„Sturm der Liebe“: Neuzugang auf dem Fürstenhof angekündigt

    Johannes Huth verstärkt ARD-Telenovela

    Vera Tidona – 06.07.2021, 12:54 Uhr

    Johannes Huth verstärkt ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ – Bild: ARD/Christof Arnold
    Johannes Huth verstärkt ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“

    Familie Richter wächst in Bichlheim um ein weiteres Familienmitglied: Johannes Huth verstärkt die erfolgreiche ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“. Ab Folge 3656 (voraussichtlich zu sehen am 16. August 2021) ist der junge Schauspieler in der Rolle des Gerry Richter zu sehen. Der große Bruder von Max (Stefan Hartmann) taucht als ungebetener Überraschungsgast zur Geburtstagsparty auf und sorgt für Missstimmungen innerhalb der Familie.

    Max zeigt sich von Gerrys Besuch wenig begeistert und versucht, ihn so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Aber Gerry ist gekommen, um zu bleiben. Der junge Mann ist anders und lebt in seiner eigenen Welt. Durch seine kognitive Beeinträchtigung drehte sich in der Familie Richter immer alles um ihn, und Max musste viel zurückstecken.

    Auch den Bichlheimern wird schnell klar, dass Gerry seine ganz eigene Art hat. Doch er erobert schon bald ihr Herz und hinterlässt vor allem bei Shirin (Merve Çakir) einen bleibenden Eindruck, in die er sich auf den ersten Blick Hals über Kopf verliebt.

    Es ist sehr bereichernd, mit so leidenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen vor und hinter der Kamera für ein tägliches Format arbeiten zu dürfen, das seit über 15 Jahren so erfolgreich produziert wird. Auch wenn es Gerry vermeintlich an sozialer Intelligenz mangelt, besitzt er eine große Sensibilität, über die er sich jedoch nicht bewusst ist. Das macht ihn für mich zu einer liebenswürdigen und unverblümten Figur, deren Naivität gleichzeitig ihre größte Stärke ist, so Johannes Huth über seine Rolle bei „Sturm der Liebe“.

    Der Jungschauspieler absolvierte seine Ausbildung zum Schauspieler und Sänger in Wien. Anschließend wirkte der gebürtige Koblenzer in zahlreichen Theater- und Musicalproduktionen wie „Frühlings Erwachen“, „König Lear“ und „Hinterm Horizont“ mit. Im Fernsehen erlangte Johannes Huth erste Bekanntheit mit Rollen in den Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Unter uns“ sowie in der Miniserie „Tina mobil“.

    „Sturm der Liebe“ ist eine Bavaria Fiction Produktion und wird montags bis freitags um 15:10 Uhr im Ersten gezeigt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Klingt doch gut ... und eine Herausforderung für einen Jungschauspieler.

      Ausser in einer kurzen Werbung oder in Aktenzeichen XY hatte ich nie wieder einen Schauspieler, eine Schauspielerin aus einer TN gesehen.
      Vielleicht spielen die nach einem langen Urlaub irgendwo am Theater?!
      Es kann ja nicht sein, dass sie finanziell ausgesorgt bzw. keine Lust zum Spielen mehr haben!
      • (geb. 1966) am

        ich vermute mal, bei der Schauspielerei, gerade bei Film- und Fernsehproduktionen läuft für noch nicht bekannte Leute beim Einstieg vieles über Bekanntschaften und sogenanntes Vitamin B - gerade bei der ARD gibt es doch im Casting immer wieder die gleichen Leute die entscheiden und Verträge geben. Dementsprechend talentfrei sind dann auch oft die Besetzungen, gerade bei Telenovelas, wo zusätzlich noch "billig, billiger, am Billigsten" gilt. Finanziell auf Rosen gebettet für immer ausgesorgt haben wird niemand durch so eine Serie, aber es ist halt ein regelmäßiges Einkommen bei solchen Langzeitserien, was angesichts vieler prekärer Schauspielkarrieren auch nicht zu verachten ist. Bei der Lindenstraße wurde es am Ende schon zu teuer, Mutter Beimer und den Stamm-Cast zu bezahlen. Auch deswegen nimmt man vermutlich hier Leute, die sonst keine Meriten vorzuweisen und entsprechende Gagen-Vorstellungen haben.
    • (geb. 1976) am

      Was denkt man sich wohl als Schauspieler, wenn man eine solche Rolle bekommt. Man startet ambitioniert in eine Schauspielkarriere - und dann endet man an einer solchen Stelle. Klar, bringt erst einmal etwas Geld in die Kasse, aber danach nimmt einen doch Niemand mehr ernst. Danach bekommt man in der seriösen Filmindustrie (einschließlich dümmlichster Schweighöfer-Komödien) nie wieder einen Job.
      • (geb. 1966) am

        das ist nicht wahr, manche Darsteller(innen) aus SdL bekommen durchaus noch andere Rollen - ich habe schon einige davon gesehen wie sie in den Kurzfilmbeiträgen in Aktenzeichen XY ungelöst mitgespielt haben (ja das ist lustig, aber echt wahr!) - naja Marcus, schon richtig, nach SdL wird kaum Hollywood anklopfen und auch nicht der Produzent der nächsten Netflix Serie.
    • am via tvforen.de

      Es gab mal eine auf 50 Episoden angelegte "Kriminovela" namens "Das Geheimnis meines Vaters", die 2006 zu einer unmöglichen Sendezeit im krisengeschüttelten Vorabendprogramm der ARD versenkt wurde, weshalb kaum jemand davon Notiz nahm.

      Ein reizvolles Konzept, noch dazu eine interessante Mischung aus Telenovela, Familienserie und Kriminalfilm, das bei besserer Programmierung Potenzial für Nachfolgeformate gehabt hätte. Mit dabei war u.a. auch ein gewisser Sven Waasner, der Co-Bösewicht aus der laufenden Staffel von SdL.

      Netflix und andere Streamingdienste beweisen schon heute dass Endlos-Serien keine große Zukunft haben. Wie will man tausende Folgen eines regelrechten "Serienungetüms" zweitverwerten oder alternativ vermarkten, wenn starre Sehgewohnheiten aufgebrochen werden und Senderloyalitäten verloren gehen?

      Vielleicht veröffentlicht man die frühen Staffeln von "Sturm der Liebe" mal gekürzt als Zusammenschnitt auf DVD, das Original ist quasi nicht recycelbar.
      • am via tvforen.de

        Das ist keine Telenovela mehr. Eine Telenovela besteht aus 100/150 Folgen und die Geschichte ist dann abgeschlossen. Hier hat man den urspünglichen Kern schon lang verloren und ist zur Seifenoper mutiert. Die zudem noch billig rüber kommen, wenn man jene mit Südamerika vergleicht.
        • am via tvforen.de

          Vor Jahren gab es im Fürstenhof so eine tolle Ausstattung, da war der Aufzug in der Lobby und daneben eine Treppe ins Nirgendwo, sah interessant aus ;-)

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