„Zoey’s Extraordinary Playlist“: Blick hinter die Kulissen der neuen Serie mit Jane Levy

    Zoey sieht die Welt mit Musik

    Bernd Krannich – 07.01.2020, 13:25 Uhr

    Jane Levy in „Zoey’s Extraordinary Playlist“

    In den USA erhält am heutigen Dienstag „Zoey’s Extraordinary Playlist“ eine Preview von NBC. Jane Levy („Suburgatory“, „Castle Rock“) spielt darin die Titelfigur, die die innersten Gefühle ihrer Mitmenschen als Gesangsnummern wahrnimmt. Die eigentliche Ausstrahlung der Serie erfolgt dann ab dem 16. Februar sonntags (nach dem Ende der Football-Season).

    Im Zentrum der Serie steht die Programmiererin Zoey (Levy), die sich im Berufsalltag etwas schwertut. Dazu kommt, dass sie kürzlich erfahren musste, dass ihr Vater Mitch (Peter Gallagher) unter einer degenerativen Nervenerkrankung leidet und binnen weniger Monate vor den Augen von Zoey und ihrer Mutter Maggie (Mary Steenburgen) vom lebensfrohen Mann zu einem apathischen Schatten seiner selbst wurde.

    Zoey, die fürchten muss, die heimtückische Erkrankung geerbt zu haben, unterzieht sich einer MRI-Untersuchung, um nach ersten Anzeichen zu suchen. Als sie von einer radioaktiven Spinne gebissen wird … ach ne, andere Origin-Story: Als sich Zoey im Gerät befindet und zur Beruhigung Musik vorgespielt bekommt, kommt es zu einem Erdbeben mit technischen Fehlfunktionen – und Zoey erhält die Fähigkeit, das emotionale Leben ihrer Mitmenschen zu erleben.

    Dabei erkennt sie zum Beispiel, dass der bissige und sie ständig anfeindende Kollege Max (Skylar Astin) insgeheim in sie verliebt ist, und auch über ihre Chefin Joan (Lauren Graham) erfährt sie einiges.

    Die einzige Person, der sich Zoey anvertraut, ist Mo (Alex Newell, „Glee“).

    First Look zu „Zoey’s Extraordinary Playlist“

    Im US-Fernsehen ist „Zoey’s Extraordinary Playlist“ nicht der erste Versuch, Popmusik und dramatische Stoffe zu verbinden – Serien im Musikgeschäft wie „Nashville“, „Empire“ und „Star“ sowie „Glee“ mal außen vor gelassen. Bisher erfolgreichster Versuch war die Anwaltsserie „Eli Stone“ von Greg Berlanti, die es zwischen 2008 und 2009 immerhin auf zwei kurze Staffeln und 26 Episoden brachte. „Soundtrack“ fiel bei FOX als Serienpilot durch, wurde aber just bei Netflix mit einer ersten Staffel veröffentlicht. Vollkommen daneben ging „Viva Laughlin“ – der Versuch, das Format der britischen Miniserie „Blackpool“ auf eine normale US-Serie zu übertragen, scheiterte, die Serie wurde nach nur zwei ausgestrahlten Episoden eingestellt.

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