Schätze für die Ewigkeit Staffel 1, Folge 10: Valletta
Staffel 1, Folge 10
10. Valletta
Staffel 1, Folge 10 (52 Min.)
Valletta ist eine der prunkvollsten Städte Europas, und so zählt die Hauptstadt von Malta seit 1980 in ihrer Gesamtheit zum Unesco-Welterbe. Valletta wurde ab 1566 aus einem Guss erbaut, von den Rittern des Johanniterordens – bekannt als die Malteserritter. Der Film untersucht, wie der Welterbestatus das Stadtbild und das Leben der Bewohner verändert. Historikerinnen, Architekten, Stadtplaner und Künstlerinnen erzählen davon, wie die Bewahrung des wertvollen Erbes, Tourismus, und Immobilienboom zusammenwirken.
So steht Maltas Hauptstadt Valletta heute exemplarisch für die Chancen und Konflikte, die mit dem Status als Welterbestätte verbunden sind. Die Kunsthistorikerin Charlene Vella beschreibt die Stadt als Gesamtkunstwerk. Der Architekturhistoriker Conrad Thake
erläutert die Entstehung Vallettas nach der Großen Belagerung 1565. Der Kunsthistoriker Keith Sciberras zeigt die internationale Bedeutung von Caravaggios berühmtem Werk „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ in der St. John’s Co-Cathedral.
Stadtplaner Antoine Zammit und Unesco-Botschafter Alexander Farrugia diskutieren, wie sich das historische Erbe mit den Bedürfnissen einer lebendigen Stadtgesellschaft vereinbaren lässt, und Sängerin Ira Losco, Eurovision-Teilnehmerin, erzählt, warum sie Valletta so schätzt und auf Malta bleibt. Der Film „Unesco-Weltkulturerbe – Schätze für die Ewigkeit: Valletta“ zeigt dank exklusiver Zugänge zu den Bauten der Malteserritter, wie sich die einstige Festungsstadt zu einem weltweit beachteten Kulturerbe entwickelt hat. (Text: arte)