• Til Schweiger dreht Fortsetzung von „Der bewegte Mann“

    Axel, Doro und Norbert treffen wieder aufeinander

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 22.07.2026, 12:30 Uhr

    „Der bewegte Mann“ war 1994 ein Hit an den Kino-Kassen – Bild: Constantin Film
    „Der bewegte Mann“ war 1994 ein Hit an den Kino-Kassen

    Mehr als 30 Jahre nach dem Kinostart von „Der bewegte Mann“ wird die Erfolgskomödie fortgesetzt. Wie aus einer aktuellen Förderentscheidung der Film- und Medienstiftung NRW hervorgeht, entsteht derzeit „Der bewegte Mann – Reloaded“. Produziert wird der Film von den Kölner Firmen Gesellschaft für Feine Filme und Peak Point Pictures. Mit Til Schweiger kehrt auch der Hauptdarsteller des Originals in seiner Rolle als Axel zurück.

    Die Handlung setzt rund drei Jahrzehnte nach den Ereignissen des ersten Films an. Axel erscheint nach langer Funkstille überraschend auf der Hochzeit seines schwulen Sohnes und wirbelt damit das eingespielte Patchwork-Leben seiner Ex-Partnerin Doro und ihres langjährigen Begleiters Norbert gehörig durcheinander. Zwischen Midlife-Krise, Kinderwunsch und der Frage, was Familie eigentlich ausmacht, soll die Geschichte der bekannten Figuren weitererzählt werden.

    Neben Til Schweiger gehören laut Fördermeldung auch Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck zur Besetzung. So stellt sich auch die Frage, ob für die Fortsetzung die Rollen von Doro und Norbert umbesetzt werden. Im Original wurden sie von Katja Riemann und Joachim Król verkörpert. Regie übernimmt Hermine Huntgeburth, das Drehbuch stammt von Judy Horney und Martin Gypkens nach den Comics von Ralf König. Die Film- und Medienstiftung NRW unterstützt die Produktion mit 900.000 Euro.

    „Der bewegte Mann“ entwickelte sich mit mehr als sechs Millionen Besuchern zu einem der größten deutschen Kinoerfolge der 1990er Jahre. Im Mittelpunkt stand Frauenheld Axel, der nach einem Seitensprung von seiner Freundin Doro vor die Tür gesetzt wird und bei seinem schwulen Freund Walter sowie dessen Mitbewohner Norbert unterkommt. Aus einem Missverständnis über Axels vermeintliche Homosexualität entwickelt sich eine turbulente Komödie um Beziehungen, Eifersucht und Identität, die Til Schweiger endgültig zum Star machte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Die Fortsetzung kann nur peinlich werden. Kein Wunder, das Joachim Krol da abgewinkt hat.
      • am

        Warum nicht, lange genug Zeit darüber nachzudenken wie man das weiterschreiben könnte hatten sie ja. Aber ich hätte das überhaupt nur in Erwägung gezogen wenn Katja Riemann und vor allem Joachim Król mit an Bord gewesen wären.Möglichst auch Rufus Beck (ja, den habe ich nachschlagen müssen, aber er war super!) und Armin Rohde als Cameo.
        • am via tvforen.de

          Er hat bei Instagram geschrieben, das er das Drehbuch nicht kennt und auch nichts weiter damit zu tun hat. Es wurde ihm wohl angeboten, aber ihm fiel dazu nichts tragfähiges ein. Seine kleine persönliche Fortsetzung gibts auf seinem Insta-Kanal : https://www.instagram.com/p/DbLdMiogiiu/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
          • am via tvforen.de

            Mich würd interessieren, was Ralf König davon hält, der ist mit den Verfilmungen seiner Werke ja auch nicht immer so glücklich. ich mag ja "Wie die Karnickel" am liebsten, aber da hat er glaub ich auch am Script mitgewirkt und der Comic kam erst nach dem Film.
            • am via tvforen.de

              Seymour schrieb:
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              > Mich würd interessieren, was Ralf König davon
              > hält, der ist mit den Verfilmungen seiner Werke
              > ja auch nicht immer so glücklich. ich mag ja "Wie
              > die Karnickel" am liebsten, aber da hat er glaub
              > ich auch am Script mitgewirkt und der Comic kam
              > erst nach dem Film.

              DAS hatte ich zuerst noch dazuschreiben wollen, aber es wird ja wohl von König abgesegnet sein.
              Nunja, jeder braucht Geld, sage ich mal ganz plump.

              Snake
          • am via tvforen.de

            Das wirft eigentlich nur eine Frage auf: Warum??
            Aber gut, ich habe beim ersten Film schon vieles nicht verstanden.


            Snake
            • (geb. 1960) am

              Hoffentlich dürfen die untalentierten Schweiger-Töchter auch wieder mitspielen. Denn ohne Vater läuft nicht viel. Ich mochte den Film damals, aber wenn ich so schaue was Herr Schweiger so abgeliefert hat. Ich kann die Besucherzahlen nicht nachvollziehen. Aber scheinbar haben ja Leute Spaß und das ist schön.
              • am

                Ohje, wenn das wieder solch eine Gurke wie Manta, Manta 2 wird, na dann gute Nacht! Til Schweiger scheint Geld zu brauchen, wenn es solch alte Kamelle wieder aus der Versenkung hollen muss.
                • (geb. 1988) am

                  Warste damals schon nicht in der Lage Filmtitel richtig wiederzugeben? Ab in die Versenkung und zu Netfilx.
              • (geb. 1968) am

                "Wie aus einer aktuellen Förderentscheidung der Film- und Medienstiftung NRW hervorgeht", wenn ich sehe, was in letzter Zeit an deutschen Filmen, welche die Förderung erhalten haben, abgeliefert wurde, dann sollte die Abgabe von Fördermitteln meiner Meinung nach dringend überarbeitet werden. Für mich ist das eine Art von Vetternwirtschaft, meist die selben Schauspieler'innen, Drehbücher auf dem Niveau einer RTL-2-Vorabendsendung. Im Kino laufen einige Filme teilweise gerade mal eine Woche und im Kinosaal herrscht gähnende Leere.
                • (geb. 1982) am

                  Da sagen die Kinocharts aber was anderes
                • (geb. 1968) am

                  Das sind die Filme, die in den Charts auftauchen, wie der "Schuh des Manitu" als Beispiel. Ich besitze eine Unlimited-Card, ich gehe daher sehr oft ins Kino, schaue mir auch deutsche Filme an, von denen der Großteil entweder noch nicht gehört hat, die die Kinobesucher nicht interessieren oder aus anderen Gründen, zumindest ist der Kinosaal sehr häufig leer. Es gibt einige deutsche Filme, die tatsächlich nur eine Woche im Kino laufen, bzw. in der zweiten Woche nur für eine Vorstellung am Samstag-Sonntagmorgen. Ca. 150 deutsche Kinofilme werden pro Jahr produziert. Wie viele davon landen in den Charts? Wie viele von denen sind dir bekannt? Man muss sich nur die Kommentare bei Trailern von deutschen Filmen ansehen. Der deutsche Film hat keinen guten Ruf, ob zu Recht oder nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin der Meinung, dass die jetzige Qualität bis auf sehr wenige Ausnahmen keinen Kinobesuch wert ist, was sich auch bei den Saalbelegungen deutlich bemerkbar macht.
                • (geb. 1988) am

                  Vielleicht ist die Unlimited Card eher nichts für Dich?
                • am

                  @Stadtreinigung
                  Da schreibt jemand einen sachlichen und nachvollziehbaren Kommentar und da kommt so etwas sinnfreies wie

                  "Vielleicht ist die Unlimited Card eher nichts für Dich?"

                  Gruselig.

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