Capten Nahla Ake (M.) und die Kadetten in „Star Trek: Starfleet Academy“
Bild: Paramount+
Paramount+ wird die aktuelle „Star Trek“-Serie „Star Trek: Starfleet Academy“ nicht über die zweite Staffel hinaus fortsetzen und hat das Format abgesetzt. Das hat der Streamingdienst nun bestätigt. Damit ist aktuell keine „Star Trek“-Serie mehr in Produktion und das Franchise steuert auf eine ungewisse Zukunft zu.
Für „Starfleet Academy“ war frühzeitig eine zehnteilige zweite Staffel bestellt worden, sie ist mittlerweile auch schon abgedreht und soll 2027 zu Paramount+ kommen. 2026 steht im Franchise noch die vierte Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds“ um die Abenteuer der Enterprise und Captain Christopher Pike (Anson Mount) (ebenfalls 10 Folgen) an, 2027 soll die abschließende fünfte Staffel von „Strange New Worlds“ zu Paramount+ kommen (6 Episoden).
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Ungewisse Zukunft bei den Trek-Serien
Aktuell sind also noch 26 „Star Trek“-Episoden auf Lager. Ende 2026 endet auch der jüngste Fünfjahresvertrag des aktuellen Franchise-Chefs Alex Kurtzman und seiner Produktionsfirma Secret Hideout mit CBS Studios, unter dem er seit 2017 und „Star Trek: Discovery“ neue Trek-Serien produziert hatte. Aufgrund des Aufkaufs von Paramount durch Skydance und den jüngsten Erwerb von Warner Bros. Discovery durch Skydance ist aktuell noch nicht geklärt, ob die neuen Besitzer von „Star Trek“ unter Skydance-Gründer David Ellison (Koproduzent der letzten „Star Trek“-Kinofilme) den Vertrag mit Kurtzman verlängern werden – Kurtzman war bis zuletzt mit der Produktion der zweiten Staffel von „Starfleet Academy“ beschäftigt, Ellison mit den Auswirkungen seiner milliardenschweren Einkäufe.
Variety meldet zumindest, dass über einen Nachfolgevertrag verhandelt würde. Bei Secret Hideout liegen laut Kurtzman mehrere vorbereitete Projekte zur Vorlage bei den neuen Bossen. Darunter eine Comedyserie von „Star Trek: Lower Decks“-Darstellerin Tawny Newsome, die zuletzt auch schon als Produzentin und Autorin bei „Starfleet Academy“ eingestiegen war.
Gemischtes Echo zu „Starfleet Academy“
Die Auftaktstaffel von „Star Trek: Starfleet Academy“ war auf gemischtes Echo gestoßen. Die Serie zeigt im 32. Jahrhundert die Wiedereröffnung der Sterneflottenakademie, die nach dem Isolationismus infolge des Burn die Rolle der Sternenflotte in der Erforschung des Weltraums stärken soll und Kadetten aus der Föderation wieder gemeinsam ausbilden. Entsprechend standen jüngere Charaktere im Zentrum.
Während die Serie in der Kritik als ordentlicher Einstieg für neue, jüngere Zuschauer gelobt wurde, waren die Zuschauer insgesamt tief gespalten zwischen Lob und Verriss. Letztendlich erreichte die Staffel ungenügende Abrufzahlen, um eine Verlängerung zu erlangen.