsbedarf bestehen. Dazu kommt auch dass beide Serien von den Rechten her bei unterschiedlichen Verlegern beheimatet sind.
    Uwe (geb. 1964) am 13.06.2012: Also der Kommentar von Jens ( Bj 1966 ) trifft es auf den Punkt , das war ne Zeit des Zusammenhalts und man konnte noch richtig träumen bzw. Seiner Phantasie freien Lauf lassen ! Und der Kommentar zur Olsenbande , weitere 100 Pluspunkte 😃
    leon (geb. 1970) am 18.07.2009: leute,leute - immer mit der ruhe, ich kann ja kaum glauben was ich hier lese. adolars phantastische abenteuer war und ist ein netter zeichentrickfilm und hat mit kommunistischen gedankengut überhaupt nix zu tun. er war sogar seiner zeit voraus und spöttelt in bezug zum damaligen system. im osten wie im westen gab es miese trickfime im osten ebend halt mit weniger gewalt. und seien wir doch mal ehrlich, die mehrheit der heitigen trickfilme sind irgendwie nur noch schrott. leider.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    12 tlg. ungar. Zeichentrickserie von József Romhányi und József Nepp („Mézga Aladár különös kalandjai“; 1973).

    Der zwölfjährige Adolar Mézga ist ebenso genial wie faul. „Du solltest wissen“, sagt er zur Verteidigung, wenn er morgens wieder gar nicht aufstehen will, „dass ich wenig mache, dafür aber gründlich. Und zurzeit ruhe ich mich aus, bis zur totalen Erschöpfung.“ Er hat eine Möglichkeit erfunden, den alltäglichen Zumutungen durch seine Eltern und Schwester Christa zu entfliehen: Gemeinsam mit seinem klugen Hund Schnuffi, der sprechen kann (was für alle außer Adolar allerdings nach ordinärem Gebell klingt) hat er ein aufblasbares Raumschiff gebaut. Dieses „Gulliverkli“ ist im Geigenkasten versteckt und startet unvorhersehbar immer zu einem anderen merkwürdigen Planeten mit absonderlichen Eigenschaften und Bewohnern. Dort erleben Schnuffi und Adolar höchst surreale Abenteuer und sind dann meist doch froh, auf die Erde mit all ihren alltäglichen Zumutungen zurückzukehren.

    Die Serie lief in der DDR mit einer überdrehten Synchronisation, die vor allem den altklugen Hund einen Wortwitz nach dem nächsten reißen ließ („mit allem Komfort und zurück“), und wurde dort sehr populär. Auch im regionalen Vorabendprogramm der ARD lief diese Fassung. Ende der 80er Jahre wurde die Serie von der Bavaria neu synchronisiert und unter dem Titel Archibald, der Weltraumtrotter bei Tele 5 und RTL ausgestrahlt. Nicht nur der Name des Hauptdarstellers wurde dafür geändert, auch der des Hundes: Er hieß nun Blöki – wie im ungarischen Original. Diese Fassung hat 13 Folgen.

    Das Titellied, das die ganze Familie singt, beginnt: „Spiel doch mal verrückt, das ist gesund, und wenn es nicht gleich glückt, na und, das ist ein Grund, das man’s auch einmal probiert, rasch die Macke geschmiert, hoch der Humor und jetzt alle im Chor … “ Familie Mézga stand schon im Mittelpunkt der Serie Heißer Draht ins Jenseits.

    Die Serie ist auf DVD erschienen.

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