Mit einigen Jahren Verspätung kam die österreichische Serie „Biester“ dank ARD-Spartensender One vor wenigen Wochen erstmals ins deutsche Fernsehen. Am 20. August wurde die zehnteilige erste Staffel gezeigt. Erfreulicherweise müssen die Zuschauer nun auch nicht mehr allzu lange auf die zweite Staffel warten: One hat die Ausstrahlung der weiteren zehn Folgen angekündigt. Ausgestrahlt werden diese erneut als Marathon innerhalb einer Nacht: Am Donnerstag, den 24. September, wird die komplette Staffel am Stück gezeigt – von 21:45 Uhr bis 5:20 Uhr. Anschließend können die Folgen auch komfortabel in der ARD Mediathek gestreamt werden.
In der zweiten Staffel müssen sich Jenny (Anja Pichler), Vero (Mara Romei), Nelly (Fanni Schneider) und Tiz (Theresa Riess) mit so mancher Veränderung anfreunden. Für die „Biester“ geht es in erster Linie natürlich nach wie vor nur um das eine: Geld. Jenny und Vero haben es immerhin geschafft und „fett Kohle“ gemacht. Allerdings müssen sie bald erkennen, dass Geld allein nicht glücklich macht. Das Geld der Sunds ist unterdessen weg: Tiz arbeitet im Nagelstudio und Nelly ist ohne funktionierende Kreditkarte nirgendwo so richtig willkommen. Vater Pius (Simon Schwarz) sitzt einstweilen zusammen mit Günter Tichy (Aleksandar Petrović) im Gefängnis, Mutter Dorit (Ursula Strauss) bei Sandra Tichy (Claudia Kottal) im Gemeindebau.
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Neben den „Biestern“ und ihren Serien-Eltern gibt es in den zehn neuen Folgen auch ein Wiedersehen mit anderen Publikumslieblingen der ersten Staffel, aber auch neue Gesichter sind dabei, darunter Anton Widauer, Doris Schretzmayer, Onur Poyraz und Safira Robens. Die Regie führten Mirjam Unger und erstmals Katharina Woll erneut nach Drehbüchern von „Vorstadtweiber“-Erfinder Uli Brée. Gedreht wurde zwischen März und Juli 2024 in Wien und Umgebung. Als Produzent fungiert Oliver Auspitz für MR-FILM.
Regisseurin Mirjam Unger: Selbst die ‚Biester‘ sind gegen den Struggle schwieriger Zeiten nicht gewappnet. So treffen wir Nelly heimatlos auf Nestsuche, Jenny, Vero und Tiz strampeln im Lügengeflecht, Pius und Günther schmoren in Haft, Dorit und Sandra betrinken sich in unfreiwilliger Wohngemeinschaft im Gemeindebau. Die Sunds und die Tichys sind am Sand, im Tal ihrer zerplatzten Träume angekommen. Wie sie sich da gegenseitig wieder rausholen bzw. noch tiefer hinein katapultieren, das wird die zweite Staffel zeigen. Die Dialoge von Uli Brée kommen wie immer zündend, scharf und witzig. Dazu dürfen wir uns auf charismatische, neue Figuren freuen. Liebe, Sex und Disco kommen nicht zu kurz, wenn die schillernden ‚Biester‘ ihr Glück (ver-)suchen.
Eine dritte Staffel wurde bereits vor rund einem Jahr gedreht und soll noch in diesem Jahr im ORF ausgestrahlt werden. Anlässlich der Deutschlandpremiere verfasste unser Kritiker Marcus Kirzynowski ein ausführliches Review zu „Biester“ und vergab 4 von 5 Sternen (zur ausführlichen Serienkritik).