„Verbotene Liebe“ wird Ende Februar mit neuen Darstellern zur „Weekly“

    Knapp einen Monat Pause für die ARD-Soap

    Marcus Kirzynowski
    Marcus Kirzynowski – 12.12.2014, 11:19 Uhr

    Wie lange können sie noch feiern? Das Ensemble von „Verbotene Liebe“ zum 20-jährigen Jubiläum – Bild: ARD/Anja Glitsch
    Wie lange können sie noch feiern? Das Ensemble von „Verbotene Liebe“ zum 20-jährigen Jubiläum

    Bereits vor einiger Zeit hatte die ARD angekündigt, dass die quotenmäßig schwächelnde „Verbotene Liebe“ von der Daily Soap zur wöchentlichen Serie umgestaltet werden soll (fernsehserien.de berichtete). Nun steht auch der genaue Termin fest, ab dem die Fans sich auf den neuen Ausstrahlungsrhythmus einstellen können: Am Freitag, den 27. Februar wird die erste Folge nach dem neuen Konzept zu sehen sein, um 18:50 Uhr.

    Vorher müssen die Fans eine Durststrecke von knapp einem Monat überstehen, in der es keine neuen Folgen ihrer Lieblingsserie geben wird. Die letzte tägliche Episode läuft nämlich voraussichtlich bereits am 30. Januar zur bisher gewohnten Sendezeit um 18:00 Uhr. Am 2. Februar übernimmt dann Jörg Pilawa mit dem „Quizduell“.

    Die Reduzierung der Ausstrahlungsdosis will das Erste mit der Einführung einer Reihe neuer Figuren versüßen. Mila von Draskow (Stefanie Rösner) betritt im April in Folge 4655 das Parkett der feinen Gesellschaft. Sie verbindet ein dunkles Geheimnis mit den von Lahnsteins. An der Seite Nico von Lahnstein (Verena Zimmermann) weilt sie zu Gast auf Schloss Königsbrunn. Keiner ahnt, dass die schöne Fremde nur aus einem Grund dort ist: Sie will Vergeltung!

    Frederic Schwarz, Computergenie und Milas bester Freund, wird gespielt von Nic Romm („Wilsberg“, „SOKO Leipzig“). Bastian Semm spielt Martin Voigt, Hauptkommissar bei der Düsseldorfer Polizei, ein einsamer Jäger, für den der Beruf alles ist – bis er Mila trifft. Daniel Axt verkörpert Jannik Anders, der in der Lahnstein Bank arbeitet und dabei Ansgar von Lahnsteins unehelicher Tochter Kim (Nicole Mieth) gefährlich nahe kommt.

    „Bei der Entwicklung der ersten Staffel haben wir uns stark am Interesse und den Wünschen der VL-Zuschauer orientiert“, erklärte Serienproduzent Rainer Wemcken. „Unser Ziel ist es, die treuen Fans auch nach 20 Jahren mit neuen Erzählstrukturen und Highlights zu begeistern und gleichzeitig Raum für neue Zuschauer zu schaffen. Wir haben 15 Folgen produziert, in denen es uns gelungen ist, einen thematischen Neueinstieg zu erschaffen – sowohl dramaturgisch als auch visuell – und hoffen, dass es sowohl den alten als auch den neuen Fans gefallen wird.“ Ob es nach diesen 15 Folgen mit der langlebigen Soap weitergehen wird, entscheiden dann wie immer die Quoten.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Der neue Trailer ist da:

      https://www.youtube.com/watch?v=x_XlFZl171s
      • am

        Ich fände es toll, wenn solch geistiger Dünnpfiff zur "yearly" verkommt. Abgesehen davon, kann der Autor noch nen bißl Deutsch oder soll ich ihn im Integrationskurs anmelden: weekly
        • am via tvforen.de

          Die Zeit der wöchentlichen Seifenopern ist endgültig vorbei. In unserer schnellebigen Gesellschaft wartet kaum noch jemand eine geschlagene Woche auf die Auflösung eines Cliffhangers, die Lindenstraße zehrt ja auch nur noch von ihrem in die Jahre gekommenen Publikumsstamm.
          • am via tvforen.de

            15 Folgen und der Verweis auf die 1.Staffel liest sich aber dann wie ein ganz normale Serie und keine Weekly, Soap etc. . Ich glaub man sollte die VL besser sterben lassen, diesen Move wird das Publikum nicht mitgehen.
          • am via tvforen.de

            Nunja, eine Weekly Soap ist eine "ganz normale Serie". Die ARD hat schon seit Jahren grossen Erfolg mit "In aller Freundschaft", von daher denke ich VL hat schon eine Zukunft. Insbesondere wenn UFA wieder bessere Arbeit abliefert. Das VL der letzten Jahre ist eine Katastrohe. Angefangen mit ganz einfachen handwerklichen Fehlern (wie z. B. Tageszeiten) bis hin zu dem Umstand dass sich der Status Quo bei den von Lahnsteins einfach nicht ändern darf. Und dafür sind die Produzenten bereit jede Figur zu opfern. Aus irgendeimen Grund darf sich sich die Situation bei den Lahnsteins einfach nicht weiterentwickeln. Es muss immer einen Machtkampf um die Familien- und Firmenspitze geben und darin ist immer das Dreieck Ansgar-Sebastian-Tanja die Strippenzieher.

            Irgendwann wird es zwangsläufig langweilig, wenn man bemerkt dass man immer noch genau da ist wo man vor 2 Jahren schon war.
          • am via tvforen.de

            Was ist sonst eine Weekly Soap? O.o
          • am via tvforen.de

            Für mich ist eine Weekly Soap eine Serie die endlos angelegt ist oder zumindest über einen sehr langen Rahmen.

            Eine Serie, die in Staffeln gedreht wird und zwischen den Staffeln längere Wartezeiten anstehen, sind für mich ganz normale Serien. Und das scheint ja geplant zu sein, 15 Folgen drehen, ausstrahlen, gucken wie die Quote ist und evtl. weitere Staffel drehen, aber das ist dann ja keine Weekly.
          • am via tvforen.de

            yoda_fds schrieb:
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            > Nunja, eine Weekly Soap ist eine "ganz normale
            > Serie". Die ARD hat schon seit Jahren grossen
            > Erfolg mit "In aller Freundschaft", von daher
            > denke ich VL hat schon eine Zukunft.

            Das sind doch abgeschlossene Episoden mit vernachlässigbarer Rahmenhandlung, bei VL ist dieses Konzept eher schwer vorstellbar.

            SallySpectra schrieb:
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            > Was ist sonst eine Weekly Soap?

            Die klassische Soap lebt vom Cliffhanger, die Folge ist immer dann zu Ende wenn es besonders spannend wird. Dieses Format funktioniert nur noch in Form einer einer Daily, weil die Zuschauerschaft heute keine Woche mehr auf die Fortsetzung warten will.
          • am via tvforen.de

            Blödsinn. Lindenstrasse, Fallers , In alter Freundschaft und andere sind der Gegenbeweis
          • am via tvforen.de

            Also ich erinnere hier an die Mutter aller Soaps: Dallas.
            Dallas wurde auch in Staffeln von 20-30 Episoden produziert und hatte dazwischen Pausen die rund 6 Monate dauerten.

            IAF wird ebenfalls in Staffeln bestellt. Soviel ich weiss bestellt die ARD jedes Jahr eine Staffel mit rund 45 Episoden. Die 15-Folgen Bestellung bei VL ist meiner Meinung nach wohl der Tatsache geschuldet, dass VL bereits abgesetzt war. Ich gehe davon aus, dass VL ebenfalls eine Bestellung von 40-50 Folgen/Jahr erhält wenn sich die Quote bessert und/oder die ARD nichts anderes für ihren Vorabend hat.
          • am via tvforen.de

            tiramisusi schrieb:
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            > Blödsinn. Lindenstrasse, Fallers , In alter
            > Freundschaft und andere sind der Gegenbeweis

            Ich habe dazu schon alles Nötige gesagt. Liest du immer nur die letzten beiden Beiträge?

            Übrigens: Die Altersstruktur der Faller-Zielgruppe hat ja mehr als nur Schlagseite...
        • am via tvforen.de

          weiss man auch, wer aussteigt?

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