Abenteuer am Roten Meer

    Abenteuer am Roten Meer

    F 1968–1976 (Les Secrets de la Mer Rouge)
    Deutsche Erstausstrahlung: 15.04.1969 ZDF

    Die Abenteuer des französischen Seeoffiziers und Abenteurers Henry de Monfreid zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf seinen Reisen gerät er in eine Reihe aufregender Erlebnisse. (Text: Frank Tohm)

    Abenteuer am Roten Meer – Community

    marie (geb. 1957) am 18.11.2014: Weiß jemand wie man an die Titelmelodie kommt bzw. wie die überhaupt heißt?
    Lars Johansson (geb. 1965) am 14.08.2007: Servus! Zweite Saison von 1975 ist im Herbst 1976 in Schwedische Fernsehen gezeigt worden. Ist mir gut gefallen. Kann am DVD aus Frankreich bestellt werden. Z B www.amazon.fr .
    Peter Garn (geb. 1958) am 02.06.2006: Zu meinem letzten Kommentar vor 2 Jahren (2004)über "Abenteurer am Roten Meer" will ich noch gerne folgendes hinzufügen: Der Wiener Meeresbiologe Hans Hass hat seinen ersten UW-Kinofilm in Port Sudan gedreht (1947) und hat während diesem Unternehmen seine zukünftige Gattin Lotte Hass kennengelernt. Diesen Film bzw auch das Buch habe ich mit Begeisterung gelesen. Mein Vater erzählte mir, daß Ende 40er und 50er Jahren ein regelrechtes Hans Hass Fieber in Wien ausgebrochen ist. Abenteuerlustige Burschen kauften sich Flossen, Brillen und eine Harpune und trainierten das Tauchen in den Schotterteichen rund um Wien. Ein guter Freund von mir reiste Ende der 70er in den Sudan und es war, nach seinen Schilderungen und Fotos zu schließen, noch sehr abenteurlich und faszinierend. Auch ich reiste später einige Male ans Rote Meer um zu tauchen. Das geheimnisumwitterte und von Haifischen verseuchte Rote Meer gibt es natürlich nicht mehr und es hat sich durch den stetig steigenden Tourismus entzaubert. Der sudanesische Fischer mit seinem Dau besitzt bereits einen PC und ist mit der ganzen Welt "online" verbunden und arbeitet hart, um seinen Kindern eine bessere Zukunft und Ausbildung zu ermöglichen. Leider läßt die aktuelle politische Situation in Verbindung mit den (neu aufgerollten) islamischen Grundwerten das Reisen in diese Länder nur bedingt zu, vor allem für Christen. Als ich in den frühen 70ern diese TV Serie sah, war ich, wie ich schon vor 2 Jahren erwähnte, begeistert. Auch ich bin der Meinung, daß viele dieser älteren Filme und Serien anspruchsvoller waren, als viele dieser heutigen, zum Teil sehr brutalen Filme. Leider wird durch den immer stärker werdenden Konkurrenzkampf zu sehr auf Einschaltquoten geachtet und kaum auf Qualtität.
    Eleonore (geb. 1957) am 29.05.2006: Auch ich war von dieser Serie fasziniert und habe sie regelmäßig verfolgt. Es wäre bestimmt auch heute ein Erfolg, wenn sie wieder gezeigt würde. Sie hat ja bereits kulturhistorischen Wert, in Anbetracht der völlig aus dem Gleis gebrachten globalen politischen Situation. Man kann die Reisenden vergangener Jahrhunderte nur glühend beneiden, wie sie sich aufgrund gewachsener, Jahrhunderte alter Handels- und kultureller Beziehungen, in diesen geheimnisvollen, damals noch weit weniger als heute zerstörten Gegenden, doch relativ weitläufig bewegen konnten. Heute, in den "modernen" Zeiten, haben wir es leider so weit gebracht, dass man weitgehend darauf verzichten muss, diese Gegenden näher kennen zu lernen!
    Heiko (geb. 1959) am 04.01.2006: Ja, war schon ne coole Serie, die wirklich das Feeling für den Orient wecken konnte. Schade, das so etwas immer in den Archiven vergammelt und Anfragen nach Neuausstrahlung mit Ausreden beantwortet werden! Manchmal bin ich der Meinung, die möchten unserer Jugend nur noch den Computeranimierten Schwachsinn vorsetzen. Obwohl die Sender gebührenmässig finanziert werden, haben sie dennoch eine immense Angst davor, die zum Ziel gesetzten Zuschauerquoten könnten durch Neuausstrahlung solch alter, wirklich guter, Serien nicht erreicht werden. Daran sieht man schon, wessen Geistes Kind so mancher Programmdirektor ist.....

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    26-tlg. frz. Abenteuerserie von Jean O’Neill, Edmond Levy und Pierre Lary nach dem Buch von Henry de Monfreid, Regie: Claude Guillemot und Pierre Lary (Les secrets de la mer rouge; 1968).

    Der Abenteuerschriftsteller Henry de Monfreid (Pierre Massimi) bereist Anfang des 20. Jh. die Meere, wird als Raufbold, Schmuggler und Waffenschieber vom Persischen Golf bis Äthiopien gejagt. Im Alter von 31 Jahren bricht er nach Djibouti auf und macht das Rote Meer zu seinem Reich.

    Die erste Staffel mit 25-Minuten-Folgen lief dienstags am Vorabend, eine weitere acht Jahre später montags nachmittags. Es war die erste Produktion dieser Art, die komplett im Iran gedreht wurde. Die Serie basierte auf dem Tatsachenbericht des echten Henry de Monfreid (1879–1974).

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