„Wasteland“: HBO-Europe-Thriller kommt im November ins Fernsehen

    Tschechische Serie vor dem Hintergrund des Tagebaus

    Bernd Krannich – 26.09.2020, 12:20 Uhr

    „Wasteland“

    Die tschechische Serie „Wasteland“ hat einen Termin für ihre deutsche TV-Premiere – wenn auch keinen sonderlich prominenten: Der MDR zeigt die Serie ab der Nacht vom 10. auf den 11. November um 0:10 Uhr in Doppelfolgen und in einer Eventprogrammierung über die folgenden Tage. Im Zentrum der achtteiligen Serie steht ein Thema, das auch in Deutschland resoniert: der Kohle-Tagebau und der Widerstand dagegen.

    Ihre Deutschlandpremiere hatte die Serie von HBO Europe vor Jahresfrist bei MagentaTV.

    Die Miniserie „Wasteland“ verbindet zwei große Handlungen. Einerseits soll eine kleine, trostlose Stadt in Tschechien dem Kohle-Tagebau weichen – in der Gemeinde von Bürgermeisterin Hana Sikorová (Zuzana Stivínová) kommt es zum Streit zwischen jenen, die ihre vertraute Heimat nicht aufgeben wollen und jenen, die sich auf den Geldsegen aus der Entschädigung freuen und hoffen, damit einen Neuanfang in einer besseren Umgebung starten zu können, die mehr Chancen und höhere Lebensqualität bieten würde.

    Andererseits verschwindet dann die Tochter der Bürgermeisterin – bald liegt die Vermutung nahe, dass sie entführt wurde. Zunächst erscheint das als Versuch Einzelner, die Bürgermeisterin und ihren Widerstand bezüglich des Tagebaus zum Verstummen zu bringen. Doch der Entführungsfall könnte weitreichende politische Hintergründe haben … 

    Trailer zu „Wasteland“ (deutsche Synchronfassung von MagentaTV)

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