2026

  • Folge 1
    Am 6. Jänner ist es fünf Jahre her, dass Trump-Anhänger das Kapitol, das Parlament der USA, angriffen, und das Zentrum der amerikanischen Demokratie für einige Stunden zu Fall brachten. Ein Putschversuch, zu dem Trump aufgestachelt hatte, um seine damalige Wahlniederlage umzudrehen – zu dem Schluss kommt der Untersuchungsausschuss des Kongresses. Trump sollte der Verschwörung zum Betrug gegen die Vereinigten Staaten angeklagt werden, nach seiner Wiederwahl 2024 wurde das Verfahren jedoch eingestellt. Das WELTjournal zeigt die schockierenden Bilder, als hunderte Trump-Anhänger sich Schlachten mit Ordnungshütern lieferten, gewaltsam ins Kapitol eindrangen, Büros verwüsteten und Jagd auf Volksvertreter machten. Die Abgeordneten verbarrikadierten sich oder versuchten zu fliehen, viele unter Todesangst. Der Sturm auf das Kapitol war von langer Hand geplant und von rechtsextremen para-militärischen Gruppen, allen voran den sogenannten ‚Proud Boys‘, koordiniert. Mehr als 1500 Kapitol-Stürmer wurden zu Haftstrafen verurteilt, von Trump allerdings am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit umgehend begnadigt. Gestaltung: Sarah Ferguson (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 07.01.2026 ORF 2
  • Folge 2
    Nicolás Maduro, Staatschef von Venezuela, wurde von den USA in einer Militäraktion entführt und gefangen genommen
    Busfahrer, Präsident, Gefangener der USA – Venezuelas autoritärer Staatschef Nicolás Maduro, den US-Präsident Trump unter Bruch des Völkerrechts entführen ließ, hat eine bewegte Vergangenheit. Knapp 13 Jahre regierte er Venezuela mit harter Hand und hielt sich trotz Unruhen und Wirtschaftssanktionen an der Macht, während das Land in die schlimmste Krise seiner Geschichte schlitterte. Das WELTjournal zeigt ein Porträt von Venezuelas gekidnapptem Präsidenten im Spannungsfeld der konfliktreichen Beziehungen zwischen Venezuela und den USA: Nicolás Maduro stieg aus kleinen Verhältnissen an die Spitze der Macht auf und war ein enger Vertrauter des legendären linkspopulistischen Präsidenten Hugo Chavez, der Venezuelas Ölreichtum für Sozialprogramme einsetzte. Mit Maduros Amtsantritt, seinem autoritären Führungsstil und der Vetternwirtschaft, begann der Niedergang: seine wirtschaftlichen Fehlentscheidungen und die erdrückenden US-Sanktionen ließen die Öl-Produktion einbrechen, die Inflation erreichte Rekordwerte, Millionen Menschen verließen das Land. Die Entmachtung Maduros soll den USA den Zugriff auf Venezuelas Öl sichern, so US-Präsident Trump nach der Militäraktion. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 14.01.2026 ORF 2
  • Folge 3
    Durch den Klimawandel schmelzen die Eismassen und Grönlands Rohstoff-Schätze werden leichter zugänglich – einer der Gründe, warum US-Präsident Trump Besitzansprüche stellt.
    Seit US-Präsident Trump Grönland in Besitz nehmen will, rückt die riesige Arktis-Insel ins Zentrum der Weltpolitik. Grönland gehört zu Dänemark, ist reich an wertvollen Rohstoffen und von großer strategischer Bedeutung. Das WELTjournal zeigt den Konflikt zwischen Trump, Dänemark und den Grönländern, die ihrerseits die Unabhängigkeit für ihre Insel anstreben. Die Begehrlichkeiten der Großmächte werden durch den Klimawandel befeuert: das Schmelzen der Eismassen eröffnet neue Schifffahrtsrouten im Arktischen Ozean und erleichtert den Abbau von Ressourcen. Öl, Gas, Gold und seltene Erden sind auf Grönland zu finden – unverzichtbar für die Energiewende und die Rüstungsindustrie. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 21.01.2026 ORF 2
  • Folge 4
    Eine der Foltermethoden in iranischen Gefängnissen nach der Revolution von 1979, war den Frauen – mitunter monatelang – Augenbinden aufzusetzen. Außerdem mussten die Frauen sich mit dem Tschador verhüllen, einem traditionellen, iranischen Umhang.
    Die blutige Niederschlagung der Massenproteste im Iran ruft bei vielen Exil-Iranern Erinnerungen an das brutale Vorgehen des Mullah-Regimes nach der Machtübernahme 1979 wach. Willkürliche Verhaftungen, tödliche Gewalt gegen Demonstranten, Folter und Misshandlungen sind heute wie damals an der Tagesordnung. Im WELTjournal trifft die schwedisch-iranische Filmemacherin Nahid Persson Sarvestani Mitstreiterinnen aus der Vergangenheit. Wie sie selbst hatten sie für Demokratie und Freiheit gekämpft, doch nach dem Sieg der Mullahs wurden sie verhaftet und für Jahre ins Gefängnis gesperrt. Über die schrecklichen Erlebnisse in Haft können manche auch Jahrzehnte später kaum sprechen. Mittlerweile leben die Frauen im Exil in Europa und sind immer wieder entsetzt mitansehen zu müssen, dass die Schreckensherrschaft in ihrer früheren Heimat die gleiche ist wie damals. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 28.01.2026 ORF 2
  • Folge 5
    Durch die Reportage über das KI-Experiment führt Moderatorin Aisha Gaban – und verblüfft im Finale mit einer überraschenden Enthüllung.
    Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die moderne Arbeitswelt in den nächsten Jahren von Grund auf zu verändern. Bereits jetzt erledigt KI nicht nur Routinetätigkeiten etwa bei Kundensupport, Buchhaltung und Administration, sondern übernimmt zunehmend auch qualifizierte Tätigkeiten bei akademischen und kreativen Berufen. Allein in Europa dürften zigtausende Arbeitsplätze durch KI ersetzt werden. Das WELTjournal zeigt ein einzigartiges Experiment, bei dem vier Fachleute aus hochqualifizierten bzw. kreativen Berufen gegen KI-Systeme antreten. Ein Arzt, eine Anwältin, eine Modefotografin und ein Film-Komponist stellen sich der Herausforderung – mit verblüffendem Ausgang. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 04.02.2026 ORF 2
  • Folge 6
    Friedhof
    Seit vier Jahren herrscht Krieg in der Ukraine und die junge Generation wächst in Angst und Ungewissheit auf. Mit der Verschärfung der Kämpfe steigt auch die Zahl der Opfer, jeden einzelnen Tag werden auf beiden Seiten hunderte Menschen getötet oder verletzt. Im WELTjournal erzählen vier junge Ukrainer und Ukrainerinnen, wie sich ihr Leben mit dem russischen Angriffskrieg verändert hat. Der 26jährige Plombir meldete sich freiwillig zur Armee und wurde an der Ostfront schwer verwundet. Die 15jährige Hannah kann nicht mehr zur Schule gehen. Seit ihr Zuhause bombardiert wurde, lebt sie in Bunkern und provisorischen Unterkünften. Napoleon ist Soldat und Vater eines kleinen Sohnes, den er monatelang nicht sehen kann. Viele seiner Kameraden sind gefallen. Der 26jährige Timur hat eine Hilfsorganisation gegründet, die sich der Rettung von Bürgern aus der Region Charkiw widmet. Täglich trotzt er dem Granatfeuer, um die meist älteren Bewohner in Sicherheit zu bringen, die weiterhin in den Geisterstädten nahe der Frontlinie leben. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.02.2026 ORF 2
  • Folge 7
    Die Drohnenpiloten Sasha und Sanya im Einsatz: von ihrem Unterstand aus greifen sie mit Kampfdrohnen russische Stellungen an.
    Für 80% der Verluste im Ukrainekrieg sind mittlerweile Kampf-Drohnen verantwortlich. Die Artillerie spielt keine zentrale Rolle mehr, sie wurde an die hintere Front verlegt, um den Drohnen zu entgehen. Das WELTjournal begleitet den 26-jährigen Drohnen-Piloten Sasha, der von einem Bunker an der Front aus sein Land verteidigt. Seine Aufgabe ist es, mit Napalm und Sprengstoff beladene Drohnen auf russische Stellungen zu fliegen. Die brutale Realität ist für Sasha wie eine virtuelle Welt, Tod und Zerstörung lässt er nicht an sich heran – zu seinem eigenen Schutz, denn auch er selbst könnte jederzeit von feindlichen Drohnen angegriffen werden. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 18.02.2026 ORF 2
  • Folge 8
    Israels Regierungschef Netanjahu arbeitet seit Jahren daran, den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern und das iranische Atomprogramm zu zerstören.
    Während hunderttausende Menschen auf der Flucht sind, geht der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und seine Stellvertreter unvermindert weiter. Auf US-israelische Angriffe und die Tötung ihres Obersten Führers Ajatollah Khamenei reagiert das Regime in Teheran weiter mit Angriffen auf Israel und die US-verbündeten arabischen Golfstaaten. Der Krieg gilt als Eskalation des jahrzehntelangen Schattenkrieges um das iranische Atomprogramm. Das WELTjournal zeigt, wie die beiden stärksten Militärmächte der Region zu Erzfeinden wurden und wie Israel mit allen Mitteln versucht, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Israelische Spezialeinheiten und der Auslandsgeheimdienst Mossad führen seit Jahrzehnten Sabotageaktionen gegen das iranische Atomprogramm durch: von der gezielten Tötung iranischer Atomwissenschaftler über die Einschleusung von Computerviren in iranische Atomanlagen bis zu militärischen Angriffen und dem jetzigen Krieg. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 18.03.2026 ORF 2
  • Folge 9
    Annas Mutter Lori Schott (rechts) mit Reporterin Luise Milligan: Lori macht die Social-Media-Betreiber für den Suizid ihrer Tochter verantwortlich.
    Die Gefahren der sogenannten Sozialen Medien wie Tiktok, Instagram, Facebook oder Snapchat reichen von Desinformation und der Verbreitung von Verschwörungstheorien bis zu Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen. Die Politik ringt um eine strengere Regulierung und berät über ein Verbot für Kinder und Jugendliche. Eltern, Anwälte und Aktivisten fordern, die Verantwortlichen der sozialen Medien zur Rechenschaft zu ziehen. Das WELTjournal zeigt, wie Falschinformationen in Sozialen Medien 2024 zu den schlimmsten rechtsextremen, antimuslimischen Ausschreitungen in Großbritannien seit Jahrzehnten führten. Und es schildert das Schicksal der 18-jährigen US-Schülerin Anna, deren Social-Media-Konsum zu einer Suchtproblematik und Depressionen führte und die sich schließlich das Leben nahm. Annas Mutter verklagt die großen Social-Media-Unternehmen, gemeinsam mit tausenden anderen Eltern, deren Kinder Ähnliches durchmachten. Ihr Anwalt sagt, die Tech-Giganten stellten Profit über Verantwortung: „Ich denke, Instagram & Co.wollen einfach nur viel Geld machen – und es ist ihnen egal, ob dabei zufällig ein paar Kinder umkommen.“ (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 25.03.2026 ORF 2
  • Folge 10
    Letizia Rubinato trifft Egidio Dellea, einen der letzten ständigen Bewohner Monteviascos.
    Keine Geschäfte, keine Schule, keine Straße: Seit Jahren ist das pittoreske Bergdorf Monteviasco in der Lombardei so gut wie von der Außenwelt abgeschnitten. Seit die Seilbahn 2018 nach einem tragischen Unfall stillgelegt wurde, ist der Ort nur über einen zweistündigen Fußmarsch mit 1.442 Stufen erreichbar. Von den einst 300 Bewohner sind nur noch eine Handvoll da. Doch die die 24-jährige Letizia Rubinato und die Herbergsbetreiberin Laura Xota geben nicht auf. Sie planen Veranstaltungen, ein Heimatmuseum und hoffen auf Besucher, die dem vergessenen Bergdorf neues Leben einhauchen. Während der Vorbereitungen des traditionellen Marienfests kommt schließlich die erlösende Nachricht: Die Seilbahn wird wieder in Betrieb genommen. Nach sieben Jahren Isolation steht Monteviasco vor einem Neubeginn. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 01.04.2026 ORF 2
  • Folge 11
    Noch immer arbeiten Hunderte Menschen am Kernkraftwerk Tschernobyl, um die Überreste des Reaktors zu sichern. Niemand kommt oder geht, ohne einen Strahlencheck zu durchlaufen.
    Die Reaktor-Ruine von Tschernobyl bleibt auch 40 Jahre nach der Katastrophe Europas nukleare Wunde. Vor allem, seit die Ukraine von Russland angegriffen wird. Das WELTjournal zeigt, wie eine russische Drohne im Februar 2025 in 87 Meter Höhe, auf der Stahlbetonhülle des stillgelegten Reaktors, explodiert und ein Feuer auslöst. Für die Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Hülle mehrfach durchbohren. Seitdem ist der Reaktor nicht mehr perfekt abgedichtet. Die riesige Stahlbogenkonstruktion verschloss seit 2019 gefährliche, wenn auch weitgehend stabile Reste des Reaktors. Tausende Arbeiter, Ingenieure, Techniker und Sicherheitsspezialisten sind für die Sicherung der Ruine zuständig und überwachen sie in Schichten, Tag und Nacht. Schon 2022, unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges, besetzte die russische Armee das Areal für mehrere Wochen. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit eine zivile Atomanlage zu Militärgebiet. Tschernobyl bleibt ein Mahnmal, dessen Schutz weit über die Grenzen der Ukraine hinaus von globaler Bedeutung ist. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 22.04.2026 ORF 2
  • Folge 12
    Mit Einbruch der Dunkelheit patrouillieren in Teheran Fahrzeuge der Milizen durch die Straßen. Aus Angst bleiben die Bewohner in ihren Häusern.
    Für die Menschen im Iran ist ihre Lage gerade erdrückend wie nie zuvor. Zwei Monate nach Kriegsbeginn schwankt die Bevölkerung zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge, dass die fragile Waffenruhe nicht hält. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen ausharren, Wasser und Vorräte horten – und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben. Seit Jahrzehnten leiden die Menschen im Iran unter der Herrschaft der Mullahs. Sie fürchten, das Regime könnte die Unterdrückung weiter verstärken. Risse, die es in der Gesellschaft bereits gab, haben sich vertieft. Endet der Waffenstillstand, droht den Menschen doppelte Gefahr: einerseits durch den Krieg, andererseits durch Massaker von Seiten der iranischen Behörden. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 29.04.2026 ORF 2
  • Folge 13
    Mitten in der UN-Pufferzone, die die Insel heute noch teilt, liegt ein Dorf, wo Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt Pyla als eine Art „Friedenslabor“. Das WELTjournal zeigt, warum Frieden hier trotz aller Differenzen gelingt. Seit 14 Jahren versucht Simos Mitides, Bürgermeister für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu sein – gemeinsam mit dem türkisch-zyprischen Mokhtar, seinem Pendant auf der anderen Seite. Das Dorf ist doppelt organisiert: zwei Schulen, zwei Supermärkte, zwei Cafés, zwei Kultstätten. Munise Beyaz, eine Zyperntürkin, wurde nach dem Krieg von 1974 geboren. Sie kennt die Sprache sowie die Traditionen beider Kulturen. Gemeinsam mit ihrer griechischen Freundin Emily möchte sie einen Gesprächskreis für Frauen gründen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 06.05.2026 ORF 2
  • Folge 14
    Original-TV-Premiere Mi. 13.05.2026 ORF 2
  • Folge 15
    Original-TV-Premiere Mi. 20.05.2026 ORF 2
  • Folge 16
    Original-TV-Premiere Mi. 27.05.2026 ORF 2

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