Zwei außergewöhnliche Schauspieler, die einst Lehrer und Schüler am Max-Reinhardt-Seminar waren, sind diesmal zu Gast: Klaus Maria Brandauer und Philipp Hochmair. Sie sprechen über gemeinsame Erlebnisse und ihre Seelenverwandtschaft, ebenso wie über ihre Verbundenheit mit Nobelpreisträger Peter Handke und aktuelle Politik. Klaus Maria Brandauer, der nächstes Jahr wieder am Wiener Burgtheater zu sehen sein wird, zählt zu den wenigen deutschsprachigen Schauspielern, die auch in Hollywood Karriere gemacht haben. Der gebürtige Steirer, der für seine Rolle in „Jenseits von Afrika“ einen Golden Globe erhielt und für einen Oscar nominiert war, blieb seiner Heimat Altaussee
stets verbunden. Dort bot der leidenschaftliche Schauspiellehrer seinen Schülern auch viele Jahre lang zusätzlichen Unterricht. Philipp Hochmair war einer der jungen Schauspieler, die einst unter Klaus Maria Brandauers Regie im Altausseer Bergstollen auftraten. Heute zählt der Wiener, für den sich mit dem in Altaussee spielenden ORF-Hauptabendfilm „Ein Dorf wehrt sich“ also ein Kreis schließt, zu den begehrtesten Schauspielern des Landes. Der 46-Jährige, auch bekannt aus der Krimireihe „Blind ermittelt“, wird demnächst zudem in einer Hauptrolle im Kinofilm „Glück gehabt“ zu sehen sein. Wie verbunden ist er seinem einstigen Lehrer heute noch? (Text: 3sat)
Deutsche TV-PremiereFr. 13.12.20193satOriginal-TV-PremiereDo. 12.12.2019ORF 2