Fantasykomödie, CS 1974

90 Min.
Sie sehen aus wie gewöhnliche Bürger, doch in Böhmens Flüssen sammeln Wassermänner die Seelen der Ertrunkenen. Ihre Art droht zu verschwinden. Familie Wässerlein will Tochter Jana mit einem Wassermann verkuppeln – und entfesselt ein turbulentes Verwechslungsspiel. In Prag, in einem Haus am Ufer der Moldau, leben die letzten sieben böhmischen Wassermänner. Die unsterblichen Wesen, die die Seelen der Ertrunkenen in zerbrechlichen Porzellangefäßen aufbewahren, sehen aus wie ganz normale Bürger, doch sie fühlen sich mehr und mehr in ihrer Existenz bedroht. An dieser Entwicklung sind sie selber nicht ganz unschuldig, denn wenn sich ein Wassermann in ein Menschenwesen verliebt oder Blutwurst isst, ist es mit seiner Unsterblichkeit vorbei.
Auf einem Kongress der Wassermänner wird klar, dass die Situation in Böhmen besonders kritisch ist. Tatsächlich gibt es dort – außer den Wassermädchen Jana (Libuše Šafránková) und Polly (Eva Trejtnarová) – keinen Nachwuchs mehr. Es gilt deshalb, die beiden mit allen Mitteln vor menschlichen Einflüssen zu schützen. Als Jana die Unvorsichtigkeit begeht, sich in den jungen Rechtsanwalt Jindřich Mráček (Jaromír Hanzlík) zu verlieben, gibt es für ihre Familie nur noch die Frage: „Wie soll man Dr. Mráček ertränken?“ Zu allem Unglück ist er auch noch dafür verantwortlich, dass die Wassermänner aus ihrem feuchten Haus, in dem sie sich besonders wohlfühlen, heraus sollen, um eine bessere und komfortablere Wohnung zu beziehen.
Das ist schon Grund genug, den Übeltäter so schnell wie möglich zu beseitigen. Kultfilm mit Libuše Šafránková, die als Prinzessin in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu einer der beliebtesten tschechischen Schauspielerinnen wurde. Als Kulisse diente das Prag der 1970er Jahre, insbesondere die Moldau, auch erinnert vieles an das alltägliche Leben in Prag zu dieser Zeit. Das Titellied wurde von Helena Vondráčková und Václav Neckář gesungen. (Text: MDR)

Cast & Crew

Drehbuch: Petr Markov, Miloš Macourek, Václav Vorlíček
Kostüme: Theodor Pistek
Produktion: Jirí Krejcí, Filmové studio Barrandov
Schnitt: Miroslav Hájek
Regieassistenz: Jaroslav Pour
Maske: Josef Lojik
Musik: Vítezslav Hádl
Kamera: Vladimír Novotný

Regie: Václav Vorlíček

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