Kommentare 1–8 von 8

    • (geb. 1965) am melden

      ... die Titelmelodie, die auch mir damals immer einen Schauer über den Rücken jagte, ist aus dem "Konzert für Orchester" von Witold Lutoslawski.
      "Ganz früher" in Schülerunionszeiten fand ich die Sendung Klasse, später, mit eher linken Auffassungen, furchtbar. Heute muss ich sagen, dass Löwenthal, trotz aller Vorbehalte gegen seine Sendung und einiger Auffassungen, viele Dinge zu Recht ansprach, die wir damals nicht (ein)sehen wollten...
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      • (geb. 1902) am melden

        weiss wohl jemand hier, woher die titelmusik stammt? da wo zu beginn das oszillogramm lostobt, und dann richtig klassisch gas gegeben wird?
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        • (geb. 1967) am melden

          Der ergraute, nie lachende (!!!), immer grimmig strafend blickende
          Löwenthal war der beste Grund für DDR-Bürger NICHT aus ihrem Lande auszureisen. Da konnte der reden was er wollte.
          Umgekehrt schaffte es auch der verstaubte, ernstzunehmend gewollte, ergraute, grimmige, ebenfalls nie lachende Sudel-Ede nicht, die Bundesbürger für das DDR-System zu begeistern.
          Schade eigentlich, dass das die Geheimdienste beider Länder nicht bemerkt haben. Vielleicht wollten Sie es auch nicht, denn sie wären dann überflüssig gewesen.
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          • (geb. 1979) am melden

            Die negativen Auffassungen zur Person Löwenthals kann ich nicht teilen. Ich durfte ihn am 9.11.1997 kennen lernen. Meine Erfahrung: Ein Mann, der aufgrund seiner Erlebnisse im dritten Reich (kurzzeitig im KZ Sachsenhausen etc.) ein Warner vor dem roten Totalitarismus wurde (wie andere seiner Glaubensbrüder z.B.Hans Rosenthal auch. Daß gerade er mit seiner Vergangenheit als einer der wenigen politischen Journalisten die "DDR" anprangerte, sollte uns als Christen resp. "Nicht-Juden" nachdenklich stimmen. Da übermorgen sein erster Todestag ist, sei gesagt: Möge er bei Gott in Frieden ruhen.
            • (geb. 1961) am melden

              Löwenthal war journalistisch das Allerletzte und bewegte sich in rechtsextremen Kreisen. Als Christ scheint Ihnen das ja zu gefallen. Passt.
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          • (geb. 1966) am melden

            Gut, daß ihr einen Link auf der Seite habt, welches zu einem Interview Löwenthals in der "Jungen Freiheit" verweist. Jeder, der weiß, was die "Junge Freiheit" für eine Zeitschrift ist, wird auch jetzt verstehen, welche Ansichten und welches Handeln Gerhard Löwenthal Zeit seines Lebens wirklich vertrat und wie wahr seine Aussagen zu verstehen sind !!!


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            • (geb. 1960) am melden

              Was für DDR Karl-Eduard von Schnitzler war, daß war für uns im Westen Gerhard Löwenthal. Er war wohl das reaktionäre Gegenstück zu den linken Politmoderatoren im Ersten (z.B. Claus-Hinrich Castorf etc.). Zu Beginn der Sendung sah er immer so aus, als hätte er sich kurz vorher über irgendetwas tierisch aufgeregt. Durch den guten Gerhard Löwenthal haben wir doch viel über die DDR erfahren, so z.B. wie schlecht es unseren Brüdern und Schwestern drüben doch geht.
              Ich weiß nicht, ob Gerhard Löwenthal noch lebt. Aber er wäre der ideale Moderator für Aktenzeichen XY Ungelöst.
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              • (geb. 1961) am melden

                Meines wissens war das das rechte Gegenstück zu einigen linken Reportageserien; und der Moderator Gerhard Löwenthal hat einiges an Empörung provoziert.
                Die Titelmusik war sehr eindringlich (taaa-taaa-taaa-taaa-taaa tatatatatatatata)und habe sie bei einem wunderschönen Konzert des Landesjugendsinfonieorchsters letztes Jahr wiedererkannt. Es ist ein kleiner Ausschnitt aus einem Werk eines polnischen Komponisten (Lutolslawski). War ein richtiges Aha-Erlebnis.
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                • (geb. 1969) am melden

                  Zu jener Zeit konnte ich mit so einer hochwichtigen Sendung noch gar nichts anfangen, denn es war bestenfalls die unausgesprochene Forderung meiner Eltern an mich, ins Bett zu gehen. Vernahm ich dann die eindringliche Anfangsmusik, fielen mir wahrscheinlich immer sofort die Augen zu, denn an viel mehr als die schweren Geigen zu Beginn kann ich mich partout nicht erinnern. Kurzum: Ein echtes Stück Kindheit, zu dem mir 1001 Assoziationen einfallen.
                  Mit andächtigen Grüßen
                  Uwe Groß
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