Vorfahren gesucht

    15 Folgen, Folge 1–15

    • Folge 1 (25 Min.)

      Bei einigen ist es eine E-Mail von Unbekannten gleichen Namens, bei manchen die Entdeckung alter Fotos. Andere wiederum werden durch die Erzählungen älterer Verwandte neugierig, wo denn eigentlich ihre familiären Wurzeln liegen. Abenteuer Ahnenforschung: Die Suche nach den Vorfahren ist längst nicht mehr nur ein Hobby älterer Herrschaften, sondern hat sich in den letzten Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt. Die Ahnenforschung (wissenschaftlich: Genealogie) ist in Deutschland nun Volkssport, von dem auch immer mehr junge Leute infiziert sind. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 16.08.2006 WDR
    • Folge 2 (45 Min.)

      „Man kann sich seine Vorfahren nicht schön forschen“ – so die nüchterne Bilanz von Uwe Nerger, dessen Interesse an der eigenen Familiengeschichte bereits früh geweckt wurde. Inzwischen kann er seine Ahnengeschichte, wenn auch noch lückenhaft, bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Den für ihn spannendsten Teil der Familiengeschichte geht er nun an. Auch für ihn persönlich sicher nicht ohne Folgen, galten die Moral und Disziplin des Großvaters in der Familie doch immer als besonders nachahmenswert. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 31.08.2007 WDR
    • Folge 3 (45 Min.)

      Eigentlich wollte Ulrike Ecker nur wissen, ob sie französische Vorfahren hat. Bei der spannenden Zeitreise in die Vergangenheit ihrer Familie stößt sie aber dann auf Unglaubliches: einer Geschichte von brutaler Hexenverfolgung und berühmt-berüchtigten Henkern … (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 07.09.2007 WDR
    • Folge 4 (45 Min.)

      Die Familie Zucketto aus Würselen bei Aachen: Vater Mathias Zucketto war bereits in der Schule beim Lesen von Zuckmayers „Schinderhannes“ von Mitschülern auf die Namensverwandtschaft zum berühmten Räuber Peter Zughetto aufmerksam gemacht worden. Als seine Enkelin die Hausaufgabe bekommt, einen Stammbaum zu erstellen, erinnert er sich daran, beginnt zu forschen und taucht immer mehr in die Welt seiner Ahnen ein. Die Spuren führen zu einem kleinen Weindorf an der Mittelmosel. Welche Rolle spielt der bis dahin unbekannte Holländer Enrico Zuketto, der sich plötzlich in Würselen meldet? Und stammt die Familie Zucketto gar von dem berüchtigten Räuber aus Schinderhannes’ Bande ab? Diese trieb – in den Wirren französischer Besatzung – rund um 1800 ihr oft mörderisches Unwesen im Hunsrück, lebte von Diebstählen, Raub und Erpressungen; die meisten ihrer Mitglieder fanden im November 1803 bei einer spektakulären, öffentlichen Massenhinrichtung in Mainz durch das Fallbeil den Tod. Für Mathias Zucketto beginnt eine spannende Zeitreise. Während seiner Reise in die Vergangenheit lernt er viele neue Verwandte kennen, erfährt vom Leben und Sterben des Räubers aus der Schinderhannes-Bande und kommt zurück bis zum ersten Zucketto in Deutschland: Francesco Zuchetto, ein mit allen Wassern gewaschener Geschäftsmann, der um 1670 nach Deutschland eingewandert ist … (Text: Einsfestival)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 14.09.2007 WDR
    • Folge 5 (45 Min.)
      Bild: WDR
      Bettina Böttinger (Folge 5) – © WDR

      „Wer um Himmels Willen ist Peter Wagner, was hat er mit meiner Familie zu tun?“ In Bettina Böttingers Eifelhaus hängt ein Erbstück, das sie nicht zuordnen kann – ein Ölgemälde von einem älteren Mann mit dem Vermerk: „Peter Wagner“. Schon lange fragt sie sich, wer das sein könnte und welche Rolle er in ihrer Familie spielte. Und noch etwas: In einem alten Familienstammbuch ist die Taufbescheinigung für eine „Juliane Nesselberger“ angeheftet. Auch da fragt sie sich: Wer ist diese Frau, was hat sie mit meiner Familie zu tun? Und dann ist da der Wunsch, mehr über ihren geliebten Opa Ludwig zu erfahren. In ihrer Erinnerung ist er ein wohlbeleibter Mann, der gerne und oft seine Zigarren rauchte und stets gute Laune verbreitete. Doch der Familienklatsch erzählt, dass er in der Nazizeit eine gewichtige Rolle gespielt haben soll. Gleichzeitig soll er aber auch noch Mitglied einer Freimaurerloge gewesen sei. Für Bettina Böttinger passt das nicht zusammen. Sie will herausfinden, was und wer ihr Opa wirklich war. Ihre spannende Spurensuche führt sie durch die ganze Republik, von Bremerhaven über Wuppertal und Darmstadt bis ins rheinland-pfälzische Kirn. Nach und nach findet sie heraus, wer „Peter Wagner“ war und welche Rolle er in der Familie gespielt hat. Am Ende kann sie auch viele Fragen zu ihrem Großvater beantworten; und erfährt im Bremerhavener Auswanderermuseum sogar noch einiges über das Schicksal ihres totgeschwiegenen Urgroßvaters … (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 20.03.2009 WDR
    • Folge 6 (45 Min.)
      Bild: WDR
      Christine Westermann (Folge 6) – © WDR

      „Mein geliebter Vater starb zu früh, um mir zusammenhängend aus seinem Leben erzählen zu können“, meint die bekannte Moderatorin und Journalistin Christine Westermann. Was sie jedoch aus Berichten Dritter definitiv weiß, ist: Ihr Vater hat während der Zeit des Nationalsozialismus“ im Gefängnis gesessen! Er soll sich dem Regime widersetzt und kritisch über Hitler geäußert haben. Aber was genau ist damals passiert? Hat er seine Inhaftierung Denunzianten zu verdanken? In welchem Gefängnis musste er seine Gefängnisstrafe verbüßen? Und wie waren seine Haftbedingungen? In Weimar, Rudolstadt und Ichtershausen erfährt Christine Westermann viel Bedrückendes über die ihr bis dahin unbekannte Leidensgeschichte ihres Vaters. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.03.2009 WDR
    • Folge 7 (45 Min.)
      Bild: WDR
      Ann-Kathrin Kramer (Folge 7) – © WDR

      Die Geschichten ihrer Familie haben die Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer schon immer interessiert. Insbesondere, wenn ihre Großmutter von“Künstlern“ aus dem eher bäuerlich geprägten Umfeld der Familie erzählte. ’Man kann immer sagen: Jeder ist seines Glückes Schmied und wie das Leben verläuft, ist von einem selbst abhängig. Ich glaube aber, dass es darüber hinaus noch etwas gibt, was in unserem genetischen Code verankert ist, das wir von unseren Vorfahren erben und das unser Leben entscheidend beeinflusst. Zum Beispiel gab es in unserer Familie immer wieder Menschen, die eine musische oder künstlerische Begabung hatten.“, so die beliebte Schauspielerin.Einer ihrer Vorfahren war sogar ebenfalls im Filmgeschäft: Ihr Großonkel Willy Zielke, Kameramann, hat unter anderem für die Regisseurin Leni Riefenstahl beim Olympiafilm gearbeitet. Allerdings soll das Verhältnis zwischen den beiden kein besonders gutes gewesen sein, findet die Schauspielerin bei ihrer spannenden Zeitreise heraus. Schlimmer noch: Aufgrund der Differenzen mit Leni Riefenstahl soll Willy Zielke erheblich unter psychischen Problemen gelitten haben. Das macht Ann-Kathrin Kramer neugierig: Was ist zwischen Leni Riefenstahl und Willy Zielke vorgefallen? Was war er für ein Mensch? Wie hat er gelebt und wie ist er gestorben? Sie findet die Antworten auf diese Fragen. Antworten, mit denen Ann Kathrin Kramer niemals gerechnet hätte und die sie zutiefst erschüttern. Ihre Reise in die Vergangenheit ihrer Familie beginnt in Wuppertal. Dort ist Ann-Kathrin Kramer geboren und dort lebt sie auch mit ihrem Mann, dem österreichischen Schauspieler Harald Krassnitzer. Die Suche nach Informationen über ihren Großonkel führt sie quer durch Deutschland.Am Ende bekommt sie ein Bild von dem Leben und Leiden ihres Großonkels: Ein Mann, der Zeit seines Lebens gegen großes Unrecht kämpfte, der nie die ihm gebührende Anerkennung bekommen hat und dessen Leben schließlich ein tragisches Ende fand. (Text: einsfestival)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 19.03.2010 WDR
    • Folge 8 (45 Min.)
      Bild: WDR
      Bernd Stelter (Folge 8) – © WDR

      „Ich lese gerne Familiensagas, am besten so richtig dicke Wälzer. Und ich stelle gerade fest, wir haben selber eine. Und da will man natürlich weiterlesen.“ Ein wenig Familiengeschichte kannte Bernd Stelter aus den Erzählungen seiner Eltern. Besonders fasziniert war er immer, wenn sein Vater Joachim von dem Leben in Polen und von der Vertreibung in der Nachkriegszeit berichtet hat: Wie die Familie im Jahr 1947 Hals über Kopf floh und ihre Tante Waltraud zurücklassen musste, weil sie Polen erst einmal nicht verlassen durfte und in ein Arbeitslager kam. Schon lange wollte Bernd Stelter nach Polen reisen, um vor Ort zu sehen, wie seine Familie und die Deutschen dort einmal gelebt haben. Zusammen mit seinem Vater Joachim fährt er nun ins Tal des Flüsschens Netze (polnisch Notec), wo die Stelters einen kleinen Bauernhof besaßen. Hier, etwa 100 Kilometer von Posen, dem heutigen Poznan, entfernt, kann er endlich mit eigenen Augen sehen, was er bisher nur aus Erzählungen kannte. Bernd Stelter lernt einen Jugendfreund seines Vaters kennen und wird angesichts der Bedingungen, unter denen die Menschen damals leben mussten, demütig: „Wenn man sich vorstellt, wie die gelebt haben, wie sie versucht haben, ihre Familien durchzubringen, dann guckt man ab und zu mal nach oben und sagt: Vielen Dank.“ Doch damit ist seine Vorfahrensuche noch lange nicht beendet. Mehr noch, in einem Archiv in Posen erfährt sie eine spektakuläre Wendung. Denn hier stößt Bernd Stelter auf einen Hinweis, der in den US-Bundesstaat Minnesota führt: Im Jahr 1886 sollen einige Familienmitglieder der Stelters von Polen aus in die Vereinigten Staaten ausgewandert sein. Handelt es sich dabei tatsächlich um Vorfahren des bekannten Moderators und Comedians? Bernd Stelter will es herausfinden und begibt sich auf eine spannende Reise zu den bisher völlig unbekannten, möglichen Verwandten jenseits des Atlantiks: „Dass man bei der Suche nach seinen Vorfahren auf einem Hügel in Minnesota landet, das hätte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen können. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.03.2011 WDR
    • Folge 9 (45 Min.)
      Bild: WDR
      Wolfgang Niedecken (Folge 9) – © WDR

      Als ich an meiner Autobiografie schrieb, wurde mir noch mal bewusst: Lieber Gott, du weißt ja eigentlich überhaupt nichts, was über die Großeltern hinausgeht!“ Es gibt viele Gründe, warum BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken so wenig über die Geschichte seiner Familie weiß, der wichtigste ist: Die Großeltern, die dem Enkel von „Früher“? erzählen, hat Wolfgang Niedecken nie kennen gelernt; beide Großeltern waren bereits verstorben, als er auf die Welt kam. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 20.01.2012 WDR
    • Folge 10 (45 Min.)
      Bild: WDR
      Joey Kelly (Folge 10) – © WDR

      „Wenn ich zurückkomme, wird meine Familie aus allen Wolken fallen. Das gibt es gar nicht, das wussten wir alle gar nicht.“ Von der Kelly Family wird geglaubt, dass sie eine durch und durch irische Familie ist. Und Joey Kelly erinnert sich noch gut daran, dass Vater Dan Kelly die irischen Traditionen der Familie stets hoch gehalten hat. Über die Familie ihrer so früh gestorbenen Mutter Barbara Ann weiß Joey Kelly bis dato nur wenig und das auch nur lückenhaft. Diese Wissenslücken will Joey Kelly nun füllen. Was er entdeckt, stellt sein Wissen über die Herkunft der Kellys auf den Kopf. Seine Familienforschung führt von Deutschland in die USA, und dort führen die Spuren ins Lancaster County in Pennsylvania. Die Region ist auch als „Amish-County“ bekannt, denn hier leben besonders viele der deutschstämmigen Amish-People, die noch heute so leben wie vor 300 Jahren: „Ich habe das Gefühl, dass an jeder Straßenecke mein Vater steht, die sehen aus wie die Kellys vor 20 Jahren.“ Bei seiner Recherche in den USA kann Joey Kelly seine Vorfahrenlinie fast 300 Jahre zurückverfolgen, sieht wo und wie die Familie gelebt hat und trifft sogar entfernte Verwandte, deren Leben erstaunliche Parallelen zu dem der bekannten Musiker aufzeigt. Und in den USA erhält er auch den Hinweis, wo er weitersuchen muss: „Wahnsinn! Da fährt man Tausende Kilometer und am Ende ist man wieder da, wo man angefangen hat.“ Eine Spurensuche, die auch viel vom Leben und Alltag der berühmten Kelly Family erzählt und bei der Joey Kelly von seiner Schwester Patricia unterstützt wird. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.01.2012 WDR
    • Folge 11 (45 Min.)
      Bild: WDR
      Hugo Egon Balder (Folge 11) – © WDR

      „Da denkt man sich, das muss es doch irgendeine Möglichkeit geben, es kann doch nicht alles so weg sein.“ Hugo Egon Balder ist bekannt als witziger Entertainer, TV-Moderator und komödiantischer Schauspieler. Über ihn selbst weiß man recht wenig, über sein Privatleben hinter der Bühne und den Kameras spricht er ungern. Das ist offenbar ein vererbter Charakterzug, denn er selbst weiß nur sehr wenig über seine nächsten Vorfahren und Verwandten. Erstaunlich, denn ein Teil seiner Familie und seiner Vorfahren waren Juden, die unter den Nazis gelitten haben … „Ich weiß, dass meine Mutter, meine Oma und mein Bruder in Theresienstadt waren, das weiß ich alles. Aber was da genau passiert ist, wie das alles war, das haben sie mir nie vermittelt, das wollten sie mir auch nicht vermitteln.“ Zeit ihres Lebens haben seine Oma Johanna, sein Vater Egon, seine Mutter Gerda und seine Brüder Harry und Peter geschwiegen. Sobald das Thema „Nazizeit“ aufkam, war Schluss. „Als kleiner Junge hatte ich immer den Eindruck, wenn mein Vater oder mein Bruder vom Krieg erzählten, war das alles nur spaßig.“ Warum haben die Balders geschwiegen, was ist tatsächlich passiert? Das will Hugo Egon Balder nun herausfinden. Er forscht in alten Dokumenten, sucht zwischen Gräbern, in Archiven und schließlich in den Mauern des ehemaligen KZ-Theresienstadt im tschechischen Terecin nach Antworten. Dabei stößt er auf ein völlig unbekanntes Leben seiner Familie – und lernt auch viel über sich selbst. „Meine Mutter hatte sich eine gewisse Härte angeeignet, die sie mir auch vermittelt hat. Ich habe in meinem Leben viel über mich gelesen, was mir viel als Desinteresse und Arroganz ausgelegt wurde, das ist aber nicht richtig. Ich bin einfach pragmatisch, das habe ich von meiner Mutter. Die ist aber auch erst so geworden, nachdem sie das alles erlebt hat. Ich glaube nicht, dass sie früher so war, vor dem Krieg. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 22.03.2013 WDR
    • Folge 12 (45 Min.)
      Bild: WDR/Orangefilm GmbH
      WDR Fernsehen VORFAHREN GESUCHT, "Norbert Blüm auf den Spuren seiner Familie", Film von Heiko Schäfer und Miyo Redlin, am Freitag (14.03.14) um 20:15 Uhr. Norbert Blüm und seine Frau Marita sichten die Unterlagen und Dokumente der Familie in ihrem Haus in Bonn. – © WDR/Orangefilm GmbH

      Hungerwinter 1946/47: Auch Norbert Blüm und seine Familie leiden. Doch dann kommen in der größten Not CARE-Pakete aus Amerika. Geschickt von einem unbekannten Onkel. In der neuen Folge der beliebten WDR-Reihe „Vorfahren gesucht“ macht sich Norbert Blüm gemeinsam mit seiner Frau Marita und Ahnenforscher Markus Weidenbach auf die Suche nach Spuren dieses Onkels. Er habe sich nie bei dem Mann bedanken können, der ihm und seiner Familie über eine schlimme Zeit geholfen habe, erzählt Norbert Blüm. Das Einzige, was er weiß: Der Onkel war ein Bruder seines Großvaters Peter und 1920 nach New York ausgewandert. Der Ehrgeiz von Ahnenforscher Markus Weidenbach ist geweckt. Und schon bald ist klar: Den Blüms steht eine Reise bevor, die sie von der beschaulichen Bonner Südstadt einmal quer durch die USA führen wird; eine Reise, an deren Ende eine große Überraschung auf die beiden wartet. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 14.03.2014 WDR
    • Folge 13 (45 Min.)
      Bild: WDR/Orangefilm GmbH
      WDR Fernsehen VORFAHREN GESUCHT: HORST LICHTER, Film von Guido Niebuhr und Heiko Schäfer, am Freitag (21.03.14) um 20:15 Uhr. Fernsehkoch Horst Lichter und der professionelle Ahnenforscher Markus Weidenbach (r) sucht im Archiv der Stadt Trier nach Spuren seiner Vorfahren. – © WDR/Orangefilm GmbH

      Sammeln und Kochen: das sind die beiden großen Leidenschaften von Horst Lichter. Er ist überzeugt davon, dass dies ein Familienerbe ist – zumal er vor allem bei seinen Touren durch die Eifel immer wieder auf Gasthöfe und Restaurants mit dem Namen „Lichter“ stößt. Ein Fall für Ahnenforscher Markus Weidenbach. In einer neuen Folge der beliebten WDR-Reihe „Vorfahren gesucht“ macht er sich gemeinsam mit Horst Lichter auf die Suche nach dem mysteriösen Koch-Gen. Diese Suche führt die beiden tatsächlich mitten in die tiefste Eifel, wo die Familie des Fernsehkochs seit Jahrhunderten verwurzelt ist. Doch die Reise in die Vergangenheit konfrontiert Horst Lichter auch mit seiner eigenen, zum Teil schmerzhaften, Geschichte: Die Spur seiner Vorfahren führt ihn zu einer Kirche. Dabei hatte er nach einem schweren Schicksalsschlag vor vielen Jahren geschworen, nie mehr ein Gotteshaus zu betreten. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 21.03.2014 WDR
    • Folge 14 (45 Min.)
      Bild: WDR
      WDR Fernsehen VORFAHREN GESUCHT: GUIDO CANTZ, am Freitag (07.11.14) um 20:15 Uhr. Nördlingen in Schwaben: Von hier stammt die Familie des Entertainers Gudio Cantz. Zusammen mit dem Ahnenforscher Markus Weidenbach macht er sich hier auf die Suche nach seinen Vorfahren. – © WDR

      Generationen von Metzger und zwei halbe Pferde im Wappen: Soviel wusste der Entertainer von seiner Familie. Was er dann aber zusammen mit Ahnenforscher Markus Weidenbach bei der Reise in die Vergangenheit herausfindet, macht auch den schlagfertigen Comedian sprachlos: Staatslenker und Fürsten finden sich im Stammbaum. Und ein folgenreicher Fehltritt einer untreuen Ehefrau vor mehr als 500 Jahren.Schon als Kind stand Guido Cantz staunend vor dem Stammbaum seiner Familie. Dieser hängt nämlich seit Jahrzehnten im Wohnzimmer seines Elternhauses in Köln-Porz. Wer sich hinter all den Namen verbirgt, dass wusste er bisher nicht. Darum war Guido Cantz schnell dafür zu begeistern, zusammen mit dem WDR und seinem’Vorfahren gesucht-Team’ auf Ahnensuche zu gehen. Gemeinsam mit dem professionellen Ahnenforscher Markus Weidenbach macht er sich auf eine Reise in die Vergangenheit seiner Familie. Sie führt ihn ins schwäbische Nördlingen und mehr als 500 Jahre zurück zu den Anfängen der Reformation – und zur Geschichte seines Urahns Kaspar Kantz: Der Karmelitermönch hat sich nach einer Begegnung mit Martin Luther der Reformation angeschlossen, und verfasste schließlich die erste Anleitung für eine evangelische Messe. Und – nicht zu vergessen – hätte Kaspar Kantz nicht mit dem Zölibat gebrochen, dann würde es Guido Cantz gar nicht geben … Doch das ist nicht die einzige Überraschung, die auf Guido Cantz wartet: Durch einen nach Amerika ausgewanderten Vorfahren, ist er sogar mit dem europäischen Hochadel verwandt. Und dann stößt er noch auf einen Namen, mit dem er überhaupt nicht gerechnet hätte – und der ihm zu einem Treffen mit einem bislang unbekannten Cousin verhilft – dem Enkel eines großen Staatsmannes.In der Reihe „Vorfahren gesucht“ werden regelmäßig Prominente auf die Reise in die Vergangenheit geschickt. Gemeinsam mit dem Ahnenforscher Markus Weidenbach machen sie sich auf die Suche nach Spuren ihrer Familie – die sie nicht nur in Archive und zu geschichtsträchtigen Orten führt, sondern auch zu bewegenden Geschichten und manchmal sogar ganz lebendigen neuen Familienmitgliedern. Generationen von Metzger und zwei halbe Pferde im Wappen: Soviel wusste der Entertainer von seiner Familie. Was er dann aber zusammen mit Ahnenforscher Markus Weidenbach bei der Reise in die Vergangenheit herausfindet, macht auch den schlagfertigen Comedian sprachlos: Staatslenker und Fürsten finden sich im Stammbaum. Und ein folgenreicher Fehltritt einer untreuen Ehefrau vor mehr als 500 Jahren. Schon als Kind stand Guido Cantz staunend vor dem Stammbaum seiner Familie. Dieser hängt nämlich seit Jahrzehnten im Wohnzimmer seines Elternhauses in Köln-Porz. Wer sich hinter all den Namen verbirgt, dass wusste er bisher nicht. (Text: einsfestival)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 07.11.2014 WDR
    • Folge 15 (45 Min.)
      Bild: WDR
      WDR Fernsehen VORFAHREN GESUCHT: ANNETTE FRIER, am Freitag (14.11.14) um 20:15 Uhr. Rätselhaft: Annette Frier wundert sich. Dort wo ihr Vorfahr vor 150 Jahren tot in der Agger gefunden wurde, ist der Fluss nur 20 bis 30 Zentimeter tief. Ahnenforscher Markus Weidenbach will nach weiteren Hinweisen suchen. – © WDR

      Eine geheimnisvolle „russische Zigeunerin“ habe ihm das Herz gebrochen – erzählt man sich in der Familie von Schauspielerin Annette Frier. Daraufhin habe sich ihr Ur-Ur-Urgroßvater vor Kummer in die Agger gestürzt und sei dort elendig ertrunken. Doch stimmt diese Familienlegende wirklich? Was ist dran am „Aggertoten“? Zusammen mit dem „Vorfahren gesucht“-Team macht sich Annette Frier an die Aufklärung dieses mysteriösen Todesfalls vor fast 150 Jahren. Und schon bald entwickelt sich die Reise in die Vergangenheit zu einem echten Krimi. Sogar ein Lied haben die Friers über die tragische Liebesgeschichte komponiert. Seit Kindertagen kennt die Kölner Schauspielerin Annette Frier die Mär vom unglücklichen Selbstmörder Friedrich Wilhelm Wahlefeld, den man angeblich tot in der Agger gefunden hat. Zusammen mit dem Ahnenforscher Markus Weidenbach macht sie sich auf ins Bergische Land, um in den dortigen Archiven eine Spur ihres Vorfahren zu finden. Die beiden werden tatsächlich fündig: eine Todesanzeige aus dem Jahr 1877. Doch etwas scheint seltsam: Dort, wo der Tote gefunden wurde, ist die Agger höchstens 20 oder 30 Zentimeter tief. Und auf noch etwas stößt Annette: Ihr Ururgroßvater hinterlässt eine Witwe mit acht kleinen Kindern – das jüngste wird erst sechs Wochen nach seinem Tod geboren. Aus der Geschichte, die man sich bei geselligen Familientreffen erzählt hat, wird plötzlich grausame Realität. Wie hat es die junge Witwe geschafft,sich und ihre Kinder durchzubringen? Bis auf eine ärmliche kleine Sattlerwerkstatt hat ihr Mann ihr nichts hinterlassen. In der Reihe „Vorfahren gesucht“ schickt der WDR regelmäßig Prominente auf die Reise in die Vergangenheit. Gemeinsam mit dem Ahnenforscher Markus Weidenbach machen sie sich auf die Suche nach Spuren ihrer Familie – die sie nicht nur in Archive und zu geschichtsträchtigen Orten führt, sondern manchmal auch zu einem neuen Blick auf die eigene Familie – oder sogar ganz lebendigen bisher unbekannten Familienmitgliedern. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 14.11.2014 WDR

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