Vergangenen Samstag ging im ZDF die diesjährige Spenden-Challenge des „Quiz-Champion“ über die Bühne. Insgesamt 9,5 Stunden wurde nonstop live am Stück gequizzt. Doch allzu lange gibt es keine Verschnaufpause für Johannes B. Kerner und seine Experten. Bereits am 23. und 26. September stehen die nächsten regulären Ausgaben auf dem Programm. Darüber hinaus hat das ZDF für Oktober nun zwei neue Sonderausgaben angekündigt: Am 21. und 24. Oktober steigt erstmals ein zweiteiliges Österreich-Deutschland-Special, das jeweils um 20:15 Uhr parallel auch in ORF 1 ausgestrahlt wird.
Die Besonderheit der beiden Spezialausgaben: Die Experten für die insgesamt fünf Spezialgebiete werden diesmal mit deutsch-österreichischen Duos besetzt. Sie spielen gegen Kandidatenpaare aus beiden Ländern. Komiker Bastian Pastewka bildet mit dem österreichischen Kabarettisten Dirk Stermann („Willkommen Österreich“) das Experten-Team für Film und Fernsehen. In der Kategorie Ernährung gilt es, die TV-Köche Sarah Wiener und Nelson Müller zu bezwingen.
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Wie gewohnt müssen sich die Kandidatenduos zunächst in der Schnellwissensrunde beweisen. Wenn sie diese überstehen, spielen sie anschließend in Duellen gegen die Prominenten-Duos. Schaffen es die Herausforderer, die Fragen aus allen fünf Themengebieten richtig zu beantworten, können sie im besten Fall 100.000 Euro gewinnen.
Das Spenden-Special des „Quiz-Champion“ holte vergangenen Samstag gewohnt solide Einschaltquoten im ZDF. Die Spezialausgabe erreichte 2,82 Millionen Zuschauer bei 16,0 Prozent Marktanteil, darunter 310.000 14- bis 49-Jährige, die für 11,1 Prozent reichten.
TV Wunschliste schrieb: ------------------------------------------------------- > Vergangenen Samstag ging im ZDF die diesjährige > Spenden-Challenge des "Quiz-Champion" über die > Bühne. Insgesamt 9,5 Stunden wurde nonstop live > am Stück gequizzt.
Ich hab mir das zwar (größtenteils zeitversetzt) in voller Länge angesehen, aber wenn es um den guten Zweck geht, macht doch so ein nächtlicher Marathon bis 6 Uhr wenig Sinn, oder? Wenn ich's richtig im Kopf habe, kamen insgesamt 4,5 Millionen zusammen, was für meinen Geschmack schon nicht besonders viel ist. Aber wie viel davon entfiel auf die Zeit nach 23 Uhr? Ein Zehntel?
Wenn man schon den großen Aufwand betreibt, sollte man vielleicht lieber nachmittags um 15 Uhr im linearen Programm anfangen, von 17:30 bis 20:15 und von 23:00 bis 0:30 nur streamen und das Finale dann bis ca. 2:00 Uhr wieder linear zeigen.
> Die Besonderheit der beiden Spezialausgaben: Die > Experten für die insgesamt fünf Spezialgebiete > werden diesmal mit deutsch-österreichischen Duos > besetzt. Sie spielen gegen Kandidatenpaare aus > beiden Ländern.
Ohje, wenn Duos gegen Duos spielen, befürchte ich, dass noch mehr gelabert wird als sonst. Das ist bei Kerner ja sowieso schon immer schlimm genug.
Spoonman schrieb: ------------------------------------------------------- > TV Wunschliste schrieb: > -------------------------------------------------- > ----- > > Vergangenen Samstag ging im ZDF die > diesjährige > > Spenden-Challenge des "Quiz-Champion" über die > > Bühne. Insgesamt 9,5 Stunden wurde nonstop > live > > am Stück gequizzt. > > Ich hab mir das zwar (größtenteils zeitversetzt) > in voller Länge angesehen, aber wenn es um den > guten Zweck geht, macht doch so ein nächtlicher > Marathon bis 6 Uhr wenig Sinn, oder? Wenn ich's > richtig im Kopf habe, kamen insgesamt 4,5 > Millionen zusammen, was für meinen Geschmack > schon nicht besonders viel ist. Aber wie viel > davon entfiel auf die Zeit nach 23 Uhr? Ein > Zehntel? > > Wenn man schon den großen Aufwand betreibt, > sollte man vielleicht lieber nachmittags um 15 Uhr > im linearen Programm anfangen, von 17:30 bis 20:15 > und von 23:00 bis 0:30 nur streamen und das Finale > dann bis ca. 2:00 Uhr wieder linear zeigen. >
Mir hat die Event-Nacht ganz gut gefallen. Nachmittags macht so eine Sonderprogrammierung keinen Sinn. Und irgendwie war die Idee ja, damit eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Dabei hat man dann aber vermutlich nicht bedacht, dass die nicht so spendenfreudig sind oder es vielleicht auch nicht so dicke haben.
Aufwand dürfte nicht so gross gewesen sein, weil Studio und Personal durch die Live-Show vorher ohnehin da war. Was mich aber gestört hat war, dass Kerner dann gerade zum Ende hin doch sehr durchgehetzt ist. Die erste Eventnacht vor ein paar Jahren hat mehr das Gefühl von unmittelbarem Live-Fernsehen mit guten Bekannten vermittelt, weil es auch so Aktionen gab wie dass jemand Kaffee gebracht hat oder zusammen rumgeblödelt wurde. Das habe ich 2026 etwas vermisst. Cool war allerdings, wie dann irgendwann gegen 03:00 Katrin Bauerfeind ohne Erklärung gegen Frank Plasberg ausgetauscht wurde, der dann gleich mal den Moderator während einer Pinkelpause vertreten hat. Und die Aktionsrunden haben die Sendung ebenfalls aufgelockert.
Und nicht zu vergessen: sowohl die Primetime-Show als auch der Nacht-Marathon haben viele Infos über die gute Sache geliefert. Da ist es dann dieses Mal nicht so wichtig, ob alle Regeln immer eingehalten wurden und die Fragen jetzt schwer oder leicht waren...
Helmprobst schrieb: ------------------------------------------------------- > Mir hat die Event-Nacht ganz gut gefallen. > Nachmittags macht so eine Sonderprogrammierung > keinen Sinn.
Und warum nicht?
> Und irgendwie war die Idee ja, damit > eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Dabei hat > man dann aber vermutlich nicht bedacht, dass die > nicht so spendenfreudig sind oder es vielleicht > auch nicht so dicke haben.
Ja, eben.
> Aufwand dürfte nicht so gross gewesen sein, weil > Studio und Personal durch die Live-Show vorher > ohnehin da war.
Und die Leute arbeiten nachts für umme? ;) Man muss immerhin die vielen Kandidaten und Reserve-Experten einladen und betreuen, genügend Fragen parat haben, Catering bereithalten etc. Und das alles für ein relativ kleines Publikum. Die Primetime-Sendung hatte linear noch 2,82 Mio. Zuschauer (was auch schon eher mau ist), zwischen 1 und 3 Uhr blieb im Schnitt nur noch eine knappe Viertelmillion dran. Um 5 Uhr dürfte die Zahl noch niedriger gewesen sein. Nachmittags könnte man ein Vielfaches davon erreichen.
Insgesamt wirkt das Ganze auf mich sehr halbherzig. Vor zwei Jahren wurde noch 16 Stunden lang gesendet. Das kam mir zwar vor wie eine lauwarme Kopie von Kai Pflaumes 25-Stunden-Event mit "Wer weiß denn sowas", aber immerhin hatte man sich da noch ein sinnvolles Finale mit Liveschaltung in den Fernsehgarten ausgedacht. Diesmal hat es nur noch für 9,5 Stunden gereicht. Ausgerechnet im Morgengrauen war Schluss, um 5:45 Uhr. Keine Ahnung, warum man sich auch noch eine so krumme Zeit ausgesucht hat.
Holdt (geb. 1981) am
Auch wenn Dirk Stermann bereits seit 1987 in Österreich lebt und hauptsächlich dort arbeitet, ist er dennoch Deutscher.