„Wo bist Du?“: Kai Pflaume auf den Spuren von Julia Leischik

    „Zeig mir deine Welt“ wird fortgesetzt

    "Wo bist Du?": Kai Pflaume auf den Spuren von Julia Leischik – "Zeig mir deine Welt" wird fortgesetzt – Bild: NDR/Frank P. Wartenberg Photography
    Kai Pflaume

    Kai Pflaume kann sich über zu wenig Arbeit nicht beschweren. Das ehemalige Sat.1-Gesicht erhält bei der ARD regelmäßig neue Aufträge. Er moderiert die „Dalli Dalli“-Neuauflage „Das ist Spitze!“, die NDR-Gameshow „Kaum zu glauben!“ und in Kürze das neue ARD-Vorabendquiz „Wer weiß denn sowas?“ (wunschliste.de berichtete). Darüber hinaus wird Pflaume Ende des Jahres eine Live-Show mit dem Arbeitstitel „Wo bist Du?“ präsentieren. Dies gab der Moderator in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bekannt.

    Eine alte Weisheit besagt: Wenn es etwas im Privatfernsehen funktioniert, dauert es „nur“ wenige Jahre, bis auch die Öffentlich-Rechtlichen auf den Zug aufspringen – so auch in diesem Fall. Seit 2012 begibt sich Julia Leischik am Sonntagvorabend bei Sat.1 in „Julia Leischik sucht: Bitte melde dich“ auf die Suche nach vermissten Menschen – zuvor hat sie das bereits ab 2007 in „Vermisst“ bei RTL getan.

    Das Konzept von „Wo bist Du?“ unterscheidet sich kaum, wird in der ARD allerdings als große Show aufgezogen, die von I&U (stern tv) produziert und voraussichtlich im Dezember ausgestrahlt wird. Bewerben können sich Menschen, die verzweifelt nach einem anderen Menschen suchen, wie etwa Adoptivkinder, die auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern sind.

    Darüber hinaus bestätigte Kai Pflaume in der FAZ, dass seine Doku-Reihe „Zeig mir Deine Welt“ fortgesetzt wird. Vor zwei Jahren ging das Format auf Sendung, in dem er in vier Folgen verschiedene Menschen mit Down-Syndrom in ihrem Alltag begleitet hat (wunschliste.de berichtete). Für Anfang 2016 sind nun zwei weitere Episoden geplant, diesmal unter dem Titel „Dein letzter Wunsch“. Darin wird Kai Pflaume Menschen besuchen, die den Tod vor Augen haben und noch einen letzten Wunsch haben. „Wir möchten den Zuschauern die Geschichte von Menschen erzählen, die mit ihrem Schicksal ins Reine gekommen sind“, erläutert der Moderator.

    25.05.2015, 11:16 Uhr – Glenn Riedmeier/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • bugmenot_is_back am 25.05.2015 12:51

      An sich eine löbliche Sache, weil manchmal Medien dabei bestimmt besser helfen können als Suchdienste. Aber die zu erwartende tränendrüsige Verpackung kann nur ein vollsediertes Publikum ertragen.
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