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    ca. 150 Folgen (unvollständige Liste), Folge 1–18

    • Folge 1 (25 Min.)
      60 Kilometer künstliche Kanäle verbinden die kurfürstlichen Schlösser Nymphenburg, Schleißheim und Dachau, eine der gewaltigsten technischen Leistungen der Barockzeit. Sie bewässerten ödes Land, ermöglichten Kaskaden und Fontänen, Lustfahrten in Gondeln und die Entenjagd und waren der billigste Transportweg für Bauholz und Ziegelsteine. Was wären die weltberühmten Parkanlagen dieser Schlösser ohne das fließende Wasser, um das die Fürsten Europas die Wittelsbacher beneideten? Mit „Ein barockes Kanalsystem“ von 1972 begründete Dieter Wieland seine preisgekrönte Sendereihe „Topographie“, in der mittlerweile mehr als 150 Beiträge gesendet worden sind. 60 Kilometer künstliche Kanäle verbinden die kurfürstlichen Schlösser Nymphenburg, Schleißheim und Dachau, eine der gewaltigsten technischen Leistungen der Barockzeit.
      Sie bewässerten ödes Land, ermöglichten Kaskaden und Fontänen, Lustfahrten in Gondeln und die Entenjagd und waren der billigste Transportweg für Bauholz und Ziegelsteine. Was wären die weltberühmten Parkanlagen dieser Schlösser ohne das fließende Wasser, um das die Fürsten Europas die Wittelsbacher beneideten? Der Film zeigt in Luftaufnahmen die bizarre Geometrie der Barockgärten und den komplizierten Verlauf des Kanals, an dem die ältesten Münchner Freibäder und der See des Olympia-Geländes liegen. (Text: ARD-alpha)
      Deutsche TV-Premiere1972Bayerisches Fernsehen
    • Folge 2 (45 Min.)
      Für die zweite Folge der „Topographie“ besuchte Dieter Wieland 1972 das Dorf Weibersbrunn im Spessart – ein Dorf im Wald, nach der Stilllegung der Glashütte im 19. Jahrhundert ohne Arbeit, zu dicht besiedelt, zu wenig Raum für die Landwirtschaft. Ein trauriges Beispiel für eine historische Fehlplanung und die jahrhundertelange Not im Spessart.

      Auto und nahe gelegene Autobahn machten das Dorf zu einem Vorort der Rhein-Main-Industrie, ein bescheidener Wohlstand kehrte ein, aber das Land lag brach wie sonst nirgends in Bayern vor 30 Jahren. – Vision einer Zukunft, in der niemand mehr Landwirtschaft betreiben will. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereDi 13.03.1973Bayerisches Fernsehen
    • Folge 3 (25 Min.)
      Eine zunächst wichtige Stadt mit Burg und Brücke über die Donau verliert im Lauf der Jahrhunderte durch veränderte Herrschafts- und Verkehrsverhältnisse an Bedeutung, wird von jüngeren Nachbarstädten überflügelt und verarmt schließlich. Durch moderne Wirtschaftsplanung soll der Rückstand und die bisherige Arbeitslage ausgeglichen werden, doch die Anlage moderner Ölraffinerien in der näheren und weiteren Umgebung verändert schlagartig den Charakter der Stadt sowie Struktur und Lebensweise der Bewohner. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereDi 10.04.1973Bayerisches Fernsehen
    • Folge 4 (25 Min.)
      Ein Kapitel Verkehrsgeschichte von der Römerstraße bis zur Autobahn. Die Gletscher der Eiszeit haben das Inntal zu einem der bequemsten und daher wichtigsten Alpenübergänge geformt. Auf Straße, Schiene und Fluss läuft seit der Antike der Handel mit Italien und dem Orient. Legionäre, Pilger, Landsknechte und der Massentourismus zogen und ziehen durch dieses Tal. Der Film aus dem Jahr 1973 zeigt in Luftaufnahmen, wie der Verkehr das Tal zwischen Kufstein und Rosenheim geprägt hat. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereDi 08.05.1973Bayerisches Fernsehen
    • Folge 5 (24 Min.)
      Deutsche TV-PremiereDi 29.05.1973Bayerisches Fernsehen
    • Folge 6 (45 Min.)
      Die Sendung befasst sich mit der Bedrohung der historischen Altstadt in Landshut durch starken Verkehr, den Zuzug von Banken und Ladenketten und den damit verbundenen Abriss und Umbau von Altstadthäusern. (Text: BR)
      Deutsche TV-PremiereFr 15.06.1973Bayerisches Fernsehen
    • Folge 7 (25 Min.)
      Deutsche TV-PremiereFr 19.10.1973Bayerisches Fernsehen
    • Folge 8 (45 Min.)
      Porträt des Forggensees, des größten Stausees Bayerns, 20 Jahre nach seiner Fertigstellung im Jahre 1954. Dieter Wieland beleuchtet in seinem Film von 1974 die Baugeschichte und die damit verbundene Zerstörung der natürlichen Flußlandschaft und der Illasbergschlucht trotz Protesten von Naturschützern, zeigt aber durch seine Beobachtungen im Sommer und im Winter bei Niedrigwasser auch die dennoch vorbildlich naturnahe Anlage des Sees mit seinem hohem Freizeitwert. Der Forggensee entstand seinerzeit auf dem Reißbrett der Ingenieure der Bayerischen Wasserkraftwerke AG. Heute er eine der großen Fremdenverkehrsattraktionen Bayerns, und die wenigsten Touristen ahnen, dass der See ein Produkt der Technik ist. (Text: BR)
      Deutsche TV-PremiereMo 06.05.1974Bayerisches Fernsehen
      Langfassung
    • Folge 8k (25 Min.)
      Deutsche TV-Premiere1974Bayerisches Fernsehen
      Kurzfassung
    • Folge 9 (26 Min.)
      Deutsche TV-PremiereFr 14.06.1974Bayerisches Fernsehen
    • Folge 10 (45 Min.)
      Der Tiroler Fernpass zwischen Reutte, Imst und Innsbruck ist einer der ältesten und wichtigsten Alpenübergänge. Er wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit benützt. Die Römer haben die Via Claudia Augusta zwischen Aquileja und Augsburg über den Fernpass gebaut. Diese Straße wurde noch von deutschen Kaisern auf ihren Italienzügen begangen. 1543 wurde für die Haller Salztransporte und den Venedig-Handel der Augsburger Kaufherren eine neue Straße in den Felsen geschlagen, eine der großartigsten technischen Leistungen des Mittelalters.
      Über diese Straße, die heute nicht mehr benutzt wird, berichtet Dieter Wieland in seinem Film aus dem Jahr 1974. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereMo 27.10.1975Bayerisches Fernsehen
      Langfassung
    • Folge 10k (25 Min.)
      Der Tiroler Fernpaß zwischen Reutte, Imst und Innsbruck ist einer der ältesten und wichtigsten Alpenübergänge. Er wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit benützt. Dann haben die Römer die Via Claudia Augusta zwischen Aquileja und Augsburg über den Fernpaß gebaut. Diese Straße wurde noch von deutschen Kaisern auf ihren Italienzügen begangen. 1543 wurde für die Haller Salztransporte und den Veneding-Handel der Augsburger Kaufherren eine neue Straße in den Felsen geschlagen, eine der großartigsten technischen Leistungen des Mittelalters. Über diese Straße, die heute verfällt, berichtet Dieter Wieland in seinem Film aus dem Jahr 1974. (Text: ARD-alpha)
      Deutsche TV-PremiereFr 11.10.1974Bayerisches Fernsehen
      Kurzfassung
    • Folge 11 (25 Min.)
      Baiershofen in Schwaben ist eine planmäßige Rodungssiedlung des Mittelalters, 1350 vermessen und gegründet. Der ursprüngliche Ortsgrundriss war kaum verändert vor 30 Jahren. Gänse und Enten watschelten über den Dorfanger, nur den Dorfteich hatte man zugeschüttet. Gerade heute ist solch ein Beispiel einer geplanten alten Siedlung von großer Bedeutung. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereFr 17.01.1975Bayerisches Fernsehen
    • Folge 12 (25 Min.)
      Dass der Mächtige oben steht und der Beherrschte zu ihm aufschauen muss, nirgends kommt das so klar zum Ausdruck wie in der Architektur der Burgen, gebaut als unübersehbare Signale von Macht und Herrschaft. Mit 625 Burgen gilt die Oberpfalz als das bayerische Burgenland. Meist handelt es sich um roman-tische Ruinen, aber noch heute lässt sich vor allem aus der Luft ihr ursprüngliches Ausmaß und die geniale Ausnutzung der strategischen Vorteile des Geländes erkennen. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereFr 21.03.1975Bayerisches Fernsehen
    • Folge 13 (45 Min.)
      Deutsche TV-PremiereFr 16.05.1975Bayerisches Fernsehen
    • Folge 14 (25 Min.)
      Deutsche TV-PremiereFr 25.07.1975Bayerisches Fernsehen
    • Folge 15 (25 Min.)
      Deutsche TV-PremiereFr 26.09.1975Bayerisches Fernsehen
    • Folge 16 (25 Min.)
      Deutsche TV-PremiereFr 14.11.1975Bayerisches Fernsehen
    • Folge 17 (45 Min.)
      Donau, Inn und Ilz haben der Stadt ihre einzigartige Lage und Gestalt gegeben und die geschichtliche Entwicklung der alten Bischofsstadt vorgeschrieben. Keine andere bayerische Stadt ist so vom Wasser abhängig wie Passau, im guten wie im schlechten. Die Flüsse brachten Geld durch Schiffahrt, Handel und Zölle – und Not durch die jährlichen Hochwasser. Die Donau wies die Richtung der Ostkolonisation und Christianisierung, die Passauer Diözese reichte einmal bis hinter Wien. Die Ilz öffnete den Weg nach Böhmen, der Inn brachte den Einfluß aus dem Süden, aus Tirol und Oberitalien, er machte Passau zur italienischen Barock-Stadt, zum „bayerischen Venedig“. (Text: BR)
      Deutsche TV-PremiereMo 24.11.1975Bayerisches Fernsehen
    • Folge 18 (45 Min.)
      Von der Stadt Pegnitz bis hinein in die Großstadt Nürnberg verläuft das male¬rische Tal der Pegnitz, eine der schönsten Flusslandschaften Bayerns. In zahlreichen Windungen hat sich der Fluss in den Rücken der Fränkischen Alb eingeschnitten. Auch auf der großen Sandebene vor Nürnberg hat die langsam fließende Pegnitz ein bizarres Ornament von Mäandern gebildet, das vom Hubschrauber aus besonders gut erkennbar ist. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereMo 07.02.1977Bayerisches Fernsehen
      Langfassung
    • Folge 18 (25 Min.)
      Mit keinem Berg in den bayerischen Alpen verbinden sich so viele uralte Sagen und Prophezeiungen wie mit dem Untersberg, der als mächtiger, vorgeschobener Block zwischen den alten Salzstädten Reichenhall, Berchtesgaden, Salzburg und Hallein liegt. Kaiser Karl soll zu seinem Innern an der Tafel gesessen haben, Schätze in langen Marmorgewölben aufgehäuft gewesen sein und unterirdische Gänge sollen zu den Wallfahrtskirchen der Umgebung führen. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-Premiere1976Bayerisches Fernsehen
    • Folge 18k (25 Min.)
      Läßt sich guter Geschmack verordnen? Die Frage wird immer wieder gestellt, wenn es um die Problematik des Bauens auf dem Land geht. Gesetze und Vorschriften gibt es sicher mehr als genug und die Hürden der Bürokratie sind umständlich und hoch gestellt. Das Ergebnis ist trotzdem dürftig. Die Tragik ist, dass es die meisten Bauherren und Hausbesitzer gut machen wollen. Aber ohne jede Ahnung sind, wie. Was fehlt, ist Beratung und Hilfe, was fehlt, sind gut nachvollziehbare Beispiele für ein landschaftsgerechtes neues Bauen. Was fehlt, ist Liebe und Verständnis für die Qualität des Überlieferten. Die Sendung „Bauen und Bewahren“ hat an mehreren Beiträgen auf die Hauptfehlerquellen des schlechten Bauens aufmerksam gemacht und praktische Hinweise gegeben für bessere Ortsbilder und gute Instandsetzung alter Bauten. (Text: ARD-alpha)
      Deutsche TV-PremiereFr 26.03.1976Bayerisches Fernsehen
      Kurzfassung

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