„The Warriors“: TV-Adaption des 1970er-Kultfilms geplant

    „Warriors, come out to play-i-ay.“

    Jana Bärenwaldt – 06.07.2016, 14:30 Uhr

    „Die Warriors“

    „The Warriors“ ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Walter Hill aus dem Jahr 1979. Bei seiner Veröffentlichung löste der Film eine große Kontroverse aus, erlangte im Laufe der Zeit jedoch Kultstatus. Nun haben die Brüder Joe und Anthony Russo gemeinsam mit Rechtehalter Paramount TV und Hulu ein Remake in Form einer TV-Serie geplant.

    Der Film spielt im New York der 70er Jahre. Die Stadt ist von hunderten rivalisierenden Gangs bevölkert, die einzig von der bestehenden Waffenruhe in Schach gehalten werden. Als bei einer Versammlung jedoch einer der Anführer hinterrücks erschossen und die Gang The Warriors beschuldigt wird, ist es um den Frieden geschehen. Auf dem Weg zurück in ihr Revier müssen die Warriors sich nicht nur gegen die Polizei, sondern auch gegen alle anderen Gangs behaupten. Eine Nacht voller Chaos, Kämpfen und Gewalt beginnt.

    Die Warrior-Serie wird neben den Russo-Brüdern von Mike Larocca und Lawrence Gordon, einem Produzenten des Originalfilms, realisiert. Anthony und Joe Russo sind vor allem für ihre Marvel-Adaptionen wie „The Return of the First Avenger“ und „The First Avenger: Civil War“ bekannt, haben aber auch in der Frühzeit ihrer Karriere einige Serienpiloten inszeniert und in der Folge entsprechend als Executive Producer gearbeitet, unter anderem bei „Arrested Development“, „Happy Endings“ und „Community“.

    Vor knapp drei Jahren hat Paramount TV wieder eine eigene Arbeit aufgenommen und damit begonnen, die Filme der Paramout-Bibliothek nach Möglichkeiten für Serienadaptionen zu untersuchen, nachdem das Studio zwischenzeitlich mit CBS’ Studios verschmolzen worden war.

    Im „Warriors“-Film spielten unter anderem James Remar („Dexter“), David Patrick Kelly („Twin Peaks“, „Feed the Beast“) und Michael Beck („Houston Knights“) mit. Der Film erhielt ursprünglich in Deutschland eine FSK-Freigabe ab 18 Jahren. Im Jahr 1983 stellte die Bundesprüfstelle eine Jugendgefährdung fest und indizierte den Film. Nach 18 Jahren wurde der Film vorzeitig vom Index gestrichen und erhielt bei einer Neuprüfung 2013 eine FSK-Freigabe ab 12.

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