Staffel 1, Folge 1–2weiter

    • Staffel 1, Folge 1 (45 Min.)
      Ute Brucker vor der Hagia Sophia in Istanbul. – Bild: SWR/Axel Lischke
      Ute Brucker vor der Hagia Sophia in Istanbul. – Bild: SWR/Axel Lischke

      Hochglanz der Vergangenheit, verfallender Charme der Geschichte und aufstrebende Zukunft am Bosporus. Wenn überhaupt irgendwo, dann wird die Sehnsucht nach Glück in Istanbul erfüllt, heißt es. Und das haben in den letzten zehn Jahren speziell deutsche Touristen entdeckt. Istanbul ist das In-Ziel für Städtereisen. Ein ost-westlicher Diwan, der zu funktionieren scheint, der das Beste aus beiden Welten vorführt. Ute Brucker begibt sich auf dieser Reise in eine Welt, die unsere Wurzeln berührt. Die uns zeigt, so sagt es der Schriftsteller Joachim Sartorius: „dass dieses Europa ohne Byzanz etwas ganz anderes geworden wäre.“ Im Morgengrauen geht es mit den Fischern hinaus auf den Bosporus, darüber leuchten die Kuppeln der Blauen Moschee und der Hagia Sophia in den ersten Sonnenstrahlen. Den Fisch- und Gewürzmarkt erlebt Ute Brucker mit Hande Bozdogan, der bekanntesten Köchin der Stadt, die Rezepte der kleinen Garküchen salonfähig gemacht hat. Klein und bodenständig geht auch Erol Sander in Istanbul am liebsten essen. In einer Drehpause zu einer neuen Folge von „Mordkommission Istanbul“ entspannt er sich auf einer Bosporus-Fähre. „Das ist wie eine kleine Kreuzfahrt“, schwärmt er. Viele Istanbuler steigen lieber auf das kleine, billige Taxi-Boot von Ibrahim Sertel alias Gazi Baba, „Veteranen-Opa“, der früher auf Frachtschiffen in der ganzen Welt unterwegs war. „Aber ich habe nirgendwo einen Ort gefunden, an dem es mir besser gefallen hätte als in Istanbul“, sagt er. „Der Bosporus ist einfach einzigartig, er hat eine natürliche Schönheit.“ Der Fotograf Ali Öz hält die Zerstörung alter Stadtviertel wie Tarlabaþý und die Vertreibung ihrer Bewohner fest. „Wenn man das Viertel abreißt, verlieren die Menschen hier ihre Arbeit.“ Am Erhalt des kostbaren Erbes der Stadt arbeitet Defne Kucur, Restauratorin in der Hagia Sophia. In Istanbul steht aber auch die Sakirin-Moschee, die modernste Moschee der Türkei, wahrscheinlich die einzige Moschee der Welt, die von einer Frau gebaut wurde, von Innenarchitektin Zeynep Fadilloglu. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 01.04.2013 Das Erste
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    • Staffel 1, Folge 2 (45 Min.)
      Donna Leon (re.) mit Freundin Roberta Pianaro (li.) auf dem Rialto-Markt in Venedig. – Bild: ZDF und SWR/Marta Buso
      Donna Leon (re.) mit Freundin Roberta Pianaro (li.) auf dem Rialto-Markt in Venedig. – Bild: ZDF und SWR/Marta Buso

      Istanbul und Venedig sind Lieblingsziele deutscher Städte-Touristen. Ihre glanzvolle Vergangenheit, ihre einzigartige Lage und ihre geheimnisvolle Atmosphäre voller Geschichte und Geschichten haben beide Städte zum Mythos gemacht. Beide am und im Wasser gelegen, von Kanälen und Meeresarmen umspült, haben sie ihre besondere Bau- und Wohnkultur entwickelt. Aus der Vogelperspektive wirken diese Stadtlandschaften besonders eindrucksvoll, werden ihre Muster deutlich. In eindrucksvollen Bildern umrundet die Helikopter-Kamera Moscheen und Palazzi, durchstreift Kanäle, begleitet die großen Kreuzfahrtschiffe und die kleinen Fischerboote. Ute Brucker, Moderatorin des „Weltspiegel“, trifft am Bosporus und am Canale Grande Menschen, die unter den besonderen Bedingungen dieser Stadtinseln arbeiten und leben, und ihnen mit kritischen und kreativen Ideen immer wieder zu neuer Anziehungskraft verhelfen. Teil II: Venedig Venedig ist täglich eine neue Herausforderung 20 Millionen Touristen besuchen Venedig im Jahr, das ist Segen und Fluch zugleich. Donna Leon ist deswegen nicht immer gut zu sprechen auf die Heimatstadt ihres Commissario Brunetti. Aber sie zeigt Ute Brucker ihre Lieblingsecken wie den Rialto-Markt. Donna Leon kauft dort ein, und ihre Freundin Biba zaubert daraus ein Mittagsmahl wie bei den Brunettis zu Hause. Aus den kulinarischen Treffen der beiden Freudinnen wurde auch das Jungen Venezianern macht die Stadt Probleme, viele ziehen aufs Festland, raus aus den Massen, hin zu attraktiveren Jobs. Aber einige suchen erfolgreich nach Nischen, um bleiben zu können: Alice und Franz haben einen Liefer-Service für die Kunden kleiner Bio-Bauern gegründet. Sie benutzen dafür Ruderboote wie früher. „Diese Stadt ist für Ruderboote gebaut“, sagt Alice, „aber ganz wenige Venezianer rudern noch in den Kanälen, das finde ich schade.“ Damit wollen sie beitragen zum Schutz der Kanäle, die durch die wachsende Zahl der Motor-Boote stark angegriffen sind. Die Geheimnisse der Lagune verrät Fischer Alberto; er kennt ihre Untiefen und Launen bei jedem Wetter. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 20.05.2013 Das Erste
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