Dokumentation in 7 Teilen, Folge 1–7

    • Folge 1

      Im Herzen Australiens, der Wiege der Menschheit, erzählen die Ureinwohner von dem Urgesetz, das jedem Menschen seinen Platz im Leben zuweist, und von den Ahnengeistern, die einst die Erde, die Tiere und die Menschen erschufen. In Afrika zeigt der Theologe Hans Küng religiöse Rituale und Traditionen des schwarzen Kontinents und erzählt von den glanzvollen Jahrhunderten Schwarzafrikas. Heute stehen die Afrikaner vor der Herausforderung, aus den eigenen Stammesreligionen und dem von den Europäern importiertem Christentum ihre eigene „schwarze Theologie“ zu formen. (Text: SWR)

      • Folge 2

        „Der nächste Weltkrieg, wenn es einen gibt, wird ein Krieg zwischen den Zivilisationen sein.“ Mit dieser provokanten These hat der Amerikaner Samuel P. Huntington nicht nur unter Politikern und Militärs für Aufsehen gesorgt. Die gegenwärtige Weltsituation scheint den langjährigen Pentagon-Berater tatsächlich zu bestätigen: An der Schwelle zum nächsten Jahrtausend werden hinter blutigen Konflikten überall auf der Erde immer öfter auch religiöse und philosophische Hintergründe sichtbar. (Text: SWR)

        • Folge 3

          Akupunktur, Tai Chi und Kräutermedizin: Auf der Suche nach dem Elixier der Unsterblichkeit kam es im alten China zu Entdeckungen, die heute in der westlichen Welt Einzug halten. Einst beherrschten Opferrituale und Wahrsagerei das Leben im „Reich der Mitte“. Götter, Menschen und das Reich der Toten waren Teil der kosmischen Einheit. Später leiteten Weisheitslehrer eine Ära des chinesischen Humanismus ein: Während sich der Konfuzianismus mehr um die äußere Harmonie in der chinesischen Gesellschaft kümmert, steht in der Heilungsreligion des von Laozi begründeten Daoismus die innere Harmonie des Menschen und damit seine Gesundheit im Mittelpunkt. Im kommunistischen China von heute scheint Religion aus dem täglichen Leben verschwunden zu sein. (Text: SWR)

          • Folge 4

            Der Dalai Lama, weltweit gefragter Lehrer und Vortragsredner über Meditation und Wiedergeburt, scheint zunehmend ein geistliches Vorbild im „christlichen Alpenland“ zu werden. Der Buddhist ist geistliche Autorität in der viertgrößten Religionsgemeinschaft der Welt, die auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. In dieser Folge der siebenteiligen Dokumentarreihe über die Weltreligionen führt der bekannte Autor und katholische Theologe Hans Küng die Zuschauer in die Welt der Buddhas, zum Baum der Erleuchtung nach Indien und in die Zenklöster Japans. (Text: SWR)

            • Folge 5

              Ob in einem Kibbuz in Israel, in einer der wenigen noch verbliebenen Gemeinden Deutschlands oder in einer modernen Synagoge in den USA: Gleichgültig, wo eine jüdische Ehe geschlossen wird, die Eheleute versprechen immer, für den Fortbestand des Judentums und des jüdischen Volkes zu wirken. Zahlenmäßig sind die Juden nur eine kleine Religion von ca. 13 Millionen Mitgliedern, geistig aber sind sie, so der bekannte Autor und katholische Theologe Hans Küng, eine Weltmacht, in der sich alle religiösen Probleme der heutigen Zeit wie in einem Brennglas spiegeln. So folgt Hans Küng in dieser Folge der siebenteiligen Dokumentarreihe über die Weltreligionen den Spuren dieser ältesten der prophetischen Religionen in die USA, nach Israel und nach Berlin. (Text: SWR)

              • Folge 6

                Am Beginn des neuen Jahrtausends scheint die größte Religionsgemeinschaft der Welt, die knapp 2 Milliarden Christen, in einer schweren Krise zu stehen: Haben die christlichen Kirchen die Botschaft des Wanderpredigers Jesus von Nazareth vergessen? Um das Wesen des Christentums zu entdecken, beginnt der bekannte Autor und katholische Theologe Hans Küng die diese Folge seiner „Spurensuche – die Weltreligionen auf dem Weg“ in San Salvador. Im Elendsviertel von La Chacra findet er die beiden christlichen Grundkonstanten: Feier des Glaubens und soziales Engagement. Doch gerade das hat Bischof Oskar Romero und viele weitere Christen in El Salvador das Leben gekostet. (Text: SWR)

                • Folge 7

                  Das Interesse am Islam ist alt. Die Angst vor ihm ebenso. Und nicht erst seit Ölkrise und islamischer Revolution war das Interesse stets am größten, wenn es etwas zu fürchten gab. (Text: SWR)

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