„The Flash“: Serie verabschiedet sich im Staffelfinale von einem Hauptdarsteller

    Ausstieg eines Schauspielers bestätigt

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 21.05.2015, 13:42 Uhr

    „The Flash“ – Bild: The CW
    „The Flash“

    Achtung! Der folgende Artikel enthält Hinweise zur Handlung der ersten Staffel von „The Flash“ und deren Finale. Lesen auf eigene Gefahr!

    Das Finale der ersten Staffel von „The Flash“ hat – wörtlich wie metaphorisch – Türen geöffnet, aber auch mindestens eine endgültig geschlossen: Die Serie hat sich von Figur Eddie Thawne verabschiedet und damit auch Darsteller Rick Cosnett aus der Serie geschrieben.

    Bereits in den letzten Folgen der Staffel war enthüllt worden, dass Eddie Thawne ein Vorfahre von Eobard Thawne aka Reverse-Flash ist, der in der Tarnidentität von Dr. Harrison Wells die Geschehnisse um Barry Allen (Grant Gustin) wie ein Puppenspieler manipulierte. Als es schließlich zu einem „Endkampf“ zwischen Barry und Eobard kam und Barry zu unterliegen drohte, opferte sich Eddie heldenhaft selbst: Er schoss sich in die Brust und starb daran. Durch seinen (kinderlosen) Tod im Jahr 2015 löste er ein Zeitparadoxon aus, durch das sein direkter Nachfahre Eobard nie geboren wurde und sich die Figur vor den Augen von Team-Flash auflöste.

    Executive Producer Andrew Kreisberg äußerte gegenüber Hollywood Reporter, dass die gesamte Situation schon bei der Serienplanung angelegt worden war – als die Produzenten sich dafür entscheiden, die neue Figur des Polizisten Eddie einzuführen und ihm den Familiennamen Thawne zu geben. Während diese Namensgleichheit mit einem der etablierten Revers-Flash Alter Egos für Comic-Fans eine falsche Fährte sein sollte, wussten die Macher bereits, dass er ein Vorfahre dieses Flash-Gegenspielers ist und sich später opfern sollte. Für die Autoren und Mitarbeiter der Serie ein schwere Hypothek, denn sie fanden Gefallen an der Figur und schätzen Darsteller Cosnett.

    Der Tod von Eddie soll für die Figuren aus „The Flash“ natürlich entsprechend schwer wiegen und ihre Entwicklung in kommenden Episoden maßgeblich beeinflussen.

    Wie genau die Folgen des Zeitparadoxons sich weiterhin auflösen werden, ist noch unklar. Zwar haben die Zuschauer gesehen, dass sich Eobard aufgelöst hat, aber was das genau für die aktuelle Zeitlinie heißt, blieb offen.

    Im Gegensatz zu Cosnett soll Dr. Wells-Darsteller Tom Cavanagh weiter Teil der Serie sein. Was leicht zu erklären wäre, denn Eobard, der in seiner „Originalform“ von Matt Letscher porträtiert wurde, hatte sich das Aussehen von Wells nur geklaut, nachdem er den Original-Wells ermordet hatte. Kein Eobard, kein Wells-Mord. Aber eben auch keine Partikelbeschleuniger-Explosion, kein Mord an Barrys Mutter – und eine Zeitlinie, in der Barry erst später zu The Flash wird. Das hätte aber auch massive Auswirkungen auf die Schwesterserie „Arrow“.

    Eine weitere Möglichkeit wäre wohl ein Alternativ-Universum als Herkunftsort eines neuen Wells. Dass die aus den DC Comics bekannten Alternativ-Universen auch bei der Serie „The Flash“ Eingang in die Handlung finden dürften, wurde in einer kurzen Szene im Finale angedeutet, als durch eine physikalisches Wurmloch, ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum, ein Artefakt vor die Füße der Helden fiel, das für Comicfans Wiedererkennungswert hat – der Flügel-Helm eines Superhelden aus einem Parallel-Universums.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen