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    • Folge 35

      „Nichts kann unsere Freude stoppen“: Der Dokumentarfilm „Kleine Helden“:

      Ambre, Camille, Charles, Imad und Tugdual: Sie sind die „Kleinen Helden“ des gleichnamigen Dokumentarfilms – fünf Kinder zwischen sechs und neun Jahren, die schwer krank sind, aber die Lust am Leben nicht verloren haben. Die französische Schriftstellerin und Regisseurin Anne-Dauphine Julliand hat sie in ihrem Alltag begleitet. Ungewöhnlich offen teilen sie mit uns ihre Freuden und Träume, Ängste und Zweifel. Anne-Dauphine Julliand ist in Frankreich bekannt geworden mit einem Buch über ihre eigenen Erfahrungen als Mutter einer todkranken Tochter. „Durch sie habe ich von neuem gelernt, für den Augenblick zu leben“, sagt sie. In ihrem Film gibt sie den Kindern das Wort, zeigt ihr Lachen, ihre Spiele und ihre Sorglosigkeit. Am 20. September kommt „Kleine Helden“ in die deutschen Kinos.

      Lachen ist Leben: die Clownin Isabel Schneider zu Gast bei Westart:

      „Das Lachen ist ein Trampolin ins Glück“, sagt Isabel Schneider, Clownin und Gestalttherapeutin aus Rösrath bei Köln. Seit Jahren arbeitet sie mit schwerkranken Kindern in Kliniken und Hospizen. Dabei erlebt sie, wie ihre Clownfigur Feli Herzen berührt und manchmal auch Türen öffnet, die lange verschlossen waren. Isabel Schneider will Brücken bauen zurück ins Leben – gerade dann, wenn Menschen – ob jung oder alt – in schwierigen Situationen festzustecken drohen. Bei Westart erzählt sie, wie sie zu ihrem Beruf fand, wie man Trost spendet und warum es so wichtig ist, sich Zeit fürs Lachen und Weinen zu nehmen.

      Rassismus an Schulen: Ali Can und #MeTwo Es war der Hashtag zur richtigen Zeit:

      In diesem Sommer, als die Wogen um den Rassismusvorwurf von Mesut Özil hochschlugen, rief Ali Can #MeTwo ins Leben. Innerhalb kürzester Zeit teilten Zehntausende ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus. Jetzt übernimmt der 24-Jährige ein Begegnungszentrum in Essen. Im neugegründeten „Viel-Respekt-Haus“ wird es Seminare, Workshops und #MeTwo-Räume geben, in denen sich Betroffene beraten lassen können. #MeTwo-Räume will Ali Can demnächst auch in NRW-Schulen einrichten, um dem Alltagsrassismus unter Kindern und Jugendlichen zu begegnen. Westart hat mit ihm gesprochen und sich in einer Schule in Essen-Nord umgesehen.

      Backstage bei Pink Floyd: Ausstellung im Dortmunder U:

      Dortmund und Pink Floyd – das ist eine besondere Geschichte. 1981 war die Ruhrmetropole neben Los Angeles, London und New York eine der weltweit vier Städte, in denen die Band auf ihrer legendären „The Wall“-Tour gastierte. Jetzt ist „The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“ nach Rom und London im Dortmunder U zu sehen. Die Retrospektive lässt mit bisher unveröffentlichten Konzertaufnahmen, Original-Instrumenten und persönlichen Erinnerungsstücken mehr als fünf Jahrzehnte Rockgeschichte lebendig werden. Bis zum 10. Februar 2019 lädt die multimediale Ausstellung zu einem Blick hinter die Kulissen der britischen Kultband ein. Anfassen erlaubt!

      Franz Erhard Walther in der Synagoge Stommeln: Er ist einer der Pioniere der Mitmach- und Prozesskunst:

      Franz Erhard Walther, 1939 in Fulda geboren. Seine Installationen und Skulpturen sind Einladungen, sich an seiner Kunst zu beteiligen. „Meine Werke werden erst durch mein Publikum vollendet“, hat er einmal gesagt – egal ob durch reale Aktionen oder nur im Kopf der Betrachter. Im vergangenen Jahr gewann er den Goldenen Löwen der Kunstbiennale in Venedig und wurde als Träger des Kunstpreises Aachen mit einer großen Schau im Ludwig Forum geehrt. Jetzt stellt er in der Synagoge im Pulheimer Ortsteil Stommeln aus. Seit 1991 lädt die Stadt jedes Jahr einen Künstler oder eine Künstlerin ein, in der Synagoge ein Ausstellungsprojekt zu realisieren. Westart ist bei der Eröffnung dabei. „Zwei Körperformen GELB“ ist bis zum 18. November 2018 zu sehen.

      „Shut up and play the Piano“: Musikgenie Chilly Gonzales mit neuer Doku und CD:

      Er ist ein von der Musik Besessener und begnadeter Entertainer: der Pianist und Produzent Chilly Gonzales. Der gebürtige Kanadier entlockt seinem Klavier die wildesten und die zartesten Töne, mixt Jazz, Pop, Rap und Klassik. Gerne tritt er im Bademantel auf und schafft es, auch in den größten Konzerthallen jedem einzelnen das Gefühl zu geben, dass er für ihn – ja, ganz genau für ihn – seine Musik macht. Jetzt erscheint sein drittes Album aus der Reihe „Solo Piano“. Und ab dem 20. September ist er in der Doku „Shut up and play the Piano“ im Kino zu sehen. Der Film zeichnet seinen Weg aus der kanadischen Heimat über den Berliner Underground und Paris bis in die Gegenwart nach. Westart hat Regisseur Philipp Jedicke und Chilly Gonzales in Köln getroffen, wo der Musiker seit einigen Jahren lebt.

      Getanzte Fluchten: die Choreografin Sasha Waltz auf der Ruhrtriennale:

      Flüchten – wovor und wohin? Das sind die Fragen, mit denen sich die Choreografin Sasha Waltz in ihrem neuen Stück „Exodos/ EΞΟΔΟΣ“ beschäftigt. Exodus bedeutet Auszug und Flucht, auf Neugriechisch auch Ausweg oder ganz einfach Ausgehen am Abend – in Clubs, Bars, Restaurants. Mit all diesen Bedeutungen spielt Sasha Waltz. Wohin wollen und können wir ausbrechen? Was treibt uns an, als Kollektiv oder als Einzelperson? Das Publikum bewegt sich mit den Tänzern durch den Raum, mal von ihnen an die Hand genommen oder auch mal ganz an den Rand gedrängt. Entstanden ist das Stück zur Feier des 25-jährigen Bestehens der Compagnie Sasha Waltz & Guests. Westart ist bei der Generalprobe in der Jahrhunderthalle Bochum dabei. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 17.09.2018 WDR

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      23.09.201807:50–08:30WDR
      07:50–08:30
      Mo
      17.09.201822:40–23:20WDR NEU
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