„Shooting Stars“: ZDF verkündet diesjährige Filme von „Junges Kino im Zweiten“

    Vom „Mann aus dem Eis“ zum „Western“ und „Liebesfilm“

    Ralf Döbele – 04.06.2020, 13:39 Uhr

    Jürgen Vogel in „Der Mann aus dem Eis“

    Bereits zum achten Mal stellen in diesem Jahr Nachwuchs-Filmemacher ihre Produktionen im ZDF-Sommerprogramm vor. Als Teil der Reihe „Das kleine Fernsehspiel“ laufen ab Donnerstag, den 16. Juli fünf Filme unter dem Motto „Shooting Stars – Junges Kino im Zweiten“.

    Den Anfang macht am 16. Juli um 23:15 Uhr die Tragikomödie „Glück ist was für Weicheier“ von Anca Miruna Lazarescu (Regie) und Silvia Wolkan (Buch). Der alleinerziehende Vater Stefan Gabriel (Martin Wuttke) engagiert sich darin als Sterbehelfer, erkennt aber zunächst nicht, mit welchen ganz eigenen Problemen seine Töchter Jessica (Ella Frey) und Sabrina (Emilia Bernsdorf) zur gleichen Zeit zu kämpfen haben.

    Am Montag, den 20. Juli folgt um 23:50 Uhr „Liebesfilm“ von Emma Rosa Simon und Robert Bohrer (Buch und Regie). Die Tragikomödie erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem entscheidungsunfähigen Berliner Tagträumer Lenz (Eric Klotzsch) und seiner Angebeteten Ira (Lana Cooper), die er erst einmal sausen lässt, als es plötzlich zu kompliziert wird.

    Am Donnerstag, den 23. Juli heißt es ab 23:15 Uhr dann „Irgendwann ist auch mal gut“. Regisseur Christian Werner und die Autoren Daniel Bickermann und Katharina Kress erzählen darin die Geschichte des konservativen Bestatters Karsten (Fabian Hinrichs). Der lebt eigentlich ein äußerst geordnetes Leben und rechnet an Weihnachten, wie immer, mit viel Arbeit. Doch dann bricht über ihn selbst eine ganze Reihe von Unglücken herein.

    Dem „Mann aus dem Eis“ begegnen ZDF-Zuschauer am Montag, den 27. Juli ab 23:45 Uhr. In dem bereits beim Kinostart viel beachteten Steinzeit-Drama von Felix Randau (Buch und Regie) verkörpern unter anderem Jürgen Vogel, Sabin Tambrea und Susanne Wuest jene Menschen, die vor 5.300 Jahren in einem Dorf in Südtirol lebten.

    Den Abschluss der Reihe bildet am Montag, den 3. August ab 0:20 Uhr dann „Western“ von Autorin und Regisseurin Valeska Grisebach. Darin reist der schweigsame Meinhard mit seiner Gruppe deutscher Arbeiter auf Montage zu einer Baustelle im ländlichen Bulgarien. Dort wird er nach und nach in die Dorfgemeinschaft aufgenommen, doch das weckt Begehrlichkeiten bei seinen Kollegen.

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