„Star Trek: Discovery“: Frischer, actionreicher Trailer zu Staffel 4

    Gravitationsanomalie verwüstet die Galaxis ab November

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 09.10.2021, 20:30 Uhr

    Sonequa Martin-Green als frisch beförderter Captain Michael Burnham in „Star Trek: Discovery“ – Bild: Paramount+
    Sonequa Martin-Green als frisch beförderter Captain Michael Burnham in „Star Trek: Discovery“

    Am 18. November geht die vierte Staffel von „Star Trek: Discovery“ in den USA bei Paramount+ los – einen Tag später dann in Deutschland und weltweit bei Netflix. Der große Gegner der neuen Staffel ist zunächst eine Gravitationsanomalie, die undurchschaubar ist und sich laut einem heute veröffentlichten Trailer auch unvorhersehbar durch die Milchstraße bewegt, wo sie Tod und Zerstörung hinterlässt. Was oder wer steht wohl diesmal hinter dem Phänomen?

    Als frisch ernannter Captain der Discovery macht sich Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) mit ihrer Crew daran, die Hintergründe zu verstehen und die Gefahr zu entschärfen. Dabei kümmert sie sich einmal mehr wenig um die ihr befohlene Vorsicht…

    Trailer zur vierten Staffel von „Star Trek: Discovery“ (englisch)

    Der Trailer zeigt, dass die neue, galaxisweite Bedrohung einerseits auch eine Chance für die gerade erst wieder aufblühende Föderation ist, mit anderen Völkern in Kontakt zu kommen und zusammenzuarbeiten. Apropos: Nach dem Zeitsprung, der Staffel drei einläutete, bekommen wir im Trailer auch die Weiterentwicklung anderer galaktischer Bewohner zu sehen – etwa einen dunkelhäutigen Ferengi und eine Frau, die aussieht wie eine hellhäutige Cardassianerin. Leadership dreht sich um Balance. Ihre ‚Akte des Heldentums‘ sind gewaltige Ausschläge des Pendels. Und es gibt nur einen sehr geringen Unterschied zwischen einem Pendel und einer Abrissbirne, warnt diese Diplomatin Burnham.

    Poster zur vierten Staffel von „Star Trek: Discovery“ Paramout+

    Durchs Bild huschen die aus den vorherigen Staffeln bekannten Nebendarsteller Tig Notaro (Jett Reno), Oded Fehr (Admiral Charles Vance) und David Cronenberg (Kovich). Auch Saru (Doug Jones) ist nach seinem kurzzeitigen Abschied am Ende von Staffel drei in neuer Uniform wieder an Bord. Daneben bekommen wir mehrfach eine in einem Mantel verborgene, schwertschwingende Figur zu sehen, bei der es sich um Mutter Gabrielle Burnham (Sonja Sohn) handeln dürfte, die ja zur Qowat Milat wurde.

    Generell soll es in der Staffel auch um Familien gehen – etwa die von Stamets (Anthony Rapp) und Culber (Wilson Cruz) mit Adira (Blu del Barrio) und Grey (Ian Alexander). Laut Sonequa Martin-Green sollen die Fans in der Staffel auch ein bisschen mehr darüber erfahren, warum sich die einzelnen Besatzungsmitglieder der Sternenflotte angeschlossen hatten.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1967) am

      Ich finde es noch immer sehr schade, dass Sonequa für diese Serie "The Walking Dead" verlassen hat.
      • (geb. 1958) am

        Allmählich verkommt Star Trek zu einem Gaming Spiel. Das hat mit dem Ursprung der Serie kaum noch zu tun. Gene Roddenberry würde sich im Grab rumdrehen. "Schwertschwingende Figur", ich glaubs ja nicht. 🤦
        • am

          Schwertkämpfer scheinen bei ST gerade "in" zu sein. Hatten wir ja schon in der 1. Picard-Staffel.
        • am

          Ja klar, kann ein anbiedern an StarWars sein - allerdings ist das nicht wirklich inflationär, da in beiden Fällen der selbe romulanische Kämpfer(eigentlich: innen)orden die Schwerter schwingt, eben besagte Qowat Milat
      • am

        Wenn das tatsächlich eine Cardassianerin und ein Ferengi sein sollen, wurden diese Völker einem ebenso unsinnigen Umstyling unterworfen wie zuvor die Klingonen. Da sind deutlich größere Abweichungen vom bekannten Äußeren erkennbar als nur die Hautfarbe. Rein biologisch ist eine solche "Weiterentwicklung" innerhalb von ein paar Jahrhunderten nicht erklärbar.
        • (geb. 1958) am

          Man wird das wieder mit Bevölkerungsgruppen aus anderen Planetenteilen erklären wollen. 🤦 Das ganze drumherum ähnelt mehr "Babylon 5",als ST. Schade😔
        • (geb. 1974) am

          Die Figur, die ich im Artikel als "hellhäutige Cardassianerin" eingeordnet hatte, soll nach Aussagen von den Produzenten wohl Cardassianer, Bajoraner und Erdenmenschen in ihrer Ahnenlinie haben.
        • am

          Und einmal mehr tritt Star Trek elementarste biologische Grundlagen mit Füßen. 😠
        • am

          Ja, und zwar schon vor dem Start der TOS 1966, schließlich ist der halb Vulkanische, halb menschliche Mr Spock die einzige übernommene Figur des ursprünglichen Piloten "the Cage".
      • am

        Und am Ende der Staffel stellt sich als Ursache nen Ferenghi Pups raus. Wetten???
        • am

          Nein, das ist das Erbeben des Universums nach Brandschinkens letztem Weinkrampf.

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