„Tatort“-Klassiker „Taxi nach Leipzig“ als Hörspiel-Podcast

    Allererster Fall nun auch in der ARD-Audiothek

    Ralf Döbele – 28.11.2020, 13:04 Uhr

    „Taxi nach Leipzig“: Den allerersten „Tatort“ gibt es nun auch als Podcast in der ARD-Audiothek

    Bereits das ganze Jahr über feierte die ARD das 50. Jubiläum des „Tatorts“ mit zahlreichen Wiederholungen von älteren und jüngeren Klassikern. Bevor am Sonntag (29. November) nun der erste Teil des Geburstags-Zweiteilers „In der Familie“ ausgestrahlt wird, gibt es ein weiteres Special für die Nutzer der ARD-Audiothek. Dort ist ab sofort eine Hörspielversion des allerersten Falls „Taxi nach Leipzig“ abrufbar.

    Der knapp 85-minütige Audio-Podcast verarbeitet den Krimi mit einer zusätzlichen Erzählerstimme, die durch die Geschichte führt. Zu hören sind allerdings die Original-Stimmen der damaligen Darsteller sowie Geräusche und Musik des Films. Damit entspricht diese Version den Hörfassungen, die der NDR seit rund einem Jahr zu neuen „Tatort“- sowie „Polizeiruf 110“-Folgen produziert. Natürlich weckt das Retro-Hörspiel auch nostalgische Erinnerungen an die alten Kassetten-Hörspiele zu bekannten Erfolgsserien oder Filmen, die in den 1980er und 1990er Jahren en masse veröffentlicht wurden.

    Der erste „Tatort – Taxi nach Leipzig“ feierte am 29. November 1970 Premiere und wurde zuletzt noch einmal in der Nacht zum 26. November im Ersten wiederholt. Bis Ende Dezember ist er noch in der ARD Mediathek abrufbar.

    In diesem ersten Film bittet die DDR die Strafverfolgungsbehörden der Bundesrepublik um Mithilfe bei der Klärung des Todes eines Jungen. Doch kurz darauf ziehen die DDR-Behörden ihr Hilfsersuchen zurück. Hauptkommissar Paul Trimmel (Walter Richter) bekommt den Fall aber nicht aus dem Kopf und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei fährt er schließlich sogar mit seinem Wagen über die Grenze. Trimmel stößt auf undurchsichtige Vorgänge, in die die Menschen aus beiden Teilen Deutschlands verwickelt sind. Das Drehbuch stammte von Friedhelm Werremeier und Peter Schulze-Rohr, der auch Regie führte.

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