„Soweit dazu“: Markus Barth erhält Satireshow im WDR

    Erste eigene Sendung des Comedy-Autors

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 16.08.2019, 14:39 Uhr

    Markus Barth – Bild: WDR/imago/Future Image
    Markus Barth

    Markus Barth hat sich als Comedy-Autor und Stand-up-Comedian einen Namen gemacht. Nun erhält er seine erste eigene Show: Im WDR Fernsehen präsentiert er ab Herbst monatlich die Satiresendung „Soweit dazu“. Die erste Folge des halbstündigen Formats läuft am Samstag, 21. September um 22.30 Uhr.

    Barth will sich den Themen widmen, die in aller Munde sind – oder es längst verdient hätten. Verkehrswende, 30 Jahre Mauerfall, Wohnungsnot in deutschen Städten – es soll alles Platz finden, was Relevanz hat. Behandelt werden sollen die Themen dabei ohne Zeigefinger und Klischees, stattdessen neugierig, überraschend und stets nach dem Motto „Aufwendig recherchiert, flockig präsentiert“.

    „Wir wollen in Zeiten von 280-Zeichen-Posts und 30-Sekunden-Instastories wichtigen Themen den Raum geben, den sie verdienen. Ja, im Grunde sind wir das Gegenteil von Twitter. Eher so ‚Monitor‘ mit Witzen“, beschreibt Markus Barth seine Sendung. Weitere Ausgaben sind für den 12. Oktober, 16. November und 21. Dezember geplant.

    Der gebürtige Bamberger begann 1999 als Autor bei der „Wochenshow“, wo er nach nur sechs Monaten zum Co-Headwriter neben Rolf Gade befördert wurde. Später wechselte er zu „Was guckst du?!“ mit Kaya Yanar und „Ladykracher“ mit Anke Engelke. Seither ist er als Autor für diverse Bühnen-Comedians und TV-Shows tätig. 2007 ging Barth erstmals selbst als Stand-up-Comedian auf die Bühne. Seit 2018 ist er mit seinem fünften Soloprogramm „Haha … Moment, was?“ auf Tour. Nebenbei veröffentlichte er bereits zahlreiche Bücher wie etwa „Der Genitiv ist dem Streber sein Sex“ oder „Hunde! Das macht der sonst nie!“ zusammen mit Comiczeichner Ralph Ruthe.

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